19.06.2024
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Baugenehmigungen brechen weiter ein – Talsohle bald durchschritten?
Die Baukrise setzt sich fort. Im April sank die Zahl der Baugenehmigungen erneut. Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, fiel die Zahl der Baugenehmigungen im April auf 17.600, was einen Rückgang um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet. Von Januar bis April wurden damit insgesamt 71.100 Wohnungen genehmigt – 21 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dennoch hat sich das Geschäftsklima in der Wohnungsbaubranche zuletzt aufgehellt, wie Zahlen des ifo Instituts für den Mai zeigen. Bei den Wohnungsbauern bestehe Hoffnung, die Talsohle hinter sich gelassen zu haben, so der Leiter der ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. Angesichts des weit verbreiteten Auftragsmangels sei der Weg zur Erholung aber noch lang.
Ökonomen erwarten weitere EZB-Zinssenkungen im laufenden Jahr
Die Inflation im Euroraum hat zuletzt wieder an Fahrt gewonnen. Trotzdem rechnen viele Ökonomen schon in den kommenden Monaten mit einer erneuten Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank (EZB).
Laut einer aktuellen Reuters-Umfrage erwarten fast 80 Prozent der befragten Ökonomen, dass die EZB in diesem Jahr weitere Zinssenkungen im September und im Dezember vornehmen wird. Reuters hatte insgesamt 81 Ökonomen zu einer möglichen Senkung des Einlagenzinses befragt. Dieser wird nach Einschätzung der meisten Umfrageteilnehmer im weiteren Jahresverlauf auf 3,25 Prozent sinken.
Niedersachsen zündet den Bau-Turbo
Um den Wohnungsbau anzukurbeln, hat der Landtag in Niedersachsen eine Vereinfachung der Bauordnung beschlossen. Mehrere Vorschriften wurden dabei gestrichen.
Unter anderem entfällt die Pflicht, bei Neubauten neue Autostellplätze errichten zu müssen. Außerdem werden Grenzabstände verringert, um Grundstücke enger bebauen zu können. Für Umbauten werden zudem keine Genehmigungsverfahren mehr benötigt. Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (vdw) Niedersachsen Bremen lobte die Reform der Landesbauordnung als Meilenstein. Man müsse endlich wieder zu vertretbaren Kosten bauen zu können, so vdw-Direktorin Susanne Schmitt.
Kurios: Mann lebt seit Jahren im DHL-Transporter
Ob langwierige Wohnungssuche, hohe Mieten oder plötzliche Kündigung – der Wohnungsmarkt hat viele Tücken. Um diesen zu entgehen, hat sich ein Berliner sein Zuhause einfach auf vier Rädern eingerichtet.
Vor einigen Jahren kaufte sich Pascal Kaiser (25) einen Pakettransporter (Baujahr: 2000) für 4.250 Euro und baute ihn zur Wohnung aus. Auf 8 Quadratmetern hat sich der gelernte Tischler Couch, Bett und eine kleine Küche eingerichtet. Auf dem Dach des Transporters befinden sich zudem Solarpaneele für den Strom. Nur ein Bad gibt es nicht – das Duschen erledigt Kaiser bei Freunden. Die Sommer verbringt er in Berlin, im Winter fährt der 25-Jährige mit seiner mobilen Wohnung hingegen Richtung Süden. Um Geld zu verdienen, düst der Berliner auch immer wieder in die Schweiz und jobbt dort.
So gelingt erfolgreiches Neubau-Marketing für Bauträger
Nicht zuletzt aufgrund steigender Kosten, Immobilienpreise und Zinsen entscheiden sich aktuell immer weniger Immobilieninteressenten für einen Neubau. Das resultiert in längeren Vermarktungszeiten. Den richtigen Käufer zu finden, ist damit für Projektentwickler zu einer herausfordernden Aufgabe geworden.
Wir haben im Gespräch mit Maximilian Oboth, Neubau-Experte von immowelt, einige Impulse für das Neubaumarketing von Bauträgern gesammelt.