28.06.2024
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Trend bei Baufinanzierungen: Kein Geld für CO2-Schleudern
Es wird immer schwieriger, Immobilien mit einem schlechten Energiestandard zu finanzieren. Banken achten verstärkt auf Nachhaltigkeit. Hierbei setzen sich derzeit Begriffe wie „Green Premium“ und „Brown Discount“ durch. Für nachhaltige Objekte gebe es einen Nachhaltigkeitsaufschlag, für schlechte Immobilien entsprechend einen Abschlag.
Bauministerkonferenz fordert Bürokratieabbau
Bei der Sonder-Bauministerkonferenz fordern die Länder eine möglichst unbürokratische Umsetzung der Europäischen Gebäuderichtlinie ohne überzogene Anforderungen, um die Baubranche nicht zu überfordern. Zentrales Ziel müsse die Senkung der Baukosten sein, was nur durch einen Abbau hoher Pflichtstandards gelingen könne.
Immobilienfonds: Nächster Crash?
Der milliardenschwere Immobilienfonds Uni:Immo ZBI Wohnen musste jetzt massiv abwerten – der 17-prozentige Verlust ist der heftigste seit der 2008er-Krise. Ob auch andere geschlossene Immobilienfonds bald ähnliche Hiobsbotschaften vermelden müssen, bleibt aber abzuwarten: Das wohnimmobilienlastige ZBI-Portfolio zeichnet sich dadurch aus, dass zahlreiche Immobilien in der Hochpreisphase zwischen 2018 und 2022 erworben wurden.
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Vonovia macht Kasse
Der größte deutsche Wohnimmobilienkonzern hat jetzt ein Paket aus mehreren Bestandobjekten für über eine halbe Milliarde Euro verkauft. Ziel der Veräußerung: Vonovia will Schulden abbauen. Käufer ist der Immobilien-Vermögensverwalter CBRE Investment Management. Verkaufsziel von Vonovia für 2024 seien 1,5 Milliarden Euro. Dieses Ziel sei jetzt fast schon erreicht. Wegen der Abwertung des Portfolios steht bei Vonovia ein Verlust von fast 2,1 Milliarden Euro im ersten Quartal 2024 in den Büchern.
US-Immobilienmarkt bricht ein
Die Zahl der anstehenden Hausverkäufe in den USA ist auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Datenerhebung gefallen. Viel Angebot trifft auf wenig Nachfrage. Grund: Die in den USA hohen Zinsen, die deutlich höher sind als in Europa, schrecken potenzielle Käufer ab. Die Zentralbank-Zinsspanne liegt bei 5,25 bis 5,5 Prozent. Potenzielle Käufer werden zudem durch die immer noch hohen Verkaufspreise abgeschreckt. Auf längere Sicht erwartet die National Association of Realtors (NAR) allerdings eine Erholung – dann, wenn die Zinsen sinken und die arbeitsplatzschaffende Wirtschaft weiter anzieht.