29.07.2024
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Raus aus der Stadt! Ministerin Geywitz will uns aufs Land locken
Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) plant, Menschen zum Umzug in kleinere Städte und aufs Land zu bewegen, um die Wohnungsnot in Großstädten zu lindern.
Eine „Strategie gegen den Leerstand“ soll bis Ende des Jahres vorliegen, da knapp 2 Millionen Wohnungen in Deutschland leer stehen. Geywitz betont, dass das Leben außerhalb der Metropolen attraktiver gestaltet werden muss, u.a. durch besseren Nahverkehr und digitale Angebote. Homeoffice und Digitalisierung bieten neue Möglichkeiten für das Arbeiten im ländlichen Raum. Die Bundesregierung hat ihr Ziel, 400.000 neue Wohnungen pro Jahr zu bauen, bislang nicht erreicht. Im letzten Jahr wurden nur 295.000 Wohnungen fertiggestellt.
Neue Studie: Hier ist das Leben in Deutschland am teuersten
Der neue regionale Preisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass die Lebenshaltungskosten in der teuersten Stadt Deutschlands rund 25 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegen.
In München sind die Lebenshaltungskosten am höchsten. Auch das Umland Münchens ist teuer, wenn auch etwas günstiger als die Isarmetropole. Im Gegensatz dazu ist das Leben im sächsischen Vogtlandkreis besonders günstig – mit rund 10 Prozent niedrigeren Kosten als im Rest des Landes. Die Wohnkosten sind der Hauptfaktor für die Unterschiede in den Lebenshaltungskosten. Um die Lebenshaltungskosten in den Städten zu senken, sollte man die ländlichen Regionen stärken, so Studienautor Christoph Schröder.
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3 Grundlagen der Immobilienbewertung
Die 3 Hauptmethoden der Immobilienbewertung – das Vergleichswertverfahren, das Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren – bieten unterschiedliche Ansätze, um den Wert einer Immobilie zu bestimmen.
Schockierender Sanierungsbedarf: Die Energiebilanz deutscher Immobilien
Eine Auswertung von immowelt zeigt, dass viele Immobilien in Deutschland einen erheblichen Sanierungsbedarf haben, insbesondere im Hinblick auf ihre Energieeffizienz.
Besonders in strukturschwachen Regionen wie dem rheinland-pfälzischen Landkreis Vulkaneifel und dem Landkreis Kronach in Bayern sind 76,1 Prozent der Gebäude energetisch ineffizient und gehören zu den Klassen F, G und H. In Städten wie Berlin gibt es zwar auch hochgradig energieeffiziente Immobilien (Effizienzklasse A+), diese sind jedoch selten und teuer. Eine hohe Energieeffizienz kann den Immobilienpreis um bis zu 25 Prozent steigern. Der Gebäudesektor trägt erheblich zum Energieverbrauch und den CO₂-Emissionen in Deutschland bei. Die hohen Kosten und der zwischenzeitliche Stopp mehrerer Förderprogramme haben jedoch viele Immobilienbesitzer von einer energetischen Sanierung abgeschreckt.
Wachstumsmarkt Microliving: So profitieren Investoren von kleinen Wohnungen
Microliving, der Trend zu kleinen, möblierten Einzimmerwohnungen, etabliert sich zunehmend auf dem deutschen Immobilienmarkt. Dieser Wohntrend fokussiert sich auf kompakte, oft vollständig ausgestattete Wohnungen, die in der Regel zwischen 18 und 35 Quadratmeter groß sind.
Diese Art des Wohnens bietet Investoren attraktive Renditen und höhere Mieten, die etwa 10 Euro pro Quadratmeter über denen traditioneller Wohnungen liegen. Das Marktvolumen für Microliving-Projekte zeigt zwar Schwankungen, doch der Marktanteil ist insgesamt gestiegen. Besonders in großen Städten wie Berlin und München sind Microliving-Apartments stark nachgefragt, was zu nahezu vollen Belegungsraten führt. Diese Apartments sind bei jungen Berufstätigen, Business Travellern und internationalen Studierenden beliebt. Microliving-Konzepte lassen sich nicht nur durch Neubauprojekte realisieren, sondern auch durch die Umwandlung bestehender Büroflächen in Wohnraum. Diese Umnutzung wird durch die aktuelle Marktsituation im Bürosektor begünstigt, wo die Nachfrage nach Büroflächen zurückgeht.
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