25.09.2024
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Urteil: Provision in Gefahr?
Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hat ein Urteil gefällt, das eine bei Maklern beliebte Klausel betrifft. Ist jetzt Ihre Provision in Gefahr?
Das OLG entschied, dass eine AGB-Klausel, die die Zahlung einer Provision auch bei Weitergabe von Informationen an Dritte vorsieht, unwirksam sein kann. Grundsätzlich können Makler in ihren Verträgen die Weitergabe von Exposés und Angeboten an Dritte ausschließen und bei Verstoß eine Provision verlangen. Im vorliegenden Fall verlangte eine Maklerin eine Provision, nachdem ein Interessent das Exposé an einen Dritten weitergegeben hatte, der das Objekt schließlich über eine eigene Gesellschaft erwarb. Das Gericht entschied jedoch, dass die AGB der Maklerin widersprüchlich und damit unwirksam seien, da sie sowohl vertragsverletzendes als auch vertragstreues Verhalten sanktionieren wollten. AGB-Klauseln müssen daher klar formuliert sein und dürfen nicht zu weit gefasst werden, um wirksam zu sein.
Immobilienblase? München und Frankfurt verzeichnen starken Preisabfall
War das die Immobilienblase, von der alle sprechen? Die Immobilienpreise in München und Frankfurt sind um 20 Prozent gesunken. Auslöser dafür waren die gestiegenen Zinsen. UBS-Experten sehen nun aber den Tiefpunkt erreicht, auch wenn die Preise für viele Käufer noch nicht attraktiv genug sind.
Das Risiko einer Immobilienblase in beiden Städten gilt nun als moderat, während Städte wie Miami und Zürich weiterhin ein hohes Risiko aufweisen. Trotz gesunkener Preise bleibt Wohneigentum für viele Menschen unerschwinglich, da sich die Kaufpreise von den lokalen Einkommen entkoppelt haben. Engel & Völkers bemerkt jedoch eine Stabilisierung des Marktes und eine Erholung, insbesondere durch die schnell steigenden Mieten. Die Kombination aus verbessertem Finanzierungsumfeld und weiter fallenden Zinsen könnte das Kaufinteresse wieder steigern.
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„Generation Miete“: Eigentumsquote sinkt immer weiter
Trotz des Immobilienbooms besitzen immer weniger Menschen in Deutschland ihr eigenes Zuhause. Experten sprechen daher schon von einer „Generation Miete“. Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt: Besonders in Westdeutschland sinkt die Eigentumsquote, während sie in Ostdeutschland leicht steigt.
Vor allem junge Menschen haben es schwer, Wohneigentum zu erwerben, da die Immobilienpreise in den letzten Jahren stark gestiegen sind, besonders in Städten. Diese Entwicklung verschärft die Kluft zwischen jüngeren und älteren Haushalten, die häufiger im Eigentum wohnen. Die Studienautoren fordern die Politik auf, Wohneigentum erschwinglicher zu machen, unter anderem durch niedrigere Erwerbsnebenkosten und eine Reform der Grunderwerbsteuer. Maßnahmen zur Senkung der Baukosten könnten den Zugang zu Eigentum ebenfalls erleichtern, da Wohneigentum langfristig kostengünstiger als das Wohnen zur Miete sei.
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Haushersteller hatten bis zum 28.06.2024 die Möglichkeit, ihr bestes Haus für den Deutschen Immobilienpreis powered by immowelt einzureichen. Stimmen Sie jetzt für Ihr Lieblingshaus ab und sichern Sie sich Ihre Chance auf einen der fantastischen Preise.
Heizen wird nochmal günstiger – doch nicht für alle
Die Heizkosten in Deutschland sind 2023 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken, besonders bei Gas, Wärmepumpen, Holzpellets und Heizöl. Für 2024 prognostiziert die Beratungsgesellschaft co2online weitere Kostensenkungen – mit einer Ausnahme.
Fernwärme, so die Schätzung, wird um 21 Prozent teurer werden. Grund für die ansonsten sinkenden Kosten sind vor allem niedrigere Energiepreise und staatliche Preisbremsen, die 2023 in Kraft traten. Trotz der Entlastung sind die Heizkosten weiterhin höher als vor der Energiekrise, wobei Wärmepumpen im laufenden Betrieb bereits deutlich günstiger sind als fossile Brennstoffe. Co2online sieht großes Sparpotenzial durch Verhaltensänderungen und Modernisierungen, mit Einsparungen von bis zu 1.095 Euro pro Haushalt.
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