11.10.2024
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Deutsche heizen effizienter, CO₂-Werte bleiben hoch
Die hohen Energiepreise haben die Bewohner von Mehrfamilienhäusern 2023 zum Energiesparen bewegt. Trotz niedrigerem Heizverbrauch bleiben die CO₂-Emissionen jedoch unverändert hoch, vor allem durch die Nutzung fossiler Brennstoffe.
Laut einer Studie des Energiedienstleisters Techem sank der Heizenergieverbrauch in Mehrfamilienhäusern 2023 um etwa 9 Prozent im Vergleich zu 2021. Dies ist der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2011. Dennoch blieben die CO₂-Emissionen auf hohem Niveau, insbesondere aufgrund des Einsatzes von Flüssiggas und anderen fossilen Brennstoffen. Im Durchschnitt verursachte eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus 2023 etwa drei Tonnen CO₂. Wohnungen, die mit Heizöl beheizt wurden, emittierten dabei am meisten CO₂, während Wärmepumpen und Holzpellets deutlich geringere Emissionen verursachten. Fossile Energieträger dominieren weiterhin die Wärmeerzeugung, wobei Gas am häufigsten genutzt wird.
Baukosten-Explosion im August: Preise für Wohngebäude ziehen kräftig an
Die Baukosten in Deutschland sind im August 2024 weiter gestiegen. Besonders Rohbau- und Ausbauarbeiten verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.
Laut der Analyse sind die Preise für Bauleistungen an Wohngebäuden um 3,1 Prozent im Vergleich zum August 2023 gestiegen. Im Mai lag der Preisanstieg noch bei 2,7 Prozent. Vor allem Rohbauarbeiten, wie Beton- und Maurerarbeiten, sowie Ausbauarbeiten, inklusive Heizanlagen und Wärmepumpen, verzeichneten deutliche Preissteigerungen. Rohbauarbeiten wurden im Jahresvergleich um 1,9 Prozent teurer, während die Preise für Dächer um 3,5 Prozent und Erdarbeiten um 4,9 Prozent anstiegen. Nach den extremen Preissprüngen im Jahr 2022 hat sich die Verteuerung von Baukosten seit 2023 zwar etwas verlangsamt, steigt aber weiterhin.
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„Kleinkariert und innovationslos“: Chefredakteur watscht Expo Real ab
Die Expo Real 2024 zeigt ein verändertes Gesicht: Strengere Akkreditierungen, weniger Service für Journalisten und sinkende Ausstellerzahlen prägen die Immobilienmesse. Trotz neuer Themen bleibt das Konzept altbacken, kritisiert Dirk Labusch, Chefredakteur der „Immobilienwirtschaft“
Die Expo Real zeigt deutliche Veränderungen: Striktere Akkreditierungsprozesse, reduzierte Serviceleistungen und höhere Kosten prägen das Messeerlebnis. Journalisten müssen sich stärker ausweisen, und die Zahl der Aussteller ist deutlich gesunken. Besonders die PropTechs bleiben außen vor, während neue Player wie Aedifion oder Ecoworks es ins Messeportfolio geschafft haben. Kritiker, wie ein KVG-Geschäftsführer, vergleichen die Messe mit dem Nokia der Immobilienbranche – immer noch relevant, aber ohne Zukunftsvisionen. Während einige Teilnehmer die Plattform weiterhin schätzen, bleibt die Expo Real stark auf ihren traditionellen Messekern fokussiert und verliert dabei an Innovationskraft.
Wenn der Gerichtsvollzieher auf die Schulter tippt: Showdown auf der Expo
Während Christoph Gröner von einer erfolgreichen Expo Real berichtet, sorgt ein Vorfall auf der Messe für Gesprächsstoff. Ein Gerichtsvollzieher soll ihn öffentlich angesprochen haben, doch Gröner dementiert den Vorgang.
Von seiner Teilnahme an der Expo Real berichtete Christoph Gröner, einer der bekanntesten Immobilienunternehmer Deutschlands, positiv. Doch hinter den Kulissen kursierte ein anderes Gerücht: Ein Gerichtsvollzieher soll Gröner auf der Messe in aller Öffentlichkeit angesprochen haben. Während das Amtsgericht München den Einsatz eines Gerichtsvollziehers bestätigte, wies Gröner jegliche persönliche Beteiligung an einer Vollstreckungsmaßnahme zurück. Stattdessen gab es laut ihm nur eine kurze Auseinandersetzung mit einem gegnerischen Rechtsanwalt. Die Polizei bestätigte die Anwesenheit von Beamten, betonte aber, dass keine polizeilichen Maßnahmen ergriffen wurden. Gröner, der zuletzt durch Insolvenzanträge in den Schlagzeilen war, sieht den Vorfall als missverstandene Situation.
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