04.11.2024
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Ist die Politik Schuld an sinkender Sanierungsbereitschaft?
Die Bundesregierung plant, die Emissionen im Gebäudesektor bis 2030 um die Hälfte zu senken und setzt dabei auf Förderungen für energetische Sanierungen. Bauministerin Klara Geywitz spricht von einer notwendigen „Transformation“, um diese Ziele zu erreichen.
Eine aktuelle Studie der Initiative Klimaneutrales Deutschland (IKND) zeigt jedoch, dass die Sanierungsrate von etwa 1 Prozent pro Jahr deutlich hinter den politischen Zielen von 2 Prozent zurückbleibt. Scheinbar zögern viele Hausbesitzer mit Sanierungen, da sie sich durch unklare Förderregelungen und mögliche zukünftige Gesetzesänderungen verunsichert fühlen.
Hinzu kommt, dass vielen Immobilienbesitzern Kenntnisse über die spezifischen Klimaziele im Gebäudebereich fehlen und das trotz zunehmendem Bewusstsein durch die Energiekrise. Die IKND fordert daher stärkere politische Impulse und eine klarere Kommunikation. Da der Gebäudesektor fast 40 Prozent der deutschen CO₂-Emissionen ausmacht, sehen Experten hier dringenden Handlungsbedarf.
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E wie endet vor Gericht?
Der Gebäudetyp E soll das Bauen vereinfachen, indem weniger strikte Normen und Vorschriften beachtet werden müssen. Ziel ist es, Bauprojekte schneller und günstiger umzusetzen und dabei innovatives Bauen zu fördern. Experten warnen vor rechtlichen Unsicherheiten.
Die geplante Einführung des Gebäudetyp E soll Bauvorschriften radikal vereinfachen und innovatives Bauen fördern, indem zahlreiche DIN-Normen und Standards zukünftig ignoriert werden dürfen. Damit könnten Bauprojekte schneller und kostengünstiger realisiert werden – ein Versprechen, das Euphorie in der Branche auslöst. Doch Baurechtsexperten warnen: Unklare Regelungen und die zentrale Bedeutung der DIN-Normen vor Gericht könnten zu neuen Konflikten und hohen Risiken für Bauherren und Unternehmen führen. Manche Fachleute befürchten, dass die Reform keine ersehnte Bau-Revolution bringt und vor allem Juristen profitieren könnten.
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Macht Berlin Share Deals den Garaus?
Die schwarz-rote Koalition in Berlin will eine Initiative im Bundesrat starten, um ein Steuerschlupfloch für Immobilienkonzerne zu schließen.
Durch sogenannte Share Deals umgehen Unternehmen die Grunderwerbsteuer, indem sie Anteile an Immobiliengesellschaften statt die Immobilien selbst verkaufen. SPD und CDU in Berlin kritisieren dies als unfair gegenüber privaten Hauskäufern, die die Steuer zahlen müssen. Trotz der Verschärfungen im Grunderwerbsteuergesetz 2021, die die Steuervermeidung bei Share Deals erschweren sollen, können Unternehmen die Steuer oft weiterhin vermeiden. Nun fordert Berlin strengere Maßnahmen, um die Grunderwerbsteuer auch bei solchen Deals durchzusetzen.
Mutiger Käufer gesucht: Luxus zum Schnäppchenpreis in Irland
In Cork City, Irland, kommen vier luxuriöse Neubauten im eleganten „Arts and Crafts“-Stil sowie zwei zusätzliche Baugrundstücke in der prestigeträchtigen Ashley-Siedlung für schlappe 1,24 Millionen Euro unter den Hammer – mit einem Haken.
Die Häuser, die kurz vor dem Immobiliencrash gebaut wurden, bieten eine eindrucksvolle Fassade – hinter den Wänden wartet aber nur der Rohbau. Für mutige Käufer, die sich vom unvollendeten Innenausbau nicht abschrecken lassen, könnte dies eine seltene Gelegenheit sein, in einer begehrten Gegend zu investieren. Allerdings ist Vorsicht geboten: Die steigenden Baukosten und der Mangel an Baumaterialien könnten das Projekt schnell teuer machen. Ihr Potential entfalten diese Immobilien in der Hand von Käufern mit Bauerfahrung, die die Renovierungskosten genau kalkulieren.