08.11.2024
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Nach dem Ampel-Aus: Immobilieneigentümer atmen auf, Mieter bangen weiter!
Wirtschaftsminister Robert Habeck will Immobilieneigentümer beruhigen und betont, dass laufende Förderprogramme auch nach dem Ende der Ampelkoalition weiterlaufen werden.
Das Justizressort des zurückgetretenen Marco Buschmann wird nun von Verkehrsminister Volker Wissing übernommen, der sich auch um die Mietpreisbremse kümmern soll. Bauministerin Klara Geywitz arbeitet weiterhin an Strategien gegen Leerstand und einer Wohnungsmarktanalyse.
Der Deutsche Mieterbund mahnt, dass wichtige Gesetzesvorhaben wie die Mietpreisbremse nun nicht vernachlässigt werden dürfen. Führungskräfte und Branchenvertreter begrüßen derweil das Ende der Ampel und sehen darin die Chance auf mehr politische Stabilität sowie eine stärkere Fokussierung auf den Wohnungsbau.
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Blasengefahr sinkt: Wohnungsmarkt dennoch auf wackligen Beinen
Der Empirica-Blasenindex zeigt im dritten Quartal 2024, dass die Blasengefahr auf dem Immobilienmarkt in Deutschland etwas zurückgeht, vor allem da Mieten schneller steigen als Kaufpreise.
Die Differenz zwischen Kauf- und Mietpreisen verringert das Rückschlagpotenzial – dennoch bleibt die Zahl der gefährdeten Regionen hoch, insbesondere in Großstädten und Schwarmstädten.
Deutschlandweit sank der Blasenindex minimal, vor allem aufgrund einer gestiegenen Kreditvergabe, die den Preisauftrieb unterstützt. Der „Baukredit“-Teilindex legte um zwei Punkte zu, während der „Fertigstellungen“-Index zwei Punkte verlor. In den Top 7-Städten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart) liegt der Vorsprung des Kaufpreisanstiegs gegenüber dem Mietanstieg bei 30 %, was zeigt, dass die Blasengefahr hier wieder leicht zunimmt.
Immobilienmarkt vor neuem Höhenflug – Wird das Eigenheim wieder zum Luxusgut?
Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland haben im dritten Quartal wieder leicht angezogen. Nach Einschätzungen des IfW scheint der Immobilienmarkt nach dem starken Preisverfall einen Boden erreicht zu haben – ein neuer Boom ist jedoch noch nicht in Sicht.
Wie das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) berichtet, verteuerten sich Eigentumswohnungen um 1,4 % und Einfamilienhäuser um 1,3 % im Vergleich zum Vorquartal. Besonders stabil zeigten sich Neubauwohnungen in den großen Städten wie Berlin, München und Hamburg, wo die Preise fast wieder die Höchststände von 2022 erreicht haben.
Die geringe Zahl an Transaktionen deutet darauf hin, dass viele Käufer noch abwarten, auch wenn vermehrt Kaufinteresse zurückkehrt. Vor allem Neubauten bleiben aufgrund knapper Angebote begehrt und treiben die Preise nach oben.
Lindners radikale Pläne: Sargnagel für die Ampel und sein Ministeramt?
Ex-Finanzminister Christian Lindner (FDP) sorgte zu Beginn der Woche mit einem 18-seitigen Wirtschaftspapier für Aufsehen – vor allem in der Immobilienwirtschaft. Was wird aus seinen Vorschlägen?
Lindners „Sofortprogramm“ sah massive Veränderungen vor, darunter die Abschaffung des Klima- und Transformationsfonds, Fristverlängerungen für den Heizungstausch und weniger strenge Vorgaben für erneuerbare Energien. Dies hätte für die Immobilienbranche weniger Subventionen und mehr finanzielle Unsicherheit bedeutet.
Zudem schlug er Bürokratieabbau und europaweite Deregulierungen vor und wollte Deutschlands Ziel der Klimaneutralität auf 2050 verschieben.
Nach dem Ende der Ampelkoalition ist unklar, ob seine Pläne umgesetzt werden.
Deutsche haben diesen Winter wieder wärmere Wohnungen
Die Heizkosten in Deutschland sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Der Grund sind gesunkene Preise für Heizöl und Strom.
Der Preis für Heizöl sank um 17,9 %, während Gas nur 1,9 % günstiger wurde und Fernwärme hingegen 31,8 % teurer ist. Die Stromkosten sind ebenfalls um 4,0 % gesunken.
In den letzten Jahren hatten sich vor allem fossile Brennstoffe aufgrund des Ukraine-Kriegs massiv verteuert: Heizöl und Gas sind seit 2020 etwa doppelt so teuer geworden, was viele Haushalte belastet. Infolgedessen können sich immer mehr Menschen in Deutschland das Heizen kaum noch leisten. Laut Statistik hatten 8,2 % der Bevölkerung im letzten Jahr aus Kostengründen Schwierigkeiten, ihre Wohnungen ausreichend zu heizen, besonders betroffen sind Alleinerziehende und große Familien.