26.11.2024
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Jahressteuergesetz: Das ändert sich rund um Immobilien
Das Jahressteuergesetz (JStG) hat den Bundesrat passiert und damit auch die letzte Hürde genommen. Damit kommen eine Reihe von Änderungen, die Immobilieneigentümer und Wohnbauunternehmen betreffen.
So sieht das neue Jahressteuergesetz unter anderem Anpassungen an der Gebäudeabschreibung, der Grunderwerbsteuer sowie dem Nachweis eines niedrigen Wertes bei der Grundsteuer vor. Auch wird die neue Wohngemeinnützigkeit eingeführt. Eine komplette, detaillierte Übersicht über alle Änderungen des Jahressteuergesetzes rund um Immobilien findet sich bei Haufe.de.
Baubranche im freien Fall
Die Baukonjunktur in Deutschland liegt weiter am Boden. Die Kennzahlen der Branche sind laut Angaben des Statistischen Bundesamts im zweistelligen Prozentbereich rückläufig.
Im September setzten die Unternehmen des Bauhauptgewerbes 9,5 Prozent weniger um als im Vormonat. Rechnet man die Umsätze heraus, die nur durch Preiserhöhungen erzielt wurden, steht sogar ein Minus von 11,5 Prozent unterm Strich. Das Auftragsvolumen schrumpfte um 12,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat.
Blickt man auf die ersten 9 Monate des Jahres, liegt ein inflationsbereinigter Umsatzrückgang von -1,4 Prozent zum Vorjahreszeitraum vor. Lediglich dank Preiserhöhungen schafft es die Branche auf ein minimales Wachstum von 0,1 Prozent.
Union will mit Wohnthemen bei der Wahl punkten
Mit großen Ambitionen zum Thema Wohnen war die Ampel 2021 an den Start gegangen. Es wurde sogar das Bundesbauministerium aus der Taufe gehoben. Gut 3 Jahre später herrscht eher Ernüchterung. Haben die Ampel-Parteien diese Flanke im Wahlkampf für die Union offengelassen? Welche Pläne haben CDU/CSU?
Aus dem CDU-Präsidium jedenfalls wird Wohnen schon zur „neue sozialen Frage“ ausgerufen. Zentrales Ziel der Union ist es vor allem die Bautätigkeit wieder ankurbeln. Denn sowohl Eigentum als auch mehr Angebot am Wohnungsmarkt schützen am besten vor Exzessen am Mietmarkt, so die Logik. Kernforderungen der Unionsparteien sind daher eine Entschlackung von Baurecht und -bürokratie, was zu schnellerem und günstigerem Neubau führen soll. Außerdem soll die Grunderwerbsteuer beim Ersterwerb einer selbstgenutzten Immobilie geringer ausfallen. Denkbar hier wäre die Einführung eines Freibetrags für Familien, heißt es von der CDU.
Weiterlesen auf Handelsblatt.com
Der Inhalt befindet sich hinter einer Paywall.
Deutschland will wieder Bunker bauen
Luftschutzbunker galten hierzulande als Relikte des Zweiten Weltkrieges und des Kalten Krieges. Nach dem Ende der Sowjetunion ging die Zahl der nutzbaren Schutzräume stetig zurück. Doch aufgrund einer neuen geopolitische Bedrohungslage holt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK) die Pläne für einen nationalen Bunker-Plan wieder aus dem Archiv.
Nach dem Fall der Mauer wurden viele Bunker zu Wohnraum oder Gewerbeflächen umgewidmet, andere zu Kunstgalerien oder Discos umgebaut. Manche wurden zurückgebaut oder verfallen einfach. Da angesichts russischer Aggression in der Ukraine und Säbelrasselns in Moskau die Bedrohungslage auch für Deutschland wieder realer wurde, sollen nun wieder mehr Schutzräume aufgebaut werden. Ein Plan der Regierung soll unter anderem prüfen, welche U-Bahn-Stationen, öffentliche Gebäude und Gewerbe-Immobilien Schutz vor Raketenangriffen bieten können. Mittels einer App sollen Bundesbürger dann schnell rausfinden können, wo für den Fall der Fälle in der Nachbarschaft entsprechende Einrichtungen Schutz bieten.
Heizung der Zukunft: Was für Wärmepumpen spricht
Viele Immobilienbesitzer treibt die bange Frage um, wie sie in Zukunft heizen können. Erste Kommunen kündigen bereits das Aus für ihrer Gasversorgung an, Öl wird in absehbarer Zeit immer teurer werden. Wärmepumpen wirken wie die logische Alternative, doch haben noch immer mit Vorbehalten zu kämpfen. Zu Unrecht, denn viele Kritikpunkte der Anlagen sind längst überholt und widerlegt.
Zu teuer, zu laut, in dichtbebauten Siedlungen nicht erlaubt und hässlich. Das Handelsblatt hat 4 Vorurteile gegenüber Wärmepumpen auf den Prüfstand gestellt. Das Ergebnis: Die Kosten werden aufgrund der steigenden Nachfrage sinken, moderne Geräte sind im Betrieb nicht mehr lauter wie Blätterrascheln und zudem lockern viele Bundesländer gerade die Bauordnungen – Wärmepumpen können also auch in Hinterhöfen und direkt an Grundstücksgrenzen aufgestellt werden. Und was die Optik angeht: Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber mittlerweile gibt es ein breites Angebot an Hauben, Einfassungen und Überbauung für Wärmepumpen, sodass niemand den Anblick der weißen oder grauen Kästen im Garten ertragen muss.
Weiterlesen auf Handelsblatt.com
Der Inhalt befindet sich hinter einer Paywall.