10.12.2024
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Warum jetzt ein guter Zeitpunkt für den Immobilienkauf ist!
Der Immobilienfinanzierungsmarkt hat sich im Herbst 2024 stabilisiert, mit Bauzinsen von 3 bis 3,5 Prozent. Diese moderate Zinslage, kombiniert mit wieder leicht anziehenden Immobilienpreisen, bietet derzeit günstige Bedingungen für Käufer.
Fast 70 Prozent der Finanzierungen betreffen Bestandsimmobilien, oft verbunden mit energetischen Sanierungen. Die Preise steigen seit Jahresbeginn kontinuierlich. Neubauten sind aufgrund hoher Kosten, teurer Bauauflagen und langsamer Genehmigungsverfahren weniger attraktiv. Experten sehen aufgrund des aktuellen Zinsniveaus ein seltenes Zeitfenster, da die Zeiten extrem niedriger Zinsen vorbei sind.
Zudem werden energieeffiziente Sanierungen und staatliche Förderungen immer wichtiger – jedoch bleibt die Neubaunachfrage gering, da viele Haushalte die hohen Kosten nicht mehr stemmen können.
Die Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen ist laut Verbandszahlen gestiegen, insbesondere bei Wohnimmobilien. Insgesamt deutet sich eine Erholung des Marktes an, doch Interessenten sollten rasch handeln, bevor die Preise weiter steigen und das günstige Zeitfenster sich schließt.
Wohin entwickeln sich die Bauzinsen?
Die Bauzinsen bleiben bis Frühjahr 2025 voraussichtlich stabil zwischen 3 und 3,5 Prozent, können aber kurzfristig schwanken. Langfristig könnten sie auf 4 Prozent steigen, beeinflusst durch Unsicherheiten wie die Wahl von Donald Trump, das Ende der Ampel-Koalition und steigende Staatsverschuldung.
Zinssenkungen der EZB und der US-Notenbank werden die Bauzinsen kaum weiter drücken, da globale Faktoren wie Inflation und Wirtschaftspolitik dagegenwirken. Experten raten, nicht auf stark fallende Zinsen zu warten, sondern die aktuelle Lage mit moderaten Zinsen für den Immobilienkauf zu nutzen. Die Zeit ist besser in die Immobiliensuche investiert als in Spekulationen über Zinsentwicklungen.
Preisrallye bei Immobilien: Kaufen wird wieder teurer
Die Immobilienpreise in Deutschland steigen im November 2024 den elften Monat in Folge, wie der Europace Hauspreisindex zeigt. Der Gesamtindex legte im Monatsvergleich leicht zu und verzeichnet seit Jahresbeginn ein Plus von 3,29 Prozent. Alle 3 Teilsegmente – Neubauhäuser, Bestandshäuser und Eigentumswohnungen – zeigten Anstiege.
Neubauhäuser erreichten ein Rekordhoch mit einem Zuwachs von 1,03 Prozent seit Jahresbeginn. Bestandshäuser stiegen um 3,76 Prozent, während Eigentumswohnungen mit einem Plus von 5,45 Prozent die stärkste Erholung zeigten. Der Preisanstieg ist ein Zeichen für die Erholung nach den Rückgängen der letzten Jahre.
Sinkende Bauzinsen, die aktuell bei durchschnittlich 3,18 Prozent liegen, und weitere erwartete Zinssenkungen durch die EZB könnten die Nachfrage weiter antreiben. Experten prognostizieren, dass dieser Trend auch 2025 anhalten könnte, da günstige Finanzierungsbedingungen sowohl private als auch gewerbliche Käufer ermutigen.
Heizungsgesetz in Gefahr: Alternative nach dänischem Vorbild?
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) steht mit dem Ende der Ampelkoalition auf der Kippe. Experten warnen vor den Kosten und klimapolitischen Folgen einer Abschaffung und plädieren für Planungssicherheit und gezielte Reformen.
Vorbilder wie Dänemark zeigen, wie dezentralisierte Wärmenetze und klare Vorgaben erfolgreich umgesetzt werden können.
Um die Wärmewende sozial gerecht und wirtschaftlich tragfähig zu gestalten, empfehlen Fachleute eine stärkere Förderung für Niedrigeinkommenshaushalte und den Verzicht auf fossile Heizsysteme. Mit bis zu 70 Prozent Förderung für den Heizungstausch sind die Grundlagen da, doch stabile Rahmenbedingungen und langfristige Ziele sind entscheidend, um die Klimaziele zu erreichen.
Kaminofen-Aus 2025: Wie neue Regeln die Gemütlichkeit vor die Tür setzen
Ab dem 1. Januar 2025 dürfen viele ältere Kamine und Kachelöfen nicht mehr betrieben werden, da sie die neuen Grenzwerte für Feinstaub und CO2 nicht einhalten. Betroffen sind etwa 1,9 Millionen Geräte, von denen viele nicht rechtzeitig nachgerüstet oder ersetzt werden können.
Nachrüstung mit Feinstaubfiltern ist möglich, aber oft teuer und aufwendig. Passivfilter kosten ab 400 Euro, aktive Abscheider ab 2.000 Euro, jeweils zuzüglich Einbaukosten.
Oft ist der Austausch des alten Ofens durch ein modernes Modell die bessere Option, da neue Geräte ab etwa 2.000 Euro erhältlich sind. Alternativ können wasserführende Kaminöfen installiert werden, die langfristig Energiekosten senken können. Offene Kamine und historische Öfen sind von der Regelung ausgenommen, da sie selten genutzt werden.
Eigentümer sollten ihre Öfen prüfen lassen, um mögliche Maßnahmen frühzeitig zu planen. Bis zur Nachrüstung dürfen betroffene Öfen ab 2025 nicht mehr genutzt werden, müssen aber nicht abgemeldet oder entfernt werden. Die gesetzlichen Vorgaben zielen darauf ab, die Feinstaubbelastung zu reduzieren, da diese gesundheitsschädlich sein kann.
Der Inhalt befindet sich hinter einer Paywall.