07.01.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Immobilienjahr 2025: Das kommt auf Eigentümer und Mieter zu
Ob Grundsteuer, Heizungsgesetz, Wohngeld oder CO2-Abgabe: Das Immobilienjahr 2025 bringt zahlreiche Neuerungen für Eigentümer und Mieter.
So gilt ab diesem Jahr die umstrittene Neuregelung der Grundsteuer. Allerdings werden mindestens 22 der 25 größten deutschen Städte die neuen Grundsteuerbescheide erst im Januar oder später verschicken.
Zum 1. Januar 2025 ist zudem die CO2-Steuer gestiegen. 2024 lag diese noch bei 45 Euro pro Tonne, 2025 sind es 55 Euro.
Einkommensschwache Haushalte bekommen indes mehr finanzielle Unterstützung: Das Wohngeld wird in diesem Jahr von der Bundesregierung um durchschnittlich 30 Euro angehoben.
Stromkunden mit einem Verbrauch von mehr als 6.000 Kilowattstunden im Jahr sollen 2025 zudem mit einem intelligenten Messsystem, einem sogenannten Smart Meter, ausgestattet werden.
Wer einen Kaminofen hat, muss 2025 strengere Grenzwerte beim Kohlenmonoxid- und Feinstaubausstoß beachten. Betroffen sind alle Holz- und Kaminöfen, die zwischen dem 1. Januar 1995 und dem 21. März 2010 in Betrieb genommen wurden.
Anfang 2025 soll zudem das Gebäudetyp-E-Gesetz in Kraft treten, das Bauherren den Verzicht auf sogenannte Komfortstandards und damit schnelleres Bauen ermöglicht. Nach der Bundestagswahl ist zudem eine Reform des Heizungsgesetztes wahrscheinlich – sowohl Union als auch SPD haben bereits Änderungen in Aussicht gestellt.
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Nach 2 Krisenjahren: Angebotspreise für Wohnimmobilien legten 2024 wieder zu
Im vergangenen Jahr zeigten die Preiskurven bei Eigentumswohnungen wieder nach oben. Für 2025 deutet vieles auf weitere Anstiege hin.
Deutschlandweit stiegen die Angebotspreise für Wohnimmobilien um durchschnittlich 2,9 Prozent. Insbesondere Einfamilienhäuser erlebten ein Comeback mit einem Preisanstieg von 3,1 Prozent, während Eigentumswohnungen um 2,8 Prozent zulegten. Das zeigt die aktuelle Ausgabe des immowelt Preiskompass. Demnach kehrte 2024 insbesondere in den urbanen Zentren der Optimismus zurück: In 12 der 15 größten deutschen Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern stiegen die Preise für Bestandswohnungen – in der Spitze um 7,6 Prozent im Jahresverlauf. Sofern keine unvorhergesehenen
geopolitischen Ereignisse eintreten, dürfte sich die Belebung des Marktes in diesem Jahr fortsetzen.
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Gute Vorsätze: Erreichen Sie Ihre Weiterbildungsziele in 2025
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Interhyp-Vorständin: Umfeld für Immobilienkauf derzeit sehr attraktiv
Die Rahmenbedingungen für Immobilienkäufer sind nach Einschätzung von Interhyp-Vorständin Mirjam Mohr aktuell äußert günstig. Im Interview mit dem Spiegel äußerte sich Mohr auch zur weiteren Entwicklung der Bauzinsen.
Für den Immobilienkauf spreche derzeit etwa die Tatsache, dass Interessenten wieder stärker verhandeln und auf Rabatte seitens der Verkäufer hoffen können. Auf weitere starke Zinsrückgänge sollten Käufer nach Einschätzung von Mohr in nächster Zeit dagegen nicht hoffen – selbst bei künftigen Leitzinssenkungen durch die Europäische Zentralbank: Diese seien bei den Bauzinsen bereits eingepreist. Um Wohneigentum erschwinglicher zu machen, sprach sich die Interhyp-Vorständin im Interview zudem für die Einführung von Freibeträgen bei der Grunderwerbsteuer aus.
Immobilienunternehmen zwischen Hoffnung und Skepsis
Zum Jahresende 2024 bewerteten Immobilienunternehmen ihre Geschäftslage optimistischer. Gleichzeitig haben sich die Erwartungen für 2025 jedoch etwas eingetrübt.
Im ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex (ISI) bewerteten die befragten Unternehmen ihre Geschäftslage im 4. Quartal 2024 positiver als im Vorquartal: So hat sich etwa die Geschäftslage im Bereich Wohnimmobilien um 12,6 Punkte auf nun 33,3 Punkte verbessert. Verantwortlich für die positive Entwicklung sind laut Iris Schöberl, Präsidentin beim Zentralen Immobilien Ausschuss, vor allem die Zinsrückgänge sowie die wieder anziehende Nachfrage. Mit Blick auf das neue Jahr herrscht bei den befragten Immobilienunternehmen dennoch Skepsis: Die Erwartungen für die nächsten 12 Monate sanken von 19,3 Punkten im 3. Quartal auf 14,9 Punkte zum Jahresende.
Linkspartei will Mietwucher per App aufdecken
Die Linkspartei will im Wahlkampf mit einem Online-Vergleichsrechner für Mieten punkten. Mutmaßlichen Mietwucher sollen Nutzer nach dem Willen der Partei direkt an die Behörden melden.
Die von der Linken betriebene App ermöglicht Nutzern ihre Miete mit dem Mietspiegel ihrer Stadt zu vergleichen. Nach Angaben der Partei haben dies seit Mitte November knapp 32.000 Menschen getan. Dabei habe die von den Nutzern angegebene Miete in 22.000 Fällen um mindestens 20 Prozent höher gelegen als die jeweilige ortsübliche Vergleichsmiete, davon rund 13.000-mal sogar um mindestens 50 Prozent höher. Die Zahlen bilden allerdings nur einen kleinen Teil des deutschen Mietmarkts ab: So werden allein in den drei größten Städten Deutschlands insgesamt mehr als 4 Millionen Wohnungen vermietet.