02.04.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Angebotspreise von Wohnimmobilien legen zu
Die Preise für Eigentumswohnungen und Häuser haben sich im 1. Quartal weiter erhöht. Mit den Anstiegen könnte es jedoch schon bald vorbei sein.
Wie der aktuelle immowelt Preiskompass zeigt, liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis von bestehenden Einfamilienhäusern derzeit bei 2.767 Euro. Das sind 1,3 Prozent mehr als zum Jahreswechsel. Bestandswohnungen verteuerten sich im selben Zeitraum um 1,2 Prozent auf 3.162 Euro pro Quadratmeter. Unter den 15 größten deutschen Städten verzeichneten Hamburg (+3,3 Prozent), Dresden und Köln (je +3,1 Prozent) die stärksten Preiszuwächse bei Eigentumswohnungen. In den kommenden Monaten könnte es allerdings zu einer Stagnation der Angebotspreise kommen. Grund ist der jüngste Anstieg der Bauzinsen, der den Immobilienkauf erschwert.
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Vor EZB-Zinsentscheid: Inflation schwächt sich ab
Die Teuerung in der Eurozone ist im März weiter zurückgegangen. Eine erneute Leitzinssenkung wird dadurch immer wahrscheinlicher.
Wie das EU-Statistikamt Eurostat in einer ersten Schätzung mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise in der Eurozone im März nur noch um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Februar hatte die Teuerungsrate noch 2,3 Prozent betragen, im Januar 2,5 Prozent. Für Deutschland ermittelte Eurostat vorläufig eine Preissteigerung von 2,3 Prozent im März, während das Statistische Bundesamt von 2,2 Prozent ausgeht. Angesichts der sich abschwächenden Inflation im Euroraum rechnen viele Ökonomen mit einer weiteren Leitzinssenkung durch die Europäische Zentralbank bei ihrer nächsten Sitzung am 17. April.
Schwarz-Rot plant Pflichtversicherung für Hauseigentümer
Wohngebäude sollen in Zukunft verpflichtend gegen Elementarschäden wie Hochwasser oder Starkregen abgesichert werden. Eigentümern könnten durch die Pläne der designierten Bundesregierung hohe Kosten entstehen.
Union und SPD haben sich darauf geeinigt, dass künftig jedes neue und bestehende Wohngebäude gegen Elementarschäden versichert werden muss. Der Eigentümerverband Haus & Grund sieht die Pläne der designierten Koalition kritisch. Eine Versicherungspflicht würde die Wohnkosten für Selbstnutzer und Mieter weiter in die Höhe treiben, so Alexander Wiech, Mitglied der Bundesgeschäftsführung von Haus & Grund. Laut Tobias Just, Professor für Immobilienwirtschaft an der Universität Regensburg, sei bei einer Versicherungspflicht entscheidend, dass ein funktionierender Wettbewerb bestehe, um eine Vereinheitlichung der Prämien zu vermeiden. In Regionen mit hohem Risiko könnten dabei allerdings sehr hohe Beiträge anfallen und Eigentümer in der Folge mit Wertverlusten konfrontiert sein.
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Engel & Völkers: Ermittlungen gegen Geschäftsführung eingestellt
Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen die Chefetage von Engel & Völkers beendet. Der Verdacht, dass ein System von Scheinselbständigkeit vorgegeben oder gefördert wurde, hat sich nicht bestätigt.
Nach intensiver Prüfung sah die Behörde keinen hinreichenden Tatverdacht für ein systematisches Vorgehen im Zusammenhang mit einer möglichen Beschäftigung von Immobilienmarklern als Scheinselbstständigen. Die Verantwortlichen gelten damit als vollständig entlastet. Die Untersuchungen zu einzelnen Franchisenehmern dauern weiterhin an. Ein anonymer Tipp zu einem Lizenznehmer in Bielefeld hatte im vergangenen Februar die Ermittlungen ins Rollen gebracht.