04.04.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
US-Zölle und gestiegene Bauzinsen: Das sind die Auswirkungen auf den deutschen Immobilienmarkt
Die Turbulenzen durch die Zölle von US-Präsident Trump sowie die zuletzt wieder gestiegenen Bauzinsen haben Folgen für den deutschen Immobilienmarkt. Ein Institut korrigiert seine Preisprognose bereits nach unten.
So geht die Landesbank Baden-Württemberg für das Jahr 2025 nur noch von einem Preiszuwachs von 2 Prozent für Wohneigentum in Deutschland aus. Ihre bisherige Prognose von 4 Prozent hat die Bank auf das kommende Jahr verschoben. Grund seien die gestiegenen Bauzinsen. Auch der Verband der Pfandbriefbanken (VDP) erwartet, dass sich die Erholung auf dem deutschen Immobilienmarkt verlangsamen wird. Die Zölle von US-Präsident Trump und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Unsicherheiten könnten den deutschen Immobilienmarkt nach Einschätzung von VDP-Präsident Gero Bergmann ebenfalls negativ beeinflussen. Kurzfristig haben die Anleiherenditen durch die Zollankündigung allerdings etwas nachgegeben. In den nächsten Tagen dürften die Bauzinsen für zehnjährige Darlehen deshalb kurzfristig wieder unter die 3,7-Prozent-Marke sinken, so Mirjam Mohr, Vertriebsvorständin bei der Interhyp-Gruppe. Ein langfristiger Abwärtstrend bei den Bauzinsen ist nach Mehrheitsmeinung des von Interhyp befragten Bankenpanels jedoch nicht zu erwarten.
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Ermittlungen gegen McMakler
Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt gegen das Unternehmen McMakler. Bei den Ermittlungen soll es um mutmaßlichen Betrug bei Sozialabgaben gehen.
Zwar teilte die Staatsanwaltschaft Berlin den genauen Grund für das Verfahren gegen McMakler nicht mit. Aus dem Umfeld ehemaliger Mitarbeiter wurde jedoch verlautet, dass einige von ihnen das Unternehmen wegen Sozialversicherungsbetrugs angezeigt hätten. McMakler zahlt seinen Maklern ein Festgehalt plus Provision. Laut Bundesurlaubsgesetz müssten anteilige Provisionen dabei auch im Urlaub gezahlt werden. Sollte McMakler das unterlassen haben, könnten auch keine entsprechenden Sozialabgaben abgeführt worden sein. Das wäre ein Verstoß gegen geltendes Arbeits- und Sozialrecht.
Wohnungssuche: Dieser ChatGPT-Prompt hilft beim Anschreiben
Man hat seine Traumwohnung entdeckt, weiß aber nicht, wie man den Vermieter überzeugt: Mit einem ChatGPT-Prompt lässt sich in kürzester Zeit ein individuelles und überzeugendes Anschreiben erstellen – perfekt abgestimmt auf jedes Exposé.
Was soll alles im Anschreiben enthalten sein? Wie präsentiert man sich als zuverlässiger Mieter? Ein eigens für diesen Zweck von immowelt entwickelter Prompt für ChatGPT, bietet die Lösung. Nur anhand des Wohnungs-Links und ein paar persönlicher Angaben erstellt er das komplette Anschreiben. Einfach klicken, ausfüllen und fertig!
Preisaufschläge für zentrale Lagen schrumpfen
Während des Immobilienbooms haben sich vor allem Wohnungen in zentralen Lagen überproportional verteuert. Zuletzt hat sich die Preisspanne zwischen Innenstädten und Außenbezirken jedoch verkleinert.
Wie der German Real Estate Index (GREIX) zeigt, hat sich die Prämie, die Immobilienkäufer für Eigentumswohnungen in den Innenstadtlagen der deutschen Großstädte bezahlen, im vergangenen Jahr reduziert. So war in den zentralen Lagen zuletzt ein Aufschlag von durchschnittlich 1.110 Euro pro Quadratmeter fällig. Während des Immobilienbooms zwischen 2012 und 2022 lag die Differenz noch bei 1.220 Euro. Am deutlichsten haben sich laut der Auswertung die Preise in Hamburg angeglichen, gefolgt von Düsseldorf. Immobilienkäufer seien zögerlicher geworden, was die Preisprämie für Spitzen-Lagen in der Innenstadt angeht, so Jonas Zdrzalek vom Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW Kiel). Insbesondere die Top-7-Städte verzeichneten zuletzt vor allem in weniger zentralen Lagen deutliche Preisanstiege.
So stark treibt Geldwäsche die Immobilienpreise nach oben
Der Immobiliensektor ist für Geldwäscher äußerst attraktiv. Eine neue Studie hat nun herausgefunden, wie stark die Immobilienpreise durch illegal in den Markt geschleustes Geld beeinflusst werden.
In der Untersuchung eines Teams des Instituts für Geldwäsche- und Korruptions-Strafrecht der Universität Trier wurden Geldwäscheverdachtsmeldungen und Immobilienpreise in den sieben größten deutschen Städten miteinander verglichen. Das Ergebnis: Es besteht ein Zusammenhang zwischen Geldwäscheaktivitäten und Immobilienpreisen. Gelänge es, Geldwäschetätigkeiten im Immobiliensektor um 10 Prozent zu reduzieren, könnten die Preise von Eigentumswohnungen um 1,9 Prozent sinken, so Studienleiter Matthias Neuenkirch. Er schätzt, dass der Effekt deutlich höher ausgefallen wäre, wenn man statt der Jahre 2021/22 den Zeitraum von 2010 bis 2020 mit seinen starken Preissteigerungen betrachtet hätte.
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