29.04.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Reiche wird Energieministerin: Was das für Immobilien bedeutet
Die CDU-Politikerin Katherina Reiche übernimmt das neue Wirtschafts- und Energieministerium. Sie bringt Erfahrung aus der Energiewirtschaft mit – und steht für wichtige Themen wie Wärmeversorgung und Gebäudesanierung. Für die Immobilienbranche ist ihre Ernennung ein Signal. Reiche war zuletzt Chefin des Energiekonzerns Westenergie und Vorsitzende des Nationalen Wasserstoffrats. Ihre Berufung wirft Fragen nach Interessenkonflikten auf, zeigt aber auch die hohe Bedeutung der Energiepolitik im neuen Kabinett. Welche Schnittstellen es künftig zum Bauministerium geben wird, ist noch offen.
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Zinssenkung sorgt für Entlastung bei Immobilienkäufern
Deutschlands Immobilienkäufer profitieren derzeit von sinkenden Hypothekenzinsen. Ursache ist die Kapitalflucht aus den USA, die deutsche Bundesanleihen wieder attraktiv macht. Die Bauzinsen sind spürbar gefallen – und könnten weiter sinken.
Dank Donald Trumps neuer Zollpläne verunsichern die US-Märkte Investoren, die zunehmend europäische Anleihen nachfragen. Infolgedessen gingen die Renditen deutscher Staatsanleihen zurück und entlasteten Immobilienkäufer. Gleichzeitig senkte die Europäische Zentralbank den Leitzins auf 2,25 Prozent – weitere Zinssenkungen könnten folgen. Dennoch ziehen Immobilienpreise leicht an, was den Kaufdruck erhöhen könnte.
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Erneuerbare Energien retten nach Blackout die Stromversorgung
Nach dem großflächigen Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel waren Solar- und Windkraft entscheidend für die Wiederherstellung der Versorgung. Kohle- und Atomkraftwerke konnten kaum helfen. Der Neustart gelang deshalb nur in kleinen Schritten. Große Kraftwerke hätten zunächst selbst viel Energie gebraucht, um hochzufahren. Flexiblere Anlagen wie Solarfelder oder Gaskraftwerke konnten hingegen schnell wieder Strom liefern. Experten sehen darin einen wichtigen Vorteil dezentraler Energielösungen für die Netzstabilität in Krisen.
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Hessen plant Gesetz gegen Leerstand – Haus & Grund läuft Sturm
Hessen will mit einem neuen Gesetz gegen spekulativen Leerstand vorgehen. Der Eigentümerverband Haus & Grund kritisiert das Vorhaben scharf. Statt private Vermieter zu gängeln, solle das Land erst eigene Leerstände beseitigen. Hintergrund ist, dass zahlreiche landeseigene Wohnungen teils über Jahre ungenutzt bleiben, etwa wegen ausstehender Sanierungen. Haus & Grund sieht zudem die Gefahr, dass ein solches Gesetz viel Bürokratie schafft, ohne die Wohnraumsituation wirklich zu verbessern. Der Verband plädiert stattdessen für den Ausbau von Dachgeschossen und flexiblere Umnutzung leerstehender Büros.
Ellinikon: Griechenlands größtes Luxusprojekt boomt
An der Athener Riviera entsteht mit Ellinikon Europas größte Smart City. Investoren aus aller Welt sichern sich Luxusimmobilien – auch immer mehr Deutsche sind dabei. Die Preise gelten noch als günstig, steigen aber rasant. Auf dem Gelände des alten Athener Flughafens wächst ein Milliardenprojekt mit Wohnungen, Hotels und einem riesigen Küstenpark. Quadratmeterpreise zwischen 7.500 und 32.000 Euro sind dabei keine Seltenheit. Experten erwarten, dass Ellinikon die gesamte Region wirtschaftlich aufwertet und neue Maßstäbe für urbanes Wohnen in Südeuropa setzt.
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