13.05.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Immobilienpreise ziehen deutlich an
Die Trendwende am deutschen Immobilienmarkt nimmt Fahrt auf. Zu Jahresbeginn haben die tatsächlich gezahlten Kaufpreise für Wohnungen und Häusern kräftig zugelegt.
Laut dem Verband deutscher Pfandbriefbanken (VDP) stiegen die Preise für Wohnimmobilien im 1. Quartal deutschlandweit um durchschnittlich 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders stark war der Anstieg in den sieben größten Städten, wo ein Plus von durchschnittlich 4,6 Prozent verzeichnet wurde. Spitzenreiter waren Köln und Frankfurt mit je 5,2 Prozent, dicht gefolgt von Berlin (4,9 %) und Hamburg (4,6 %). Auch im Vergleich zum letzten Quartal 2024 stiegen die Preise – in den Metropolen um durchschnittlich 1,8 Prozent. Zusätzlich ziehen auch die Mieten weiter an, was den Wohnraummangel laut VDP-Geschäftsführer Jens Tolckmitt weiter verschärft. Die Daten beruhen auf tatsächlichen Transaktionen von mehr als 700 Banken.
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Bis zu 27 Prozent mehr: Für diese Haushalte wird das Heizen besonders teuer
Die Heizkosten steigen weiter – das bekommen viele Mieter nun in ihren Nebenkostenabrechnungen für 2024 zu spüren. Vor allem Fernwärmekunden müssen deutlich mehr bezahlen. Für Mieter mit Ölheizung sieht es dagegen besser aus.
Für Miethaushalte, die Fernwärme nutzen, steigen die durchschnittlichen Kosten für Wärme und Warmwasser in einer 70-Quadratmeter-Wohnung von 830 auf 1.055 Euro – ein Plus von rund 27 Prozent. Das zeigt eine Ista-Auswertung von rund 900.000 Abrechnungen. Bei Gas-Zentralheizungen legen die Kosten demnach um knapp 7 Prozent zu, während Nutzer von Öl-Zentralheizungen deutlich entlastet werden und über 12 Prozent weniger zahlen. Die Preissteigerungen bei Gas und Fernwärme erklärt Ista mit dem Ende der Energiepreisbremsen und der zeitlich versetzten Weitergabe von Preisänderungen bei Fernwärme. In einer Umfrage erwarten 60 Prozent der Mieter weiter steigende Heizkosten in der kommenden Saison.
Rechnungshof attackiert KfW wegen Chef-Vergütung
Der Bundesrechnungshof übt scharfe Kritik an der staatlichen Förderbank KfW. Für Ärger sorgen unter anderem die Nebeneinkünfte des Vorstandschefs.
Der Bundesrechnungshof kritisiert, dass KfW-Chef Stefan Wintels die Vergütungen aus seinen Aufsichtsratsmandaten bei Deutscher Post und Deutscher Telekom behalten darf – obwohl die KfW im Auftrag des Bundes bedeutende Aktienanteile an beiden Unternehmen verwaltet. Deshalb fordert der Rechnungshof, dass für Wintels dieselben Regeln gelten wie für Regierungsvertreter in Aufsichtsräten, die ihre Bezüge größtenteils abführen müssen. Wintels Bezüge aus den Aufsichtsratsmandaten beliefen sich im vergangenen Jahr auf über 300.000 Euro. Von der Förderbank erhält er ein Grundgehalt in Höhe von rund 800.000 Euro.
Der Bundesrechnungshof forderte zudem, dass die KfW künftig einen größeren Teil ihres Gewinns einsetzt, um Förderkredite günstiger anzubieten. So habe der Förderaufwand im Zeitraum 2014 bis 2022 in keinem Jahr mehr als 24 Prozent des Konzerngewinns ausgemacht, obwohl die Bundesregierung der KfW immer höhere Beträge aus dem Bundeshaushalt bereitgestellt habe.
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Trotz Wohnungsnot: Gericht ordnet Abriss von Häusern wegen 36 Zentimetern an
In Wolfratshausen sollen nach dem Willen des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs drei freistehende Einfamilienhäuser abgerissen werden. Der Grund: Die Spitzdächer der Häuser sind 36 Zentimeter zu hoch.
Der Streit um die Häuser, die laut Landratsamt von den baulichen Richtlinien abweichen, tobt bereits seit 2021. Neben den zu hohen Spitzdächern beanstandet das Landratsamt auch Aufschüttungen sowie den Bau von Garagen statt Carports. Das Verwaltungsgericht in München bestätigte die Beseitigung der Objekte nun. Beim derzeitigen Mieter eines der Häuser sorgt die Entscheidung für Unverständnis: Wegen geringfügiger Abweichungen von den baulichen Richtlinien werde Wohnraum in Millionenhöhe vernichtet. Der Abriss der Häuser soll im Frühjahr 2026 erfolgen.