21.05.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Eigenheim statt Miete? In diesen Regionen lohnt sich der Immobilienkauf
In vielen Teilen Deutschlands reicht die durchschnittliche Monatsmiete aus, um eine eigene Immobilie zu finanzieren. Eine aktuelle Analyse zeigt, wo sich Kauf und Tilgung gegenüber der Miete lohnen – und wo selbst hohe Raten nicht für 100 Quadratmeter reichen.
Laut einer Auswertung des Focus basierend auf den Kaufpreisdaten des Postbank Wohnatlas 2025 lassen sich in über 100 Regionen mit einer Monatsrate von 1.000 Euro bereits 100 Quadratmeter Wohneigentum finanzieren – vor allem in ländlichen Gebieten Ostdeutschlands sowie einigen Städten in Nordrhein-Westfalen. In Regionen wie Chemnitz, dem Vogtlandkreis oder Suhl ermöglichen sinkende Preise besonders viel Wohnfläche fürs Geld.
Deutlich teurer ist es in Großstädten wie München, Berlin und Hamburg sowie in touristisch gefragten Küstenregionen. Dort reichen selbst 2.000 Euro Monatsrate oft nicht für 100 Quadratmeter. Die Untersuchung basiert auf 25 Jahren Kreditlaufzeit, 20 Prozent Eigenkapital und 3,6 Prozent Zinsen.
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Deutschlands teuerste Straßen: Hier kostet der Quadratmeter über 15.000 Euro
Ob Alsterblick, Isarnähe oder Villen am Wald: In München und Hamburg treiben Toplagen die Immobilienpreise über die 15.000-Euro-Marke. Auch in Berlin, Düsseldorf und Frankfurt zahlen Käufer in bestimmten Straßen ein Vielfaches des Durchschnitts.
Eine Auswertung von immowelt zeigt, wo Wohneigentum in Deutschlands 15 größten Städten besonders teuer ist. Den Spitzenplatz belegt München-Lehel mit bis zu 15.891 Euro pro Quadratmeter, dicht gefolgt von Bogenhausen. In Hamburg verlangt man an der Alster mehr als doppelt so viel wie im Stadtdurchschnitt. In Berlin sind die höchsten Preise nicht in der City, sondern in Grunewald zu finden – dort kosten Häuser am Goldfinkweg über 9.000 Euro pro Quadratmeter. Die Analyse zeigt: Die exklusivsten Adressen liegen oft nicht im Zentrum, sondern an Wasser, Wald oder Park.
Grunderwerbsteuer-Trick: Fahnder holen 150 Millionen Euro zurück
Eine Sonderabteilung in NRW geht erfolgreich gegen Share Deals internationaler Konzerne vor. Über 150 Millionen Euro an entgangener Grunderwerbsteuer konnten so bereits zurückgeholt werden – und das ist wohl erst der Anfang.
In Nordrhein-Westfalen deckt eine neue Spezialeinheit des Landesamts zur Bekämpfung der Finanzkriminalität systematisch Steuerausfälle bei der Grunderwerbsteuer auf. Zielgruppe sind internationale Konzerne, die mithilfe undurchsichtiger Share Deals Immobilien erwerben, ohne Grunderwerbsteuer zu zahlen. Seit 2021 wurden auf diese Weise rund 150 Millionen Euro zurückgeholt. Die Ermittlungen zeigen, wie Investoren Briefkastenfirmen nutzen, um Gewinne steuerfrei ins Ausland zu verschieben – oft zulasten von Mietern und dem deutschen Fiskus. Eine Reform zur Einschränkung solcher Tricks ist politisch bisher gescheitert, doch neue Bundesratsinitiativen stehen bevor.