26.06.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Streit um bezahlbares Wohnen: Hubertz, Warnecke und Lay prallen aufeinander
Mietpreisexplosion oder falsche Panikmache? SPD-Bauministerin Verena Hubertz, Linken-Politikerin Caren Lay und Haus-&-Grund-Chef Kai Warnecke liefern sich ein hitziges Streitgespräch über steigende Mieten, die Wirksamkeit der Mietpreisbremse und den richtigen Weg aus der Baukrise.
Im SPIEGEL-Gespräch zur Wohnkrise gehen die Positionen weit auseinander: Während Linken-Politikerin Caren Lay vor einer existenziellen Bedrohung durch steigende Mieten warnt und einen bundesweiten Mietendeckel fordert, widerspricht Haus-&-Grund-Chef Kai Warnecke. Er sieht die Lage weniger dramatisch und hält die Mietpreisbremse für wirkungslos und sogar schädlich für den Neubau. Bauministerin Verena Hubertz verteidigt die Mietpreisbremse, will sie aber durch mehr Kontrollen und Bußgelder verschärfen. Zudem setzt sie auf schnellere Genehmigungen, serielle Bauweise und vereinfachte Baustandards, um die Baukosten zu senken. Beim Thema Sozialwohnungen räumt Hubertz ein, dass die bisherigen Mittel nicht reichen und zusätzliche Milliarden nötig sind. Einigkeit herrscht nur in einem Punkt: Der Bau von neuem, bezahlbarem Wohnraum muss dringend beschleunigt werden.
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Weg frei für Verlängerung der Mietpreisbremse
Der Bundestag wird voraussichtlich am Donnerstag die Verlängerung der Mietpreisbremse bis 2029 beschließen. Eine ursprünglich geplante Verschärfung scheint dabei vom Tisch.
Die Mietpreisbremse soll verlängert, aber nicht verschärft werden. Der Rechtsausschuss des Bundestags hat am Mittwoch einen entsprechenden Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen beschlossen. Damit gilt als sicher, dass der Bundestag dem Vorhaben zustimmen wird. Die bisherige Regelung, wonach die Mietpreisbremse nicht für Neubauten ab 2014 gilt, bleibt bestehen. Eine zwischenzeitlich diskutierte Ausweitung auf Gebäude bis Baujahr 2019 wird nicht umgesetzt.
Tobias Bräunig: Vom Thaibox-Weltmeister zum Immobilien-Millionär
Tobias Bräunig zeigt, wie sich auch ohne Eigenkapital ein Millionenvermögen mit Immobilien aufbauen lässt. Sein Erfolgsrezept: Disziplin, Durchhaltevermögen und ein kluges Finanzierungsmodell.
Tobias Bräunig wuchs in bescheidenen Verhältnissen im Schwarzwald auf. Nach einer Karriere als Thaibox-Weltmeister und einer Ausbildung zum Mediengestalter wechselte er ins Immobiliengeschäft. Mit Mut und wenig Eigenkapital baute er in wenigen Jahren ein Portfolio von 64 privaten Immobilien sowie hunderten Einheiten in seiner Firma auf. Sein Ansatz: Kreative Finanzierungsmodelle wie 110-Prozent-Finanzierungen und rollierendes Eigenkapital. Heute erzielt Bräunig fast zwei Millionen Euro Mieteinnahmen pro Jahr. Sein wichtigster Tipp: Nicht auf den perfekten Deal warten, sondern handeln.
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Wo wohnt Jeff Bezos? Einblick in seine über 500 Millionen Dollar teuren Luxusimmobilien
Von der XXL-Ranch in Texas bis zur Millionenvilla auf Hawaii: Jeff Bezos besitzt ein beeindruckendes Immobilienportfolio im Wert von mehr als einer halben Milliarde Dollar. Seine neuesten Prestigeobjekte stehen auf der Luxusinsel Indian Creek in Miami – auch bekannt als „Billionaire Bunker“.Jeff Bezos hat sich über die Jahre ein imposantes Immobilienimperium aufgebaut, das sich von New York bis Hawaii erstreckt. Nach Jahrzehnten in Seattle lebt der Amazon-Gründer heute hauptsächlich in Miami, wo er inzwischen drei Anwesen auf der exklusiven Insel Indian Creek besitzt – Gesamtwert: rund 237 Millionen Dollar. Dazu kommen Immobilien in Beverly Hills, Manhattan, Washington D.C., Texas und Hawaii. Besonders auffällig: Für viele seiner Häuser zahlte Bezos Rekordsummen, etwa 165 Millionen Dollar für das frühere Warner-Anwesen in Los Angeles. Neben Luxus und Lage setzt Bezos verstärkt auf Größe: Seine Ranch in Texas umfasst mehr als 1.600 Quadratkilometer, in Washington D.C. ließ er zwei Villen zu einer Mega-Mansion zusammenlegen.