10.07.2025
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Wohneigentum hilft beim Vermögensaufbau – aber nur jeder Zweite profitiert
Jeder zweite Haushalt in Deutschland hat mehr als 100.000 Euro Vermögen. Doch große Unterschiede bleiben: Junge Menschen besitzen deutlich weniger – und wer ein Eigenheim hat, ist beim Vermögensaufbau klar im Vorteil. Laut einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) auf Basis von Daten der Bundesbank lag das mittlere Vermögen der Haushalte 2023 bei 103.100 Euro. Bei Menschen unter 35 waren es nur 17.300 Euro. Am meisten besitzen Menschen zwischen 55 und 64 Jahren. In dieser Altersgruppe liegt der Median bei 241.100 Euro. Das zeigt: Vermögensaufbau dauert meist ein Leben lang. Besonders wichtig ist dabei Wohneigentum. Ältere haben häufiger ein Eigenheim – das bringt finanzielle Sicherheit. Fachleute empfehlen: Wer sparen will, braucht mehr Netto vom Brutto.
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Viele Kredite laufen aus – drohen jetzt Insolvenzen bei Büro- und Gewerbeimmobilien?
Viele Kredite für Immobilien laufen bald aus. Neue Kredite sind aber schwer zu bekommen – wegen hoher Zinsen und gesunkener Immobilienwerte. Das könnte für viele Besitzer zum Problem werden. Experten erwarten, dass besonders Bürohäuser und Hotels in schlechter Lage betroffen sind – vor allem dann, wenn sie viele Schulden haben. Investoren müssen oft viel Eigenkapital nachschießen, wenn sie ihre Immobilien weiter finanzieren wollen. Das ist oft nicht möglich. Die Folge: mehr Insolvenzen und Notverkäufe. Auch die Banken geraten unter Druck, weil viele Kredite ausfallen könnten. Deshalb setzen sie jetzt häufiger auf externe Berater oder alternative Geldgeber wie Kreditfonds. Doch auch diese Lösungen sind teuer und helfen nicht in jedem Fall. Die Branche steht vor einer großen Herausforderung – und die Gefahr einer Pleitewelle wächst.
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Mietwucher im Visier: Kommission soll Vermieter strenger bestrafen
Eine neue Mietrechtskommission soll bald ihre Arbeit aufnehmen. Im Fokus: Vermieter, die gegen Regeln wie die Mietpreisbremse verstoßen, sollen künftig härter bestraft werden. Es drohen Bußgelder bei Mietwucher. Die Kommission wird vom Bundesjustizministerium eingesetzt und setzt sich aus Fachleuten verschiedener Verbände, des Städtetags, der Justiz und der Wissenschaft zusammen. Sie soll Vorschläge machen, wie das Mietrecht einheitlicher und gerechter gestaltet werden kann. Vor allem geht es darum, die Vorschriften zu Mietwucher zu überarbeiten und die Mietpreisbremse besser durchzusetzen. Themen wie Indexmieten oder Zuschläge für möblierte Wohnungen stehen hingegen nicht auf der Agenda der Kommission. Diese Fragen will das Justizministerium separat regeln. Die ersten Sitzungen starten nach der Sommerpause – mit Ergebnissen wird aber erst Ende 2026 gerechnet.
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Heizungshandwerk gegen strenge Regeln – Experten schlagen Alarm
Das Heizungshandwerk fordert: Neue Gasheizungen sollen wieder erlaubt sein. Die aktuellen Regeln im Heizungsgesetz seien zu starr und teuer. Energieexperten warnen aber: Das wäre ein Rückschritt für die Energiewende. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) kritisiert die 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien. Viele Hauseigentümer seien mit den Vorgaben überfordert, der Umbau zu Wärmepumpen oft zu aufwendig. Stattdessen schlägt der Verband vor, auch neue Gasheizungen zu erlauben – mit effizienter Technik und späterer Kombination mit Solar oder Wärmepumpe. Energieökonomin Claudia Kemfert hält das für gefährlich: Neue Gasheizungen seien ineffizient, teuer und behinderten den Klimaschutz. Auch politische Signale sorgen für Verwirrung: Während neue Gaskraftwerke geplant sind, sollen alte Heizungen verschwinden. Das Handwerk fordert jetzt Klarheit und mehr Praxisnähe.
Goodbye USA – warum Fonds jetzt in Europa investieren
Hohe Zinsen, neue Zölle und Donald Trumps Politik machen US-Immobilien für deutsche Fondsmanager unattraktiv. Viele verkaufen – und investieren das Geld lieber in Europa. Besonders gefragt: deutsche Immobilienaktien. Laut einer Umfrage der Ratingagentur Scope will aktuell kein Fondsmanager mehr in US-Immobilien investieren. Viele ziehen sogar Kapital aus den USA ab. Gründe sind die unsichere Wirtschaftslage, hohe Leerstände in US-Büros und teure Finanzierung. Stattdessen profitieren europäische Märkte. Deutsche Immobilienaktien legten zuletzt fast 22 Prozent zu. Auch Pensionsfonds aus Finnland und Dänemark kehren den USA den Rücken. Trump sorgt mit Zöllen und Sprunghaftigkeit für Unsicherheit. Die Inflation könnte steigen, weitere Zinserhöhungen sind möglich. Deshalb verlagern viele Investoren ihr Kapital zurück nach Europa – dorthin, wo die Rahmenbedingungen stabiler sind.