10.09.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Immobilienpreise: Sommerpause bremst Dynamik
Nach einem kräftigen Anstieg im Juli zeigt der Immobilienmarkt im August ein gemischtes Bild: Bestandsimmobilien legten leicht zu, Neubauten gaben nach. Der Europace-Hauspreisindex, der Transaktionen auswertet, deutet damit auf eine kurze Sommerpause hin. Die Nachfrage bleibt jedoch.
Im August 2025 verharrte der Europace-Hauspreisindex nahezu auf Vor-monats¬niveau. Eigentumswohnungen stiegen minimal um 0,03 Prozent, bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser um 0,26 Prozent. Neubauten dagegen verbilligten sich um 0,49 Prozent. Auf Jahressicht verzeichneten alle Segmente Zuwächse zwischen 1,7 und 3,2 Prozent. Experten erklären die Entwicklung mit der typischen Sommerpause, die weniger Kaufabschlüsse mit sich bringt. Sie erwarten jedoch nur eine kurze Verschnaufpause, da die Nachfrage – vor allem nach Bestandsimmobilien – weiterhin hoch bleibt.
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Die exklusivsten Mietwohnungen Deutschlands
Penthouse mit Pool, Apartment mit Concierge oder Traumlage direkt am Wasser: immowelt hat die exklusivsten Mietwohnungen Deutschlands zusammengestellt. Ganz vorne liegt ein Penthouse in Düsseldorf für stolze 17.500 Euro monatliche Kaltmiete. Doch der wahre Hotspot für Luxusmieten ist eine andere Stadt.
Besonders stark vertreten in der Rangliste ist Berlin: Gleich 7 der 10 teuersten Wohnungen finden sich in der Hauptstadt. Insgesamt zeigt die Auswertung, dass Luxusmieten vor allem in Toplagen an Wasserfronten oder in Metropolen gefragt sind. Neben exklusiven Standorten locken die Objekte mit besonderen Extras wie Dachterrassen, Wellnessbereichen oder Concierge-Services. Wer hier wohnt, genießt nicht nur hohen Komfort, sondern auch ein exklusives Lebensgefühl – vorausgesetzt die Mieter bringen das nötige Kleingeld mit.
Cloud und KI: Digitalisierung der Immobilienbranche schreitet voran
Künstliche Intelligenz, Cloud-Lösungen und Big Data – die Immobilienbranche treibt ihre digitale Transformation voran. Laut der Digitalisierungsstudie 2025 des Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) und EY Real Estate gilt KI als Schlüsseltechnologie mit kurzfristigem Umsetzungspotenzial. Doch trotz Fortschritten bleiben Datenqualität, Kosten und Fachkräftemangel große Hürden.
Die Studie zeigt: 90 Prozent der Unternehmen sehen KI als wichtigste Zukunftstechnologie, 82 Prozent nutzen bereits Cloud-Lösungen. Investitionen in die Digitalisierung bleiben stabil, auch wenn der Anteil großer Budgets sinkt. Robotics und Blockchain werden weiterhin eher langfristig erwartet, während Plattformen, IoT, digitale Zwillinge und BIM schon bald breite Anwendung finden sollen. Größte Hindernisse für den Fortschritt sind fehlendes Personal, mangelhafte Datenqualität und hohe Kosten. Das Fokusthema 2025 – Data Lifecycle Management – soll helfen, Daten über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie hinweg strukturiert zu erfassen und nutzbar zu machen.
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Datenschutz-Aufwand belastet Unternehmen
Wer personenbezogene Daten verarbeitet und speichert, muss in Deutschland und der EU strenge Auflagen beachten. Das gilt auch für Immobilienmakler. Eine neue Bitkom-Umfrage zeigt, dass nahezu alle Unternehmen allerdings hohen Aufwand für den Datenschutz beklagen. Vor allem die Vielzahl an Regeln und Behörden sorgt für Unmut. Verbände fordern nun Vereinfachungen.
Laut Bitkom-Befragung empfinden 44 Prozent der Unternehmen den Datenschutz-Aufwand als „sehr hoch“, insgesamt 97 Prozent als mindestens hoch – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Kritik richtet sich vor allem gegen komplexe Vorgaben, unterschiedliche Auslegungen der Behörden und strenge Dokumentationspflichten. Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst fordert, den Datenschutz stärker an realen Gefahren auszurichten und technologische Entwicklungen wie KI einzubeziehen. Ziel sei nicht die Abschaffung des Datenschutzes, sondern eine praxistaugliche Entlastung der Unternehmen.
Was Makler beim Thema Datenschutz beachten müssen, lesen Sie auch im immowelt Ratgeber.
Rechnungshof watscht Sondervermögen ab
Mit 100 Milliarden Euro Sondervermögen will die Bundesregierung den Ländern und Kommunen Mittel für Infrastrukturprojekte bereitstellen. Doch der Bundesrechnungshof hält den Gesetzentwurf für mangelhaft. Es fehle an klaren Vorgaben, Erfolgskontrollen und Wirtschaftlichkeitsprüfungen. Kritiker warnen: Ohne Nachschärfung droht das Vorhaben zur Enttäuschung zu werden.
Der Rechnungshof bemängelt, dass die geplanten Bundesmittel womöglich keine zusätzlichen Investitionen auslösen, weil verbindliche Vorgaben fehlen. Weder seien Mindeststandards zur Wirtschaftlichkeit verankert, noch gebe es konkrete Ziele oder Rückforderungsmechanismen. Auch die ursprünglich vorgesehene Pflicht, 60 Prozent der Gelder an Kommunen weiterzugeben, wurde gestrichen. Oppositionspolitiker wie Dietmar Bartsch (Linke) warnen vor Verschwendung und fordern klare Kontrollen. Ohne verbindliche Leitplanken, so der Rechnungshof, bleibe der milliardenschwere Gesetzentwurf „substanzlos“.
Kohle-Comeback: Ausbauziele für Erneuerbare in Gefahr
Deutschlands Energiewende gerät ins Stocken: Während Kohle und Gas im ersten Halbjahr 2025 wieder stärker genutzt wurden, brach die Stromproduktion aus Windkraft ein. Die Folge: Fossile Energien legten zu, der Anteil Erneuerbarer sank. Damit rückt das 80-Prozent-Ziel bis 2030 in weitere Ferne.
Laut Statistischem Bundesamt stieg der Anteil fossiler Energieträger an der Stromproduktion auf 42,2 Prozent, ein Plus von 3,8 Punkten gegenüber dem Vorjahr. Vor allem Kohle (22,7 Prozent) und Gas (16,2 Prozent) legten zu, während die erneuerbaren Energien auf 57,8 Prozent zurückgingen. Hauptgrund war ein massiver Rückgang der Windstromproduktion um 18,1 Prozent, ausgelöst durch schwache Windverhältnisse. Photovoltaik wuchs dagegen deutlich um 27,9 Prozent auf 17,8 Prozent Anteil.
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