03.02.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Transaktionsvolumen steigt, IVD warnt vor falschem Optimismus
Nach zwei schwachen Jahren zieht das Transaktionsvolumen am deutschen Immobilienmarkt wieder an. Doch trotz besserer Zahlen warnt der IVD vor zu frühem Optimismus und sieht weiter strukturelle Bremsfaktoren, die eine nachhaltige Erholung verhindern. 2025 wurden laut einer Hochrechnung des Immobilienverbands Deutschland rund 284 Milliarden Euro in private und gewerbliche Immobilien investiert, ein Plus von 17,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit bleibt das Marktvolumen jedoch deutlich unter den Hochphasen der Jahre 2021 und 2022. Treiber der Entwicklung ist vor allem der Bestand, während der Neubau weiterhin schwach bleibt. Niedrige Baugenehmigungen und Fertigstellungen verschärfen den Wohnungsmangel weiter. Regional zeigen sich große Unterschiede mit starken Zuwächsen etwa in Brandenburg, Hamburg und Sachsen. Der IVD fordert von der Politik bessere Rahmenbedingungen, um Investitionen wieder nachhaltig anzukurbeln.
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Von 0 auf 100: Über Gründung und Skalierung
Manuel Schellmann, Mitgründer von Grethe Schellmann Immobilien, erzählt im immowelt Podcast, wie aus einem knappen Startkapital ein wachsendes Maklerunternehmen wurde und warum Offline-Sichtbarkeit, Struktur und persönlicher Einsatz bis heute den Unterschied machen.
Siemax: immowelt hat uns viele verkaufswillige Eigentümer vermittelt
Nur vier Jahre nach der Gründung kann Siemax Immobilien München auf ein starkes Wachstum zurückblicken. Ein entscheidender Erfolgsfaktor: die Vermittlung verkaufswilliger Eigentümer durch immowelt. Laut Geschäftsführer Alexander Sieg konnte Siemax Immobilien auch in den schwierigen Jahren nach der Zinswende stabil wachsen. Allerdings hat sich das Kaufverhalten in den vergangenen Jahren deutlich verändert, mit längeren Entscheidungsprozessen und intensiveren Preisverhandlungen. Aktuell sorgen wieder mehr Angebote und eine steigende Nachfrage im Großraum München für Bewegung im Markt. Für Siemax ist 2025 nach eigenen Angaben das erfolgreichste Jahr seit der Gründung. Extrem wichtig sind laut Geschäftsführer Sieg dabei durch immowelt vermittelte verkaufswillige Eigentümer. Im letzten Jahr habe man neun Wohnungen verkauft, bei denen der Auftrag aus immowelt Leads resultierte. Hinzu kommen 14 laufende Verkaufsaufträge, die ebenfalls über immowelt zustande gekommen sind. Neben der Vermittlung verkaufswilliger Eigentümer schätzt Sieg an immowelt vor allem die persönliche Zusammenarbeit und die sehr gute Betreuung.
immowelt reduziert Komplexität und setzt auf KI
Durch den Fokus auf eine Marke und den stärkeren Einsatz von KI vereinfacht immowelt Abläufe und entlastet Makler im Alltag. Im Interview schildert Geschäftsführer Dr. Robert Wagner wie immowelt die Weichen für die Zukunft stellt. Mit der Integration der Marke immonet in immowelt konzentriert man sich künftig auf eine zentrale Plattform. Ziel ist es, Doppelarbeiten zu vermeiden und Ressourcen gezielt für die Weiterentwicklung der Produkte einzusetzen. Künstliche Intelligenz wird bereits bei der Erstellung von Exposés genutzt und soll künftig auch bei der Vorqualifizierung von Anfragen und bei Marktübersichten helfen. Gleichzeitig werden Marketingaktivitäten gebündelt und die Präsenz in wichtigen Regionen ausgebaut. Ein erweitertes Managementteam mit internationaler Erfahrung soll die Umsetzung begleiten. Für Makler wird der Übergang reibungslos verlaufen, bestehende Zugänge und Daten bleiben erhalten.
Warum Solaranlagen immer öfter abgeschaltet werden
Immer häufiger schalten Betreiber von Solaranlagen ihre Stromproduktion freiwillig ab. Eine neue Analyse zeigt, warum sich das wirtschaftlich lohnt und welche Folgen das für Strommarkt und Energiewende hat. Grund für die zunehmende Abregelung sind negative Strompreise, bei denen die Einspeisung von Strom Geld kostet statt Einnahmen bringt. Auslöser ist eine Änderung im Erneuerbare-Energien-Gesetz, nach der bei negativen Preisen die staatliche Förderung entfällt. Seitdem reagieren Betreiber stärker auf Marktsignale und drosseln ihre Produktion, wie eines Bericht des Analysehauses Montel zeigt. Dadurch sinken extreme Negativpreise an der Strombörse und das Netz wird entlastet. Experten sehen darin einerseits einen stabilisierenden Effekt für das Stromsystem. Andererseits könnte die Entwicklung den Ausbau erneuerbarer Energien bremsen und den Druck auf fossile Kraftwerke verringern. Für neue Speicherlösungen und flexible Stromtarife fehlen bislang oft noch die nötigen Rahmenbedingungen.
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