28.09.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Mieten steigen schneller als BAföG: Wohnpauschale reicht in immer weniger Hochschulstädten aus
Für viele Studierende wird Wohnen zum größten Kostenfaktor. In zahlreichen Hochschulstädten reicht die staatliche Wohnpauschale nicht einmal für die Kaltmiete einer kleinen Wohnung.
Ein immowelt Vergleich zeigt, dass die BAföG-Wohnpauschale in 82 von 138 untersuchten Hochschulstädten nicht für die Kaltmiete einer 40 Quadratmeter großen Wohnung reicht. Seit 2022 stieg die Wohnpauschale um 5,6 Prozent von 360 auf 380 Euro. Die Angebotsmieten erhöhten sich im gleichen Zeitraum im Schnitt um 14,1 Prozent. Besonders groß ist die Lücke in München, wo eine entsprechende Wohnung durchschnittlich 862 Euro kostet. Es folgen Frankfurt am Main mit 681 Euro und Stuttgart mit 608 Euro. Deutlich günstiger sind kleinere Hochschulstädte wie Plauen, Chemnitz oder Zwickau. Die Auswertung zeigt damit große regionale Unterschiede bei den Wohnkosten für Studierende.
ANZEIGE

Schnellere Bewertungen durch die Lora-Anbindung
Accumate kombiniert KI-basierte Bewertungen mit aktuellen Marktdaten: nachvollziehbar und in Sekunden. Die neue Lora-Anbindung sorgt zusätzlich für einen reibungslosen Datenaustausch und weniger manuellen Aufwand.
Berliner Enteignungspläne: Studie hält Übernahme von 210.000 Wohnungen für finanzierbar
Nach dem Wahlsieg der Linken rückt die Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände in Berlin wieder stärker in den Fokus. Eine neue Studie zeigt, wie die Übernahme organisiert werden könnte und welche finanziellen Risiken bestehen.
Die Studie der Hans-Böckler-Stiftung untersucht drei Modelle für die Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände. Die Forscher halten eine Übernahme durch die sechs bestehenden landeseigenen Wohnungsunternehmen für die Variante mit den geringsten rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Risiken. Bei rund 210.000 Wohnungen veranschlagen sie die Entschädigung auf etwa 13,5 Milliarden Euro. Andere Berechnungen kommen allerdings auf Summen zwischen rund 10 und 36 Milliarden Euro. Eine neu gegründete Anstalt des öffentlichen Rechts könnte zudem das Risiko bergen, dass ihre Verschuldung dem Staatssektor zugerechnet wird. Den Wohnungsmangel würde eine Vergesellschaftung laut Studie nicht lösen. Dafür sei weiterhin umfangreicher Neubau erforderlich.
Zahl der Wohngeld-Empfänger auf Höchststand
Immer mehr Haushalte sind auf staatliche Unterstützung bei ihren Wohnkosten angewiesen. Zugleich erreichen auch die staatlichen Ausgaben einen neuen Höchststand. Besonders häufig beziehen Mieter den Zuschuss.
Zum Jahresende 2025 erhielten rund 1,3 Millionen Haushalte Wohngeld und damit 7,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Laut Statistischem Bundesamt ist das der höchste Stand seit Beginn der Erfassung vor mehr als 20 Jahren. Die staatlichen Ausgaben stiegen auf fast fünf Milliarden Euro. Der durchschnittliche monatliche Anspruch lag bei 296 Euro. 82 Prozent der Empfänger waren Hauptmieter, sieben Prozent erhielten einen Lastenzuschuss für selbst genutztes Wohneigentum. Regional bestehen deutliche Unterschiede. In Mecklenburg-Vorpommern bezogen 5,8 Prozent aller Haushalte Wohngeld, in Bayern lediglich 1,9 Prozent. Auch die durchschnittliche Höhe variiert mit den örtlichen Mieten deutlich.
Heizungstechniken im Preisvergleich: So groß sind die Unterschiede
Wer eine Heizung austauschen muss, steht je nach Technik vor erheblichen Investitionen. Eine aktuelle Auswertung zeigt, welche Systeme zuletzt teurer wurden und wo die Preise stabil geblieben sind.
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Hamburg hat Angebote für 21 Heiztechniken ausgewertet. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet demnach 2026 durchschnittlich 36.000 Euro und damit genauso viel wie im Vorjahr. Auch Gasheizungen blieben mit rund 16.000 Euro stabil. Scheitholzvergaserkessel verteuerten sich dagegen um elf Prozent auf etwa 30.000 Euro, Luft-Luft-Wärmepumpen um acht Prozent. Leichte Preisrückgänge von zwei Prozent gab es bei Brennstoffzellen mit Gas Blockheizkraftwerk sowie bei Holzhackschnitzelöfen mit Solarthermie. Die untersuchten Angebote umfassten den betriebsfertigen Anschluss und die Entsorgung der alten Heizung, nicht aber neue Heizleitungen und Heizflächen.


