03.07.2024
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Transaktionsvolumen bei Wohninvestments steigt
Das Transaktionsvolumen für Wohnimmobilien in Deutschland ist im zweiten Quartal auf den höchsten Wert seit Anfang 2023 geklettert, berichtet das Beratungshaus Lübke Kelber. Verglichen mit dem Zehn-Jahresschnitt ist das Ergebnis jedoch ernüchternd.
Denn mit 1,8 Milliarden Euro liegt das Quartalsvolumen für Transaktionen immer noch deutlich unter dem Schnitt von 3,5 Milliarden Euro. Auch das Halbjahresvolumen liegt rund 60 Prozent unter dem Schnitt der letzten 10 Jahre. Lübke Kelber sieht jedoch eine positive Entwicklung bei der Anzahl der gehandelten Wohnungen. Im zweiten Quartal wurden über 10.000 gehandelt, was dem höchsten Wert seit Anfang 2022 entspricht. Nach Einschätzung des Beratungshauses ist nun der Boden bei der Preisfindung im Investmentmarkt erreicht. Der Markt sei in der Preisgestaltung nach wie vor ein ausgeprägter Käufermarkt. Angesichts der eher verhaltenen Zinswende erwartet Lübke Kelber nicht, dass die Ankaufsfaktoren in naher Zukunft anziehen.
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Studie: 14,3 Millionen Haushalte könnten von Mieterstrom profitieren
Mieterstrom – das bedeutet, dass Mieter Solarstrom vom Dach des selbst bewohnten Mehrfamilienhauses verbrauchen. Einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln zufolge, könnten von 19 Millionen Haushalten in Deutschland bis zu 14,3 Millionen davon profitieren. Die Methode hat etliche Vorteile – wird jedoch von Regelungen ausgebremst.
Bei der Eigenversorgung vom Dach fallen keine Netzentgelte an, da das öffentliche Stromnetz nicht genutzt wird. Dadurch ist Mieterstrom deutlich günstiger als der Kauf am Markt. Doch neben fehlenden technischen Voraussetzungen im Bestand hemmen vor allem gesetzliche Regelungen die flächendeckende Nutzung. Die IW-Experten fordern daher, dass die Planung von Mieterstrom standardisiert und vereinfacht wird. Nur so könne das Potenzial von 43 Terawattstunden (TWh) voll ausgeschöpft werden. Weitere Infos zum Thema Mieterstrom sind auch im immowelt Ratgeber zu finden.
Darum bricht der Absatz von Wärmepumpen ein
Der Absatz von Wärmepumpen ist 2024 verglichen mit dem Vorjahr um 52 Prozent eingebrochen. Viele Hersteller haben bereits Kurzarbeit angemeldet. Doch was sind die Gründe?
Zum einen ist der Verkauf von Wärmepumpen stark an den Neubau gekoppelt. Da sich dieser aber in der Krise befindet, werden deutlich weniger Wärmepumpen verbaut. Denn immerhin 76,3 Prozent aller Neubauten wurden im vergangenen Jahr mit Wärmepumpen ausgestattet. Ein weiterer Grund ist, dass viele Förderprogramme weggefallen sind oder ein zu geringes Volumen haben. Viele Menschen schieben daher die Sanierung auf, in der Hoffnung in Zukunft mehr Förderung zu erhalten. Daneben habe auch die Politik großen Anteil am Einbruch der Wärmepumpen: „Eine Technologie, die nachweislich effizienter ist und Vorteile hat, wurde kaputt geredet“, sagt Heizungsbauer Max Viessmann.
München: 30 Punkte für mehr Wohnungen
In München wird kaum noch gebaut. Eine Wohnbauoffensive soll nun Besserung bringen. Das Planungsreferat hat einen Maßnahmenkatalog erarbeitet, der 30 Verbesserungsvorschläge enthält.
Demnach soll eine referatsübergreifende „Taskforce Wohnungsbau“ regelmäßig an Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) über die Umsetzung der Beschleunigungspläne berichten. Ein weiterer Punkt: Das Planungsreferat soll bei der Bauleitplanung künftig das letzte Wort haben, bevor der Stadtrat darüber abstimmt. Dadurch dürften die anderen Referate weniger Mitspracherecht bekommen. Streitfälle sollen zudem schneller an die Referatsspitze und in die Politik „eskaliert werden“. Damit wird auf Kritik aus der Immobilienbranche reagiert, die sich beschwerte, dass sich die einzelnen Referate teilweise gegenseitig behinderten und um Kompetenzen stritten.
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In Hessen gibt es immer mehr Single-Haushalte
42,5 Prozent aller Haushalte in Hessen werden von nur einer Person bewohnt. Das ist das Ergebnis der letzten Zensus-Befragung. 2011 lag der Wert mit 36,2 Prozent noch deutlich niedriger. In den Großstädten sind es noch mehr.
Die Gesamtzahl der hessischen Einpersonenhaushalte steigerte sich von 994.900 im Jahr 2011 auf nun 1,26 Millionen. Single-Hochburgen waren zum Zeitpunkt der Befragung vor allem die Großstädte Frankfurt (53,1 Prozent), Kassel (52,9 Prozent) und Wiesbaden (50,1 Prozent). Da immer mehr Personen alleine in einer Wohnung leben, stieg die Gesamtzahl der Haushalte seit der letzten Befragung 2011 dementsprechend deutlich um 7,4 Prozent auf 2,96 Millionen.