16.09.2024
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Fünf-Prozent-Studie enthüllt: Immobilieninvestitionen rentieren sich wieder
Die Fünf-Prozent-Studie 2024 von Bulwiengesa zeigt, dass der deutsche Immobilienmarkt wieder attraktiv für Anleger ist. Auch Wohnimmobilien bieten wieder höhere Renditen, vor allem bei Bestandsobjekten.
Die Internal Rate of Return (IRR) für bestehende Wohnimmobilien in A-Städten ist auf 2,9 Prozent gestiegen,2023 waren es noch 2,4 Prozent. In B-Märkten und Universitätsstädten ist der Wert noch höher. Die IRR misst die jährliche Rendite einer Investition über eine bestimmte Zeit und zeigt, wie rentabel sie ist. Eine höhere IRR bedeutet eine bessere Rendite. Der Büromarkt bleibt schwach, mit steigenden Nettoanfangsrenditen, die in A-Städten bei 4,5 Prozent liegen. Im Einzelhandel setzt sich der Trend zu Repositionierungen, etwa bei Shopping-Centern, fort, während Lebensmittelmärkte eine hohe Nachfrage haben. Logistikimmobilien bleiben gefragt, aber die Renditen sinken leicht. Auch Hotelinvestments erholen sich und gelten als attraktive Alternative, besonders Zwei- bis Vier-Sterne-Hotels. Insgesamt zeigt die Studie, dass verschiedene Immobilienklassen – von Seniorenwohnen bis Logistik – unterschiedliche, aber vielversprechende Renditepotenziale bieten.
Mieten schießen hoch – bis zu 88 Prozent Preisanstieg in deutschen Städten!
Laut einem Bericht von BNP Paribas Real Estate sind die Angebotsmieten für Bestandswohnungen in Deutschland im ersten Halbjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen.
In Studenten-, Groß- und Mittelstädten erhöhten sich die Angebotsmieten um 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während A-Städte wie Berlin mit einem Anstieg von 5 Prozent eine überdurchschnittliche Dynamik zeigten. A-Städte bleiben mit durchschnittlich 14,95 Euro pro Quadratmeter die teuersten Wohnstandorte, gefolgt von Studentenstädten mit 11,65 Euro pro Quadratmeter. Über die letzten 10 Jahre verzeichneten Städte wie Berlin einen Anstieg der Bestandsmieten um bis zu 88 Prozent, gefolgt von Kaufbeuren und Rostock mit 73 Prozent. BNPPRE prognostiziert, dass der Aufwärtstrend bei den Mieten kurz- und mittelfristig weiter anhalten wird, während die Kaufpreise für Eigentumswohnungen langsamer steigen dürften.
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EZB senkt Leitzins – das denken Immobilienexperten
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat letzte Woche erneut den Leitzins gesenkt, was in der Immobilienbranche unterschiedliche Reaktionen hervorruft.
Iris Schöberl, Präsidentin des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), sieht die Zinssenkung als Chance für die Bundesregierung, durch mutige Maßnahmen den Wohnungsbau zu fördern. Francesco Fedele, CEO der BF.direkt, warnt jedoch vor voreiligen Schlüssen, da die Inflation im Euroraum weiterhin hoch bleibt. Prof. Dr. Felix Schindler, Head of Research & Strategy bei der HIH Invest, sieht einen positiven psychologischen Effekt auf den Immobilienmarkt, obwohl die Zinssenkung bereits eingepreist sei. Auch andere Experten betonen, dass langfristige Investitionen wieder realistischer werden, aber die Auswirkungen auf die Finanzierungskosten gering bleiben.
immowelt Analyse: Mietwahnsinn in Großstädten – wo man noch bezahlbar wohnen kann
Die Mieten in vielen deutschen Städten sind für Normalverdiener kaum noch erschwinglich. Besonders Metropolen wie München, Hamburg und Berlin haben es Mieter schwer – trotz vergleichsweise hoher Gehälter.
München steht an letzter Stelle des Rankings, mit den höchsten Mieten und einem besonders ungünstigen Verhältnis zwischen Einkommen und Wohnkosten. Auch in Hamburg und Berlin sieht es nicht viel besser aus. Laut einer Analyse von immowelt sind insbesondere in vielen Großstädten die Mietpreise in den letzten Jahren stark gestiegen, sodass selbst hohe Gehälter die Wohnkosten nicht mehr ausgleichen können. Doch es gibt auch Städte, in denen das Verhältnis von Einkommen zu Mieten noch ausgewogen ist. Wolfsburg führt das Ranking an: Die Stadt bietet gute Einkommen und vergleichsweise günstige Mieten. Auf den nächsten Plätzen folgen Chemnitz und Herne, wo niedrige Mieten und moderate Einkommen für eine noch leistbare Wohnsituation sorgen. Auch in anderen Städten wie Braunschweig, Magdeburg und Bremerhaven gibt es noch bezahlbaren Wohnraum.