23.09.2024
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Immobilienpreise steigen erstmals seit Krisenbeginn
In den letzten 2 Jahren sanken die Immobilienpreise deutschlandweit. Neue Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen: Die Krise könnte nun vorbei sein.
Von April bis Juni 2024 verbilligten sich Wohnimmobilien demnach zwar im Schnitt um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Vergleich zum Vorquartal sind die Preise aber um 1,3 Prozent gestiegen. Branchenexperten sagen deshalb weiter steigende Preise voraus, insbesondere bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Das Nachsehen haben dabei Häuser mit schlechter Energiebilanz, während technisch moderne Häuser deutlich teurer wurden. Martin Güth, Ökonom bei der Landesbank Baden-Württemberg rät Kaufinteressenten, die eine Immobilie für sich selbst nutzen wollen, nicht mehr länger auf bessere Preise zu warten.
Urteil: Ist die neue Grundsteuer verfassungswidrig?
Das Finanzgericht Köln hat ein Urteil bezüglich des Bundesmodells für die neue Grundsteuerbewertung gefällt. Eine Musterklage warf dem Modell Verstöße gegen die Verfassung vor.
Das Gericht sah das allerdings anders. Es konnte keine Verstöße gegen die Verfassung feststellen und gab somit zunächst grünes Licht für die geplante Grundsteuer-Bewertung des Bundes. Der Senat ließ jedoch die Möglichkeit einer Revision zu. Dass die Verhandlungen in eine weitere Runde gehen, ist deshalb wahrscheinlich.
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NRW: Immobilien- und Grundstückskäufe fallen um 16 Prozent
In NRW wurden im Jahr 2023 16 Prozent weniger Immobilien und Grundstücke verkauft als im Jahr davor. Damit sank der Wert auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren. Der Umsatz liegt sogar noch deutlicher unter dem Vorjahreswert.
Lediglich knapp 100.000 Kaufverträge wurden auf dem Grundstücksmarkt geschlossen. Durch die gesunkenen Kaufpreise sank der Gesamtumsatz sogar nochmal um ein Viertel. Bebaute Grundstücke waren dabei etwas gefragter als leerstehende Grundstücke. Auch der Verkauf von Eigentumswohnungen ging um 18 Prozent zurück.
Makler plündert Firmenkonto – für Halle voller Autos
Weil er sich ungerecht behandelt fühlte, plünderte ein Immobilienmakler aus Dresden das Firmenkonto im großen Stil. Thomas B. brachte seine Firma um 281.286 Euro – und zeigt von Reue keine Spur.
Über 5 Jahre veruntreute er mithilfe von gefälschten Handwerkerrechnungen immer größer werdende Beträge, da er sich unfair behandelt und unterbezahlt fühlte. Noch heute behauptet er, dass er nur holte, was ihm zustand. Das gestohlene Geld investierte er in seine Autosammlung, die in einer eigens angemieteten Halle untergebracht war, die später abbrannte. Vor Gericht gestand er die Tat und schloss einen Deal, wodurch er eine Bewährungsstrafe von 22 Monaten erhielt. Heute arbeitet Thomas B. weiterhin in der Immobilienbranche, hat jedoch keinen Zugang mehr zu den Firmenkonten und versucht, seine Schulden zurückzuzahlen.