07.10.2024
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Große Chance für Käufer? Paradigmenwechsel am Immobilienmarkt
Nach einer Hochphase und massiven Preisanstiegen hat sich der deutsche Immobilienmarkt durch gestiegene Zinsen deutlich abgekühlt. Käufer profitieren nun von mehr Verhandlungsspielraum und attraktiveren Zinsbedingungen.
Der deutsche Immobilienmarkt hat sich durch steigende Zinsen und energetische Sanierungsauflagen stark verändert. Kaufpreise sind gesunken, wie eine immowelt Analyse zeigt. Sanierungskosten können nun bei Preisverhandlungen als Argument eingesetzt werden. Käufer profitieren zudem derzeit wieder von leicht sinkenden Zinsen. Doch klare politische Signale sind nötig, um den Markt weiter zu stabilisieren und den Zugang zum Wohneigentum zu erleichtern. Das fordert immowelt-Geschäftsführer Piet Derriks in einem Gastkommentar in der „Welt“.
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Licht und Schatten auf der Expo Real
Auf der Immobilienmesse Expo Real wird deutlich: Der Immobilienmarkt zeigt erste Anzeichen der Erholung, doch Herausforderungen bleiben. Insbesondere Wohnimmobilien stehen im Fokus, während der Büromarkt unter Leerstand leidet.
Auf der Expo Real zeigen sich erste positive Signale auf dem deutschen Wohnungsmarkt, angetrieben durch sinkende Zinsen und höhere Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum. Experten sehen jedoch weiterhin Risiken, besonders für den Büromarkt, wo Leerstand zunimmt. Projektentwickler fordern eine Beschleunigung des Baurechts und niedrigere Grunderwerbsteuern, um den Bau von Wohnraum voranzutreiben. Die Sorge vor weiteren Insolvenzen bei Entwicklern bleibt bestehen.
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Grundsteuerreform 2025: Staatsversagen und höhere Kosten für Eigentümer?
Die Grundsteuerreform sorgt für Verunsicherung, da die Berechnung unklar bleibt. Haus & Grund kritisiert den Staat scharf und warnt vor erheblichen Mehrkosten für Eigentümer.
Der Eigentümerverband kritisiert vor allem die schleppende Umsetzung der Grundsteuerreform, die ab 2025 greift und warnt vor massiv steigenden Kosten für Immobilienbesitzer. Rund 90 Prozent der Immobilienbesitzer wissen noch nicht, wie viel sie zahlen müssen, was der Verbandspräsident Kai Warnecke als Staatsversagen bezeichnet. Aufgrund angeschlagener Kommunalhaushalte könnten viele Haushalte deutlich höhere Grundsteuern zahlen – in einigen Fällen über 1.000 Euro jährlich. Die Höhe der Steuer variiert je nach Hebesatz der Kommune. Die Reform wurde 2018 aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts notwendig.
Steigende Mietrenditen und sinkende Hauspreise: Wo sich der Kauf lohnt
In 19 von 30 deutschen Städten steigen die Mietrenditen trotz leicht erholter Immobilienpreise. Besonders in Ostdeutschland und Metropolen wie Stuttgart bieten sich für Kapitalanleger gute Chancen.
Die Bruttomietrendite für Wohnimmobilien in Deutschlands größten Städten liegt bei durchschnittlich 3,79 Prozent. In 19 Städten stiegen die Renditen, insbesondere in Städten wie Halle und Chemnitz. In Metropolen wie Stuttgart bleibt die Mietrendite stabil, während Städte im Ruhrgebiet teils sinkende Renditen verzeichnen.
Sanierungskosten und Klimaschutz: Immobilienbranche fordert Realismus
Experten erkennen zunehmend, dass die Energiewende im Gebäudesektor ihre Grenzen erreicht. Hohe Sanierungskosten und begrenzter Nutzen werfen Fragen auf, wie viel Klimaschutz wirklich möglich ist, ohne Hausbesitzer und Mieter finanziell zu überlasten.
Andreas Breitner vom Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen und weitere Experten warnen vor den Kosten der Energiewende im Gebäudebereich. Die Sanierungsquote sinkt, und weitere Investitionen bringen oft weniger Nutzen. Die Diskussion um den „Peak Effizienz“ zeigt, dass Maßnahmen ab einem gewissen Punkt unrentabel werden. Die Politik sollte realistische Ziele setzen, um Mieter und Vermieter nicht zu überlasten.
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