24.10.2024
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Die eigenen vier Wände werden wieder erschwinglicher
Der Kauf von Wohneigentum ist durch gesunkene Zinsen und leicht fallende Preise wieder etwas erschwinglicher geworden, sodass Familien weniger Einkommen dafür aufwenden müssen. Laut Daten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) musste eine vierköpfige Familie mit einem mittleren Vollzeit- und einem mittleren Teilzeiteinkommen zuletzt 40 Prozent des gesamten Einkommens für ein Eigenheim monatlich aufbringen. Ende 2022 waren es noch 45 Prozent. Trotzdem bleibt es in Städten teuer, und die Wohneigentumsquote in Deutschland ist weiterhin niedrig. Die Regierung bietet verschiedene Hilfen an, wie günstige Kredite für Familien. Experten finden diese Maßnahmen jedoch nicht ausreichend. Gleichzeitig werden immer weniger Häuser gebaut und auch die Mieten steigen weiter. Um mehr Wohnraum zu schaffen, schlägt das IW vor, die Grunderwerbsteuer zu senken.
Freundliches Immobilienklima im Oktober – Experten zeigen sich optimistisch
Im Oktober 2024 steigt der Deutsche Hypo Immobilienklima-Index auf 94,4 Punkte, den höchsten Wert des Jahres. Besonders das Investmentklima verbessert sich deutlich, während das Ertragsklima stabil bleibt. Einzig das Wohnklima verzeichnet einen leichten Rückgang, bleibt aber weiterhin das stärkste Segment. Andere Bereiche wie Logistik, Büro und Hotel zeigen ebenfalls positive Entwicklungen. Trotz dieser Lichtblicke bleibt der Immobilienmarkt insgesamt herausfordernd, mit einer langsamen Erholung und verhaltenen Transaktionen.
Seniorenwohnungen: Mangelware in einer älter werdenden Gesellschaft
In Deutschland wird die Bevölkerung immer älter, doch es gibt nicht genügend seniorengerechte Wohnungen. Die Suche gestaltet sich schwierig, da wichtige Merkmale wie breite Flure und Haltegriffe oft fehlen. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) finden viele Haushalte keine geeignete Wohnung und die Nachfrage wird bis 2035 steigen. Der Immobilienbranche bietet sich hier möglicherweise eine wertvolle Chance, in einen wachsenden Markt zu investieren und innovative Lösungen anzubieten.
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Heizungswende läuft: Immer mehr Wohnimmobilien habe eine Wärmepumpe
Wie eine Analyse von immowelt zeigt, verfügen im laufenden Jahr bereits 8,2 Prozent der auf immowelt Portalen zum Kauf inserierten Wohnimmobilien über eine Wärmepumpe. 2022 betrug der Anteil lediglich 2,8 Prozent. Durch das Heizungsgesetz der Bundesregierung sind bereits installierte Wärmepumpen außerdem zu einem überzeugenden Verkaufsargument geworden und wirken sich dementsprechend auf die Immobilienpreise aus: Die Angebotspreise von Häusern mit Wärmepumpe liegen im Mittel bis zu 13 Prozent höher als für vergleichbare Objekte mit Ölheizung. Bei Wohnungen beträgt die Preisdifferenz sogar bis zu 20 Prozent.
Steuertrick bei Immobilienkäufen gestoppt: Jahressteuergesetz 2024 verhindert Umgehung der Grunderwerbsteuer
Das Jahressteuergesetz 2024 schließt eine Lücke, die es Unternehmen ermöglicht hat, durch sogenannte Share Deals die Grunderwerbsteuer zu umgehen. Bisher konnten Immobiliengesellschaften Steuern sparen, indem sie weniger als 95 % der Anteile an einer immobilienhaltenden Gesellschaft übertragen haben. Die neue Regelung stellt klar, dass eine Immobilie weiterhin zum Vermögen einer Gesellschaft gehört, bis sie offiziell weiterverkauft wird, und schließt Rückabwicklungen von Käufen ein. Damit wird es insbesondere bei großen Immobilientransaktionen schwieriger, die Grunderwerbsteuer zu umgehen. Das Gesetz muss noch vom Bundesrat genehmigt werden, die Abstimmung erfolgt im November 2024.