06.11.2024
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Krisen, Chaos und Regulierung als Chance? Immobilienprofis optimistisch für 2025!
Politische Instabilität, strenge Regulierung und schwaches Wachstum: Die europäische Immobilienbranche blickt besorgt in die Zukunft, auch wenn sich die Grundstimmung leicht verbessert hat. Datacenter und erneuerbare Energien zählen zu den gefragtesten Anlageformen für 2025.
Die europäische Immobilienbranche sorgt sich zunehmend über die politische Instabilität weltweit und mögliche Konflikte in Europa. Themen wie Zinsen und Inflation sind für die Branche weniger relevant geworden. Eine Umfrage von ULI und PwC zeigt, dass die Branche sich immer mehr auf Datacenter und Energie-Infrastruktur fokussiert, da diese Bereiche als zukunftssicher gelten. Auch die strenge Regulierung und das schwache Wirtschaftswachstum in Europa machen vielen Immobilienprofis Sorgen. Trotzdem ist die Grundstimmung optimistischer als im Vorjahr, und etwa die Hälfte der Befragten erwartet 2025 bessere Geschäftsaussichten.
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Grundstückskauf per Knopfdruck? Regierung plant digitalen Turbo für Immobilienkäufe
Ein neuer Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums sieht vor, dass Grundstückskaufverträge künftig vollständig digital abgewickelt werden können.
Der Austausch von Dokumenten und Informationen zwischen Notaren, Gerichten und Behörden, der bisher überwiegend postalisch erfolgt, soll künftig elektronisch stattfinden. Dies betrifft auch die gerichtliche Genehmigung von notariellen Geschäften und die steuerlichen Anzeigepflichten der Notare. Der digitale Prozess soll Transaktionen schneller, effizienter und sicherer machen. Der Entwurf wurde nun an Länder und Verbände zur Prüfung und Stellungnahme bis zum 13. Dezember versandt.
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US-Wohnungsnot: Welchen Plan hat Donald Trump?
Eine zweite Trump-Amtszeit bahnt sich an. Welche Vision hat er für erschwinglicheres Wohnen in den USA?
Donald Trump, der republikanische Präsidentschaftskandidat, präsentiert in seiner „Agenda 47“ ambitionierte Pläne zur Belebung des US-Immobilienmarktes. Kernstück ist der Bau von bis zu 10 neuen „Freedom Cities“ auf Bundesland, um modernen Wohnraum zu schaffen und die Urbanisierung voranzutreiben. Zudem plant Trump die Förderung innovativer Verkehrstechnologien, wie vertikal startender und landender Fahrzeuge, um die Mobilität in städtischen Gebieten zu revolutionieren. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Lebenshaltungskosten zu senken und den Erwerb von Eigenheimen für die Bevölkerung erschwinglicher zu gestalten. Durch die Kombination von groß angelegten Bauprojekten und technologischen Innovationen strebt Trump an, den Immobiliensektor zu revitalisieren und wirtschaftliches Wachstum zu fördern.
Investoren verzweifeln an EU-Bürokratie zur Dekarbonisierung von Immobilien
Nachhaltige Fonds werden bei Investoren immer beliebter. Unklare Vorgaben der EU zur Dekarbonisierung von Immobilien und fehlende Daten stellen Investoren aber vor großen Herausforderungen.
Eine Umfrage von JLL unter 40 Investoren und Asset-Managern zeigt, dass viele Schwierigkeiten haben, die Regeln der EU für nachhaltige Fonds zu verstehen und umzusetzen. Zwar sehen die meisten die gesetzlichen Vorgaben zur Vermeidung von Risiken wie Leerstand oder Wertverlust als wichtig an, doch der Aufwand für die Bewertung von Nachhaltigkeitsrisiken ist unter diesen Umständen sehr hoch. Oft fehlen Unternehmen eigene Fachkräfte, daher planen sie externe Berater einzusetzen. JLL empfiehlt den Unternehmen, sich auf Energiesparen und CO₂-Reduktion zu konzentrieren und klare Strategien für Nachhaltigkeit zu entwickeln.