07.11.2024
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Ampel-Aus: Scholz entlässt Lindner
In der Nacht entließ Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Finanzminister Christian Lindner (FDP), was zum Rückzug aller FDP-Minister führte.
Scholz plant, im Januar die Vertrauensfrage zu stellen, was möglicherweise zu Neuwahlen im März 2025 führen könnte. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) versprach, sein Amt pflichtbewusst weiterzuführen, während Experten die Auflösung der Koalition als riskant, aber notwendig betrachten. Welche Folgen die Entscheidung des Kanzlers für die Immobilienbranche und entsprechende Gesetzesvorhaben hat, wird sich in der nächsten Zeit zeigen.
Bauen um jeden Preis? Neues Gesetz opfert Komfort für billigeren Wohnraum
Ein neuer Gesetzentwurf, das „Gebäudetyp-E-Gesetz“, soll den Wohnungsbau in Deutschland durch den Verzicht auf bestimmte „Komfortstandards“ vereinfachen und kostengünstiger machen.
Der noch vor dem Ampel-Aus vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzentwurf sieht vor, dass Bauunternehmen bestimmte Standards – etwa Raumhöhe, Schallschutz und Steckdosenanzahl – nur einhalten müssen, wenn dies vertraglich festgelegt ist. Bei Bauverträgen mit Privatpersonen müssen Abweichungen von Komfortstandards deutlich gemacht werden. Das Gesetz soll auch innovative Bauweisen fördern und nicht nur Neubauten, sondern auch Umbauten betreffen. Damit sollen der Wohnungsmarkt entlastet und Einsparungen von über acht Milliarden Euro pro Jahr erzielt werden.
Welchen Einfluss hat die Trump-Präsidentschaft auf die deutsche Immobilienbranche?
Die deutsche Immobilienbranche zuckt bei Trumps Wahlsieg mit den Schultern. Doch Experten warnen: Der „America First“-Kurs könnte deutsche Unternehmen zur Abwanderung zwingen – mit Auswirkungen auf die Immobilienmärkte.
Donald Trumps Wahlsieg in den USA wird von der deutschen Immobilienwirtschaft größtenteils ignoriert, da viele Manager glauben, dass es keine Auswirkungen auf Deutschland haben wird. Experten wie Michael Hüther vom Institut der deutschen Wirtschaft sehen das jedoch anders und warnen vor möglichen wirtschaftlichen Folgen, wie einem kostspieligen Handelskrieg, der auch die Immobilienbranche beeinflussen könnte. Immobilienexperte Hans Volkert Volckens betont, dass die Branche geopolitische Veränderungen stärker beachten sollte, da Trumps „America First“-Politik deutsche Unternehmen unter Druck setzen könnte, in den USA zu produzieren. Dies könnte zu einer Abwanderung oder einem Rückgang der Produktion in Deutschland führen, was langfristig die Nachfrage nach Immobilien in betroffenen Regionen schwächen könnte.
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