14.11.2024
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Energetischer Zustand essentiell für den Verkaufspreis
Der energetische Zustand beeinflusst bei fast 80 Prozent der Immobilienverkäufe den Verkaufspreis. Vor allem unsanierte Häuser und Wohnungen erzielen geringere Preise, doch viele Eigentümer scheuen den Aufwand einer Sanierung.
Zu diesem Ergebnis kommt eine immowelt Umfrage. Demnach fiel bei rund jeder 2. innerhalb der letzten 12 Monate verkauften Wohnimmobilie der Abschlusspreis aufgrund des energetischen Zustands niedriger aus als erwartet. In rund der Hälfte (52,6 Prozent) der innerhalb der vergangenen 12 Monate verkauften Wohnimmobilien, war es um den energetischen Zustand schlecht bestellt, aber der Eigner nicht willens oder finanziell in der Lage, eine Sanierung durchzuführen. In einem Viertel der Fälle (25,3 Prozent) wurde vor dem Kauf eine Sanierung durchgeführt: Die Verkäufer mussten zunächst die Energieeffizienz verbessern, bevor der Verkauf zustande kam.
Eigentümer, die in den kommenden 12 Monaten ein Objekt auf den Markt bringen wollen, gaben in 77,9 Prozent der Verkaufsvorhaben an, dass sie aufgrund schlechter Energieeffizienz bereit wären, Zugeständnisse beim Abschlusspreis zu machen.
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Für einen starken Immobilienmarkt: Wirtschaftsweisen fordern Deregulierung
Die Wirtschaftsweisen haben ihr Jahresgutachten vorgestellt. Darin befinden sich auch einige Forderungen an die Politik für einen stabileren Wohnungsmarkt. Unter anderem niedrigere Baustandards, eine Verschärfung der Grundsteuer und ein Ende der Mietpreisbremse.
Durch die Senkung von Baustandards und verstärkte Baulandausweisung könne man die Kosten reduzieren und den Wohnraum vergrößern. Die Wirtschaftsweisen fordern außerdem eine Grundsteuer C auf ungenutztes Bauland und eine marktorientierte Anpassung der Mietspiegel, um den Anreiz für Sanierungen und Neubauten zu erhöhen. Die Mietpreisbremse soll nicht über 2028 verlängert werden, da sie laut den Wirtschaftsweisen den Abstand zwischen Neubau- und Bestandsmieten vergrößert und Anreize für Klimaschutzmaßnahmen mindert.
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Verfassungsgericht prüft Soli-Abschaffung – potenzielle Steuererleichterungen für Immobilienbranche
Der Solidaritätszuschlag steht auf dem Prüfstand: Das Bundesverfassungsgericht befasst sich mit der Frage, ob der Soli noch verfassungsgemäß ist. Eine mögliche Abschaffung könnte Vermieter und Immobilienverkäufer spürbar entlasten.
Für Vermieter und Immobilienverkäufer hätte eine mögliche Abschaffung konkrete Auswirkungen, da der Soli auf Einkünfte aus Vermietung, Verpachtung und Immobilienverkäufen erhoben wird. Die Klägerseite, angeführt von FDP-Politikern, argumentiert, dass der Soli nach Auslaufen des Solidarpakts II nicht mehr verfassungsgemäß sei, während die Bundesregierung weiterhin einen hohen Finanzbedarf anführt. Denn sollte der Soli komplett abgeschafft werden, würden dem Bund jährlich rund 12 Milliarden Euro Steuereinnahmen entgehen.
Insolventer Benko: Jagdausflug sorgt für Empörung
Offiziell ist René Benko pleite, die Behörden sind auf der Suche nach dem Vermögen des ehemaligen Immobilientycoons. Jetzt sorgt ein Jagdausflug mit dem Tiroler SPÖ-Chef für reichlich Aufregung in Österreich.
Ein Foto zeigt Benko beim gemeinsamen Jagdausflug mit Tirols SPÖ-Chef Georg Dornauer. Dornauer, der am Mittwoch von seinen politischen Ämtern zurücktrat, steht wegen seiner Teilnahme unter Druck, da die SPÖ Benko als Betrüger ansieht. Benkos Beteiligung an der Jagd in einem 30-Millionen-Euro-Revier, das über Privatstiftungen seiner Mutter finanziert wird, wirft jetzt erneut Fragen zur tatsächlichen Finanzsituation Benkos auf. Offiziell lebt Benko am Existenzminimum, doch seine Stiftungen erlauben ihm weiter einen luxuriösen Lebensstil.