09.01.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Deutscher Immobilienmarkt wieder attraktiv für Investoren
Investoren haben ihre Vorliebe für deutsches Betongold wiederentdeckt. Vor allem bei den Wohnimmobilien kehrt das Interesse zurück.
Das Investitionsvolumen institutioneller Anleger auf dem deutschen Immobilienmarkt übertraf im vergangenen Jahr deutlich das Niveau des Vorjahres. Laut dem Marktberater Jones Lang LaSalle (JLL) fiel das Gesamtjahresergebnis um 14 Prozent höher aus als 2023. Wohnimmobilien stellten die wichtigste Anlageklasse dar – zwischen Januar und Dezember 2024 registrierte das Beratungshaus Transaktionen mit einem Volumen von 9,84 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 20,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft im 4. Quartal: So schloss der deutsche Immobilieninvestmentmarkt das Jahr 2024 mit dem stärksten Einzelquartal der letzten zwei Jahre ab. Die Experten sind daher zuversichtlich, dass sich der Aufwärtstrend auch in diesem Jahr fortsetzten wird.
Zahl der Balkonkraftwerke wächst rasant
In Deutschland erleben Balkonkraftwerke einen regelrechten Boom. Die Zahl der Mini-Solaranlagen hat sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. In Zukunft könnte sich der Solarboom auf Deutschlands Balkonen sogar noch verstärken.
Zum Ende des vergangenen Jahres wurden im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur über 780.000 dieser kleinen Solaranlagen als in Betrieb gemeldet. Insgesamt gingen 2024 mehr als 430.000 neue Anlagen ans Netz. Dazu hat auch die Bundesregierung beigetragen, die Vermieter und Wohnungseigentümer dazu verpflichtet hat, Steckersolargeräte grundsätzlich zu genehmigen. Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft, glaubt, dass die Installation von Steckersolargeräten auf Balkonen weiter deutlich zunehmen wird. Somit könnte bereits im ersten Halbjahr das millionste Balkonkraftwerk ans Netz gehen.
Wirtschaftskrise verschärft Büro-Leerstand
Obwohl Unternehmen ihre Beschäftigten zunehmend wieder ins Office holen wollen, stehen immer mehr Büros in deutschen Großstädten leer. Durch die schlechte Wirtschaftslage spitzt sich die Krise am Büroimmobilienmarkt weiter zu.
Laut einer Auswertung von Jones Lang LaSalle (JLL) liegt das kurzfristig verfügbare Flächenangebot in den 7 größten deutschen Städten inzwischen bei 6,7 Millionen Quadratmetern, was einer Leerstandsquote von 6,8 Prozent entspreche. Ende 2023 lag diese noch bei 5,8 Prozent. Die Neuvermietungen lagen trotz einer leichten Erholung im vergangenen Jahr rund 30 Prozent unter dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre. Neben der Etablierung des Homeoffice wirkt sich auch die derzeitige Wirtschaftskrise negativ auf die Nachfrage nach Büroflächen aus. Die allgemeine Unsicherheit sorgt laut JLL-Experte Konstantin Kortmann dafür, dass Entscheidungen zum Umzug und zur Expansion von vielen Firmen aufgeschoben werden.
Europa: Diese Städte sind am attraktivsten für Immobilieninvestments
Auch europäische Metropolen rücken für Immobilieninvestoren wieder stärker in den Fokus. Doch welche Städte bieten 2025 die besten Chancen?
Eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) in Zusammenarbeit mit dem Urban Land Institute (ULI) hat die attraktivsten europäischen Städte für Immobilieninvestments untersucht. Grundlage der Analyse sind Interviews und Einschätzungen von 1214 Fachleuten aus der Immobilienbranche. Metropolen mit großen und liquiden Märkten führen laut der Studie das Ranking an. Den Spitzenplatz belegt London, gefolgt von Madrid und Paris. Auch drei deutsche Städte befinden sich in den Top 10: Berlin auf Platz 4, München auf Platz 5 und Frankfurt auf Platz 8.