16.01.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Immobilien-Pleiten mehr als verdoppelt – weitere Zunahme erwartet
Die Insolvenzen bei Immobilienunternehmen mit einem Umsatz von mehr als 10 Millionen Euro haben sich 2024 mehr als verdoppelt. Experten prognostizieren für 2025 eine weitere Verschärfung der Lage.
Laut einer Analyse der Unternehmensberatung Falkensteg stieg die Anzahl der Insolvenzen von Großunternehmen der Immobilienbranche um 106 Prozent auf 66 Fälle. Besonders betroffen war der Bereich Gebäude (Innenausbau bis Facility Management), wo sich die Zahl der Insolvenzen fast verdreifachte. Auch im Rohbau- und Projektierungssektor nahm die Zahl der Fälle deutlich zu. Für 2025 wird ein weiterer Anstieg der Insolvenzen um 50 Prozent erwartet, insbesondere bei nachgelagerten Gewerken.
Deutscher Immobilienmarkt attraktiv für Investoren aus Asien und Amerika
Deutschland bleibt ein Top-Ziel für Immobilieninvestoren. Besonders asiatische und nordamerikanische Anleger schätzen den Markt – doch nicht alle Assetklassen sind gleichermaßen gefragt.
Der deutsche Immobilienmarkt bleibt ein Favorit internationaler Investoren, insbesondere aus Asien und Nordamerika, die Deutschland wegen seiner Transparenz und Größe schätzen. Laut Umfragen von Inrev und EY finden 71 Prozent der dort Befragten den Markt attraktiv – der beste Wert in Europa hinter Großbritannien. Besonders Mietwohnungen und Logistikimmobilien stehen im Fokus, während klassische Immobilienfonds zunehmend an Bedeutung verlieren.
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Immo Tommy: Weitere Banken in fragwürdige Immobiliengeschäfte verwickelt
Drei weitere Banken sind offenbar in die fragwürdigen Immobiliengeschäfte des Influencers Immo Tommy verwickelt. Die Anwaltskanzlei der mutmaßlich geschädigten Immobilienkäufer fordert die Banken auf, entsprechende Immobilienkredite und Immobilienkäufe rückabzuwickeln.
Konkret handelt es sich um die Genossenschaftsbank Unterallgäu, die Gestalterbank und die VR-Bank in Südniedersachsen. Zuvor forderte die Esslinger Anwaltskanzlei bereits die Volksbank Konstanz zur Rückabwicklung von Immobiliengeschäften auf, die über das Netzwerk von Immo Tommy gelaufen sein sollen. Die Volksbank Konstanz sieht sich von einem externen Vermittler getäuscht und hat ihrerseits Strafanzeige eingereicht.
Die Vorwürfe gegen das Netzwerk von Immo Tommy umfassen überhöhte Immobilienpreise, ungewöhnlich hohe Provisionen und mutmaßlichen Kreditbetrug.
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DFB verkauft Immobilien
Der Deutsche Fußballbund (DFB) hat seine frühere Zentralverwaltung und weitere Immobilien in Frankfurt am Main verkauft. Der neue Eigentümer hat offenbar bereits konkrete Pläne für das Areal.
Die Büroflächen in direkter Nachbarschaft zum Frankfurter Stadion umfassen insgesamt 13.800 Quadratmeter, während die Wohnimmobilien etwa 3.600 Quadratmeter bieten. Nach dem Umzug des DFB in seinen neuen Campus 2022 sollen die veräußerten Immobilien überwiegend weiter für Büronutzungen eingesetzt werden, aber auch eine schulische Nutzung sei denkbar. Das teilt das mit dem Verkauf betreute Maklerunternehmen Colliers mit. Medienberichten zufolge liegt der Kaufpreis bei rund 40 Millionen Euro.