24.02.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Bauministerin Geywitz zieht Bilanz
Deutschland hat gewählt und das Ergebnis ist eine Abrechnung mit den Ampel-Parteien. In einem Interview zieht auch Bauministerin Klara Geywitz (SPD) Bilanz. Der Tenor: Es hätte besser laufen können.
Bauministerin Klara Geywitz gesteht im Interview ein, dass die vorgezogene Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) ein Fehler war. Die Debatte um die Wärmepumpe hätte laut ihr sachlicher verlaufen können, wenn zuerst die kommunale Wärmeplanung erfolgt wäre. Beim Gebäudetyp E sieht sie eine breite politische Mehrheit für mehr Flexibilität im Bauwesen. Das Gesetz soll Bauherren ermöglichen, von Normen abzuweichen, ohne Baumängel befürchten zu müssen – ein Einsparpotenzial von 8 Milliarden Euro jährlich sei möglich.
Zur Mietpreisbremse erklärt Geywitz, dass sie weiterhin notwendig sei, insbesondere weil möblierte Wohnungen zunehmend zur Umgehung von Mietregelungen genutzt würden. Hier sieht sie weiteren Regulierungsbedarf. In Bezug auf Sanierungen warnt sie vor einer einseitigen Betrachtung durch das Energieministerium: Klimaschutz sei wichtig, dürfe aber nicht dazu führen, dass Sanierungen und Neubauten unbezahlbar werden.
Maklerprovision trotz Kündigung? Gericht setzt klare Grenzen
Ein Urteil des Landgerichts Koblenz stellt klar: Makler können nicht eigenmächtig den Vertrag kündigen und dennoch Provision verlangen.
Im konkreten Fall hatte eine Online-Maklerin einen Maklervertrag mit einer Käuferin geschlossen, den sie später aufgrund persönlicher Streitigkeiten mit deren Lebensgefährten kündigte. Trotz nachgewiesener Vermittlungsleistung wies das Gericht die Provisionsforderung ab: Die Maklerin habe gegen Treu und Glauben verstoßen, da der eigentliche Vertragspartner keine Pflichtverletzung begangen habe.
Düstere Zeiten für Eigenheimbesitzer?
Die Anzahl der Zwangsversteigerungen steigt, während gleichzeitig der Möbelumsatz sinkt. Auf den ersten Blick zwei voneinander unabhängige Meldungen, die bei genauerer Betrachtung beide ein düsteres Licht auf die Situation vieler Eigenheimbesitzer werfen.
So die Meinung von Welt-Redakteur Michael Höfling. Hohe Energiekosten, Inflation, zusätzliche Abgaben wie die Grundsteuer und regulatorische Unsicherheiten würden Eigentümer verunsichern massiv.
Viele würden deshalb auf größere Anschaffungen oder Sanierungen verzichten, um finanzielle Rücklagen zu sichern – nicht zuletzt wegen unklarer politischer Vorgaben zur energetischen Sanierung. Besonders betroffen seien diejenigen, die ihre Immobilienfinanzierung in wirtschaftlich besseren Zeiten „auf Kante genäht“ haben. Die Folge: Massiv steigende Zahlen bei Zwangsversteigerungen und wachsende Unmut gegenüber der Politik, was beides gesellschaftspolitisch brisant sei.
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Immobilienmogul, AfD-Goßspender, Phantom: Wer ist Henning Conle?
Immobilienimperium, dunkle Geschäfte und eine Millionen-Spende für die AfD: Der Unternehmer Henning Conle agiert im Verborgenen – seine Spuren reichen von Duisburg bis nach London.
Henning Conle, ein diskreter Milliardär mit Wurzeln im Ruhrgebiet, soll die AfD mit 2,35 Millionen Euro unterstützt haben. Sein Vermögen stammt aus Immobiliengeschäften, oft in sozialen Brennpunkten. Während er in Hamburg und Berlin als „Slum Landlord“ gilt, investierte er später in Luxusimmobilien in London und der Schweiz. Conle tauchte bereits 2017 als verdeckter AfD-Spender auf, als über Schweizer Pharmafirmen illegale Wahlkampfspenden in Höhe von 132.000 Euro auf Alice Weidels Konto geleitet wurden.