26.03.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Heizungsgesetz – kommt jetzt der große Rückwärtsgang?
Union und SPD verhandeln über ein Aus für das Heizungsgesetz – stattdessen soll ein neues Konzept mit weniger Bürokratie und mehr Technologieoffenheit kommen. Noch ist die Entscheidung nicht endgültig – aber der Kurswechsel hat begonnen.
In den Koalitionsverhandlungen von Union und SPD wird über die Abschaffung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) diskutiert. Laut Berichten aus Verhandlungskreisen plant die zuständige Arbeitsgruppe ein neues Gesetz, das weniger kleinteilig reguliert und stärker auf langfristige Emissionseffizienz setzt. Die Heizungsförderung soll zwar erhalten bleiben, aber die umstrittenen Austauschpflichten könnten wegfallen. Kritiker warnen vor einem Rückschritt beim Klimaschutz und wachsendem Chaos für Eigentümer und Kommunen. Zudem sei der geplante Richtungswechsel wirtschaftsschädlich. Das Heizungsgesetz war erst Anfang 2024 in Kraft getreten und hatte zuvor für heftige Debatten gesorgt.
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Immobilienpreise steigen wieder – doch der Aufschwung ist wackelig
Die Immobilienpreise in Deutschland ziehen wieder leicht an – doch von Entwarnung kann keine Rede sein. Vor allem in Großstädten steigen die Preise, während ländliche Regionen schwächeln. Steigende Bauzinsen könnten den zarten Aufschwung bald wieder bremsen.
Im vierten Quartal 2024 sind die Preise für Wohnimmobilien im Schnitt um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Im Jahresvergleich ergibt sich ein Plus von 1,9 Prozent – erstmals seit dem Preisverfall 2023. Besonders gefragt bleiben Immobilien in Ballungsräumen: In den 7 größten Städten stiegen die Hauspreise deutlich, während Wohnungen dort leicht günstiger wurden. Nur in dünn besiedelten ländlichen Kreisen sanken die Preise weiterhin leicht. Ob der Aufwärtstrend anhält, bleibt fraglich: Steigende Kapitalmarktzinsen und teurere Baukredite könnten den Markt erneut dämpfen.
Wohnungsbau legt kräftig zu – Trendwende oder Strohfeuer?
Im Januar 2025 zogen die Aufträge im Bauhauptgewerbe deutlich an – besonders im Wohnungsbau. Doch Branchenvertreter mahnen zur Vorsicht: Einzelne Großprojekte und ein schwaches Vorjahr könnten das Bild verzerren.
Zu Jahresbeginn hat die Bauwirtschaft spürbar mehr Aufträge erhalten, teilt das Statistische Bundesamt mit. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Aufträge um 5,2 Prozent, im Jahresvergleich sogar um 10,3 Prozent. Besonders deutlich fiel der Zuwachs im Wohnungsbau aus – mit einem Plus von über 20 Prozent zum Dezember und fast 35 Prozent zum Vorjahr. Auch im Tief- und Hochbau legten die Aufträge zu. Branchenverbände begrüßen die Entwicklung, warnen aber vor übertriebenem Optimismus. Das Vorjahresniveau war niedrig, und einzelne Großaufträge könnten die Statistik verzerren. Ob es sich um eine echte Trendwende handelt, bleibt abzuwarten – vor allem, weil die Zahl neuer Baugenehmigungen weiter schwach bleibt.
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Immobilienmakler schlagen Alarm: Dramatische Wohnungsnot auf Mallorca
Auf Mallorca wächst der Unmut über die Auswirkungen des Massentourismus – nun melden sich auch Immobilienverbände mit einem Brandbrief an Spaniens Regierung und fordern mehr Schutz für Einheimische.
Die Wohnungsnot auf der Insel spitzt sich dramatisch zu – und das ausgerechnet durch den Boom, von dem viele lange profitiert haben. In einem offenen Brief an Ministerpräsident Pedro Sánchez warnen die größten Maklerorganisationen der Balearen vor den Folgen rasant steigender Immobilienpreise. Der Wohnraum auf Mallorca sei für Einheimische kaum noch bezahlbar, besonders junge Familien und Arbeitnehmer seien betroffen. Als Hauptursache sehen die Makler den starken Zuzug ausländischer Käufer und die fehlende langfristige Wohnraumpolitik. Sie fordern eine stabile, parteiübergreifende Strategie gegen Wohnungsnot und sozialen Verdrängungseffekte. Auch um die wachsende Ablehnung von Touristen durch die lokale Bevölkerung zu verhindern, durch die sich die soziale Spannung noch weiter verschärft.