01.04.2025
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Energiepreise steigen weiter
Die Energiepreise für private Haushalte haben erneut zugelegt. Verantwortlich sind vor allem gestiegene Steuern und Umlagen.
Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) lag der durchschnittliche Gaspreis im zweiten Halbjahr 2024 bei 12,28 Cent pro Kilowattstunde. Das entspricht einem Anstieg von 3,5 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr. Vor allem steuerliche Belastungen haben für die jüngste Preissteigerung gesorgt. Insbesondere die ab April 2024 wieder geltende reguläre Umsatzsteuer sowie die ab Juli angehobene Gasspeicherumlage trugen maßgeblich zum Anstieg bei. Im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2021, also vor dem russischen Angriff auf die Ukraine, liegt der aktuelle Gaspreis für Privathaushalte sogar fast 80 Prozent höher. Für Strom zahlten Verbraucher zuletzt durchschnittlich 41,2 Cent pro Kilowattstunde und damit 25 Prozent mehr als 2021. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 fällt der Strompreisanstieg mit 0,4 Prozent allerdings nur noch gering aus.
Mehr Geld für klimafreundlichen Neubau
Für energieeffiziente Immobilien gibt es bei der KfW-Bank zinsverbilligte Kredite. Weil das Programm gut angenommen wird, stellt der Bund ab sofort mehr Geld bereit.
Wie Bauministerin Klara Geywitz mitteilte, wird das Förderprogramm um 300 Millionen Euro aufgestockt. Unterstützt werden dabei sowohl der Neubau als auch der Erstkauf von Gebäuden mit dem Effizienzhaus-Standard 40 (EH40). Wird zusätzlich das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) erfüllt, erhöht sich die Fördersumme – pro Wohneinheit sind dann bis zu 150.000 Euro möglich. Laut Geywitz hat die staatliche KfW-Bank seit Start des Programms „Klimafreundlicher Neubau” Anfang 2023 so den Bau von insgesamt knapp 100.000 neuen Wohnungen unterstützt.
Deutschland hält am Homeoffice fest
In den USA streichen immer mehr Unternehmen das Arbeiten von zu Hause komplett. In Deutschland hat das Homeoffice dagegen weiter Hochkonjunktur.
Laut einer Umfrage des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung der Universität München wollen drei von vier Unternehmen, die Homeoffice gewähren, ohne Einschränkungen daran festhalten. Strengere Vorgaben planen nur 12 Prozent der Unternehmen und lediglich 4 Prozent wollen das Arbeiten von daheim komplett abschaffen. Dagegen planen 11 Prozent der Unternehmen, ihre Homeoffice Regelungen weiter zu flexibilisieren. Während die zunehmende Rückkehr ins Büro den amerikanischen Markt für Büroimmobilien deutlich belebt hat, blieb die Dynamik in Deutschland im vergangenen Jahr hinter den Erwartungen zurück. Zwar habe sich das Vermietungsvolumen stabilisiert, allerdings auf einem niedrigen Niveau, so Carsten Ape, Head of Office beim Immobiliendienstleister CBRE.
Für 6 Euro Monatsmiete: Frau lebt in Nasszelle ihres Arbeitsplatzes
Eine junge Frau lebt aus finanziellen Gründen im Badezimmer eines Möbelgeschäfts. Den kleinen Raum nutzt sie zum Schlafen, Kochen und Wäschewaschen.
Die 18-jährige Yang aus Zhuzhou, der zweitgrößten Stadt der chinesischen Provinz Hunan, zahlt für die Nutzung der Nasszelle ihres Arbeitgebers als Wohnung umgerechnet 6,37 Euro Monatsmiete. Ihr Leben im Badezimmer dokumentiert die Frau auf der Social Media Plattform Douyin, wo sie 16.000 Follower hat. Um ihre Privatsphäre zu schützen, hängt sie eine große Stoffbahn vor die Badezimmertüren und blockiert den Eingang mit einem Klappbett. Yang bereitet ihre Mahlzeiten ebenfalls im Badezimmer zu – sie nutzt ein Schneidebrett, einen tragbaren Herd und platziert die Zutaten auf der mit einem Tuch bedeckten Fensterbank. Um Gerüche zu vermeiden, reinigt sie den Raum regelmäßig und gründlich. Tagsüber verstaut sie ihre persönlichen Gegenstände, damit Kunden und Mitarbeitende des Möbelhauses ungestört die Toilette benutzen können.