15.04.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Maklercourtage: BGH untermauert Halbteilungsgrundsatz
Immobilienmakler sind gut beraten, sich bei der Vermittlung von Wohnimmobilien an den Halbteilungsgrundsatz bei der Courtage zu halten. Es droht sonst der vollständige Verlust das Provisionsanspruchs – auch noch Jahre im Nachhinein. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat jüngst in zwei Urteilen diese Rechtsauffassung bestätigt und im Sinne von Verbrauchern geurteilt.
Wird ein Makler beim Verkauf einer Eigentumswohnung oder eines Einfamilienhauses sowohl für die Käufer- als auch die Verkäuferseite tätig, schließt also mit beiden Parteien einen Vertrag, so ist die Provision zwingend hälftig zu teilen. Die Bedeutung dieses Halbteilungsgrundsatz hatte der BGH erneut untermauert. In einem Fall hatten Käufer und Verkäufer ausgemacht, dass der Kaufpreis um 25.000 Euro reduziert wird und der Käufer dafür die komplette Vermittlungsgebühr das Maklers übernimmt. Im zweiten Fall befand sich eine kleine Gewerbeeinheit im Haus, sodass der Makler der Auffassung war, das Objekt sei keine reine Wohnimmobilie mehr. Dieser Argumentation folgten die Richter nicht. In beiden Fällen wurde laut BGH gegen den Halbteilungsgrundsatz verstoßen und die jeweiligen Makler haben ihren Provisionsanspruch verloren.
Was Makler bei Provisionsvereinbarungen zwingend beachten sollten, lesen Sie im immowelt Ratgeber.
Börsenbeben lässt Bauzinsen sinken
Die Zolleskapaden des amerikanischen Präsidenten haben die Börsen weltweit in Turbulenzen gestürzt. Die Unsicherheiten am Aktienmarkt bringen Anleger dazu wieder vermehrt in Anleihen zu investieren. Und das lässt auch die Zinsen von Immobilienkrediten wieder sinken.
In unsicheren Zeiten bieten Staatsanleihen am Finanzmarkt bessere Sicherheiten. So locken auch Pfandbriefe, durch die Baudarlehen refinanziert werden, wieder mit besseren Renditen. Das Ergebnis: Die Zinsen für Immobilienfinanzierungen sind bereits wieder leicht gesunken. Statt wie Ende März noch erwartet, ist das Niveau nicht über die Marke von 4 Prozent gesprungen, sondern auf durchschnittliche 3,62 Prozent bei 10-jähriger Zinsfestschreibung gesunken. Durch die hohe Neuverschuldung Deutschlands durch das 500-Milliarden-Söndervermögen hatten Experten eigentlich steigende Bauzinsen erwartet. Nun erwarten Fachleute, dass sich das Niveau im restlichen Jahresverlauf zwischen 3,5 und 3,8 Prozent einpendelt.
Kommt Pflicht zur Elementarversicherung?
Die kommende Bundesregierung plant offenbar für Immobilieneigentümer eine Pflicht, sich auch gegen Elementarschäden zu versichern. Aktuell sind nur rund die Hälfte der Gebäude in Deutschland gegen Naturkatstrophen versichert. Eine Versicherungspflicht ist allerdings umstritten.
In Anbetracht des Klimawandels nehmen Extremwetterlagen, die eine Gefahr für Immobilien darstellen, auch in Deutschland zu. Eine Police mit Elementarschutz ist dann durchaus sinnvoll, weil sie auch Schäden bei Naturkatastrophen abdeckt. Allerdings sind diese Versicherungen nicht günstig: Je nach Ausstattung und Lage des Gebäudes kann sie bis zu 1.300 Euro jährlich kosten. Eine Versicherungspflicht wird aber nicht nur wegen der Kosten kritisch gesehen. Die Versicherungswirtschaft fordert von der Politik wirksameren Katastrophenschutz, um Immobilieneigentümer zu schützen. Eine Zwangsversicherung löse das Problem nicht, da sie nur die Symptome, nicht aber die Ursachen von Gebäudeschäden bekämpfe. Das Thema wird von der Politik schon länger diskutiert.
Baubranche: Tiefbau im Aufschwung, Hochbau bleibt Sorgenkind
Die deutsche Bauwirtschaft steht weiter unter Druck. Während der Tiefbau aber langsam wieder an Fahrt gewinnt, bleibt der Hochbau weiter hinter den Erwartungen zurück. Gründe dafür sind unter anderem der neue Infrastrukturfonds sowie strukturelle Unterschiede zwischen den beiden Bereichen. Der Wohnungsbau leidet weiterhin unter schwacher Nachfrage, Fachkräftemangel und gestiegenen Kosten.
Laut ifo Institut hat sich die Auslastung im Tiefbau im März auf 72,6 Prozent verbessert – ein deutlicher Aufschwung im Vergleich zu den Vorjahren. Der neue Infrastrukturfonds des Bundes sorgt für zusätzliche Nachfrage und könnte langfristig sogar neue Kapazitätshöchststände ermöglichen. Im Hochbau dagegen liegt die Auslastung aktuell bei nur 62,1 Prozent – ein Rückgang, der vor allem auf den schwachen Wohnungsbau zurückzuführen ist. Ein Transfer von Arbeitskräften und Maschinen vom Hoch- zum Tiefbau ist kaum realisierbar, da die Spezialisierung in beiden Bereichen unterschiedlich ist. Die Baubranche bleibt somit zweigeteilt: Während der Tiefbau optimistisch in die Zukunft blickt, kämpft der Hochbau weiter mit strukturellen Herausforderungen.
Immobilien-Makler wird Elversberg-Sponsor
Die SV Elversberg ist die Überraschungsmannschaft der aktuellen 2. Fußballbundesliga. Wenige Spieltage vor Schluss stehen die Saarländer auf dem 3. Platz – der Aufstieg in die Fußballbundesliga ist zum Greifen nah. So viel sportlicher Erfolg macht attraktiv für Sponsoren: Ein Immobilienmakler wird neuer Förderer.
Masterplan Immobilien aus Schwalbach bei Saarlouis wird Unterstützer des Vereins. Das Maklerunternehmen vermittelt Immobilien in Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Dubai. Die SV Elversberg ist längst auch überregional im Fußball ein Begriff: Vor gut 2 Jahren spielte der Verein noch in der Regionalliga Südwest. Dann folgte der Durchmarsch über die 3. Liga in die 2. Bundesliga, wo die Mannschaft derzeit am Aufstieg schnuppert. Der Sprung in die 1. Liga wäre der größte Erfolg in der Vereinshistorie.