30.04.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
GEG auf der Kippe: Schlägt jetzt die Stunde unsanierter Gebäude?
Fällt das Heizungsgesetz, könnten Altbauten mit schlechter Energiebilanz ein Comeback erleben. Der Druck auf Eigentümer sinkt – und Käufer schauen wieder genauer hin. Preisabschläge für Effizienzklassen wie G und H könnten bald der Vergangenheit angehören. Experten erwarten, dass die Nachfrage nach diesen Objekten bald anzieht. „Der Immobilienmarkt ist träge, und Auswirkungen durch veränderte Rahmenbedingungen, beispielsweise durch Anpassung der Gesetzeslage, zeigen sich oft erst Monate oder Jahre später“, begründet immowelt-Geschäftsführer Piet Derriks.
Der politische Wandel macht Immobilien mit Sanierungsbedarf plötzlich wieder attraktiv. Erste Makler berichten von wachsendem Interesse an älteren Häusern, die lange als schwer vermittelbar galten. Entscheidend wird sein, ob neue Förderprogramme Käufern zusätzliche Anreize bieten. Wer jetzt geschickt investiert, könnte von einer Trendwende profitieren.
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Mietpreisbremse wird verschärft: Kommt jetzt der große Streit ums Wohnen?
Die künftige Bundesregierung will das Heizungsgesetz abschaffen und gleichzeitig die Mietpreisbremse verschärfen. Während Mieter hoffen, schlagen Vermieter und Wohnungswirtschaft Alarm. Experten befürchten neue Konflikte auf dem ohnehin angespannten Markt.
Union und SPD planen laut Koalitionsvertrag unter anderem Bußgelder für Verstöße gegen die Mietpreisbremse und eine stärkere Regulierung von Indexmieten. Kritiker wie Haus & Grund warnen vor einer weiteren Verschärfung der Wohnungsnot. Positive Impulse kommen hingegen aus der Bauwirtschaft, die auf mehr Tempo bei Neubauprojekten hofft.
Hamburgs Wohnungspolitik: 10.000 Baugenehmigungen und neue Förderwege
Rot-Grün regiert weiter und will Hamburgs Wohnungsbau massiv ankurbeln. Die Regierung setzt auf schnelle Genehmigungen, neue Standards und vier Förderwege. Doch der Weg zur Klimaneutralität bis 2040 bleibt umstritten. Das Ziel: 10.000 Baugenehmigungen pro Jahr – trotz kriselnder Bauwirtschaft.
Neu ist der „Hamburg-Standard“, der bezahlbares Bauen bei guter Qualität sichern soll. Für mittlere Einkommen wurde ein dritter Förderweg geschaffen, bis zu 65 % der Haushalte sollen geförderte Wohnungen beziehen können. Gleichzeitig warnen Immobilienverbände vor unbezahlbaren Sanierungskosten durch überambitionierte Klimaziele. Hamburg steht damit zwischen Vorreiterrolle und Realitätscheck.
Gericht kippt Praxis der Jobcenter – Doppelmiete muss übernommen werden
Eine Bürgergeld-Empfängerin muss wegen Renovierungsverzögerung doppelt Miete zahlen – das Jobcenter verweigert die Übernahme. Doch nun hat das Bundessozialgericht Klarheit geschaffen. Ein Urteil, das viele betrifft.
Demnach müssen Jobcenter Doppelmieten übernehmen, wenn sie „unvermeidbar und konkret angemessen“ sind – auch ohne vorherige Beantragung. Der Fall aus Bonn betrifft eine Mutter, deren Umzug sich wegen Renovierungsarbeiten verzögerte. Obwohl sie die neue Wohnung bereits gemietet hatte, lebte sie noch Wochen in der alten – und blieb auf den Kosten sitzen. Jetzt steht fest: Solche Härten müssen nicht hingenommen werden. Das Urteil könnte für viele zum Hoffnungsschimmer werden.
Teures Spiel der Mieterin: Vermieter erlebt die Hölle und zahlt
6.000 Euro Handgeld, 21.580 Euro Schaden, zwei Klinikaufenthalte – ein Vermieter aus Ravensburg zahlt teuer für den Versuch, seine Wohnung zurückzubekommen. Trotz gerichtsfester Kündigung bleibt er auf den Kosten sitzen. Die Mieterin blieb trotz Eigenbedarfskündigung monatelang in der Wohnung, verlangte schließlich eine hohe Abfindung – und hinterließ eine ruinierte Wohnung.
Gerichte urteilten formell gegen den Eigentümer, obwohl Kündigung und Auszugsversuche lückenlos dokumentiert waren. Am Ende bleibt der Vermieter auf einer verwahrlosten Wohnung und immensen Reparaturkosten sitzen.