02.05.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Finanzierer verunsichert: Stimmung am Kreditmarkt kippt – nur Wohnen bleibt stabil
Die Finanzierungslaune der Banken hat sich zum Jahresbeginn merklich eingetrübt: Der Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (Difi) von JLL und dem Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut verliert 8,4 Punkte und signalisiert zunehmende Unsicherheit unter Kreditgebern.
Während Wohnimmobilien weiterhin das beste Finanzierungsumfeld bieten, rutschen Büros und Einzelhandel erneut ins Minus. Auch die Kreditvergabe insgesamt ging 2024 zurück – mit deutlichen Einbußen bei einigen Instituten. Hoffnung machen allein die steigenden Erwartungen für das zweite Halbjahr.
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Wende am Immobilienmarkt: Preise steigen erstmals wieder spürbar
Die Immobilienpreise in Deutschland ziehen erstmals seit über zwei Jahren wieder deutlich an. Eigentumswohnungen und Häuser wurden im ersten Quartal spürbar teurer. Besonders gefragt sind Bestandsimmobilien – und Mieten steigen weiter.
Laut Institut der Deutschen Wirtschaft Köln kletterten die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser um 2,9 Prozent, Wohnungen legten um 1,1 Prozent zu. Regionale Ausreißer nach oben gibt es vor allem in Leipzig, Essen und Frankfurt. Parallel bleibt der Mietmarkt unter Druck – bundesweit stiegen die Mieten um 4,3 Prozent. Der Markt stabilisiert sich, doch von echter Entspannung kann keine Rede sein.
Berlins Bürgermeister kämpft gegen hohe Mieten – und gegen die eigene Partei
Berlins Bürgermeister Kai Wegner setzt auf strengere Strafen für Vermieter – doch beim Mietrecht sind ihm bundespolitisch die Hände gebunden. Selbst aus den eigenen Reihen kommt Widerstand.
Mit Blick auf die Abgeordnetenhauswahl 2026 versucht Wegner, sich als Mietenkämpfer zu profilieren – wohlwissend, dass ihm beim wichtigsten Wahlkampfthema der Einfluss fehlt. Vorschläge wie Sanktionen bei Verstößen gegen die Mietpreisbremse stoßen auf wenig Rückhalt bei CDU und CSU im Bund. Eine Expertengruppe soll nun Bußgeldvorschläge prüfen – aber erst nach der Wahl. Wegner bleibt damit in einem Dilemma, das ihn die Wiederwahl kosten könnte.
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Carsten Schneider soll neuer Bauminister werden – Ostdeutscher SPD-Politiker vor Aufstieg
Der Ostbeauftragte Carsten Schneider (SPD) soll laut Parteikreisen das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen übernehmen. Schneider steht offenbar im engen Austausch mit Kanzlerdesignat Friedrich Merz und könnte damit Klara Geywitz im Amt beerben.
Noch hält sich die SPD mit einer offiziellen Verkündung zurück – auch wegen interner Machtkämpfe um Ministerposten. Besonders die SPD-Frauen pochen auf Mitsprache bei der Besetzung. Die Chancen für Schneider stehen dennoch gut: Als ostdeutscher Minister soll er dem neuen Kabinett mehr regionale Balance verleihen.