15.05.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Topmakler rechnet mir weiterer Markterholung
Der Vorstandschef von Deutschlands größtem Maklerhaus glaubt an eine weitere Erholung auf dem deutschen Immobilienmarkt. Im Interview mit dem Handelsblatt äußerte sich Engel & Völkers CEO Jawed Barna auch zur Zukunft des Maklermarkts.
Laut Barna verzeichnet vor allem das Neubausegment wieder kräftige Anstiege der Angebotspreise. Generell seien besonders Immobilien mit hoher Energieeffizienzklasse stark gefragt, während die Nachfrage nach kaum sanierten Wohnungen und Häusern nachlasse. Laut Barna gilt heute: Lage, Lage, Energieeffizienz. Gerade bei sehr gefragten Objekten sei der Preisspielraum inzwischen allerdings begrenzt – mit großen Nachlässen könnten Käufer hier aktuell nicht mehr rechnen. Auch zur Zukunft des deutsche Maklermarkts gab der Engel & Völkers CEO eine Einschätzung ab: Da der Maklerjob immer anspruchsvoller werde, rechne er mit einer verstärkten Konsolidierung auf dem Markt, so Barna.
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BGH erleichtert Mieterhöhung nach Heizungstausch
Vermieter dürfen die Kosten eines Heizungstausches auf die Mieter umlegen. Die Höhe der Energieeinsparung spielt dabei keine Rolle, wie der Bundesgerichtshof (BGH) nun entschied.
Laut BGH sei maßgeblich, dass die neue Heizung technisch effizienter ist und langfristig Einsparungen erwarten lässt. Vermieter dürfen aktuell 8 Prozent der Kosten für die energetische Sanierung pro Jahr auf die monatliche Miete umlegen. Im konkreten Fall hatte eine Vermieterin die Heizung ausgetauscht und eine Mieterhöhung angekündigt. Das Landgericht Bremen hatte diese abgelehnt, da der Verbrauch nicht dauerhaft gesunken war – unter anderem wegen falscher Einstellung der neuen Heizung. Der BGH widersprach dieser Sicht und stärkt damit die Position von Vermietern, die nun mehr Rechtssicherheit bei der Kostenumlage nach Sanierungen haben.
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Stromeinspeisung mit Solaranlagen könnte unattraktiver werden
Die Bundesnetzagentur will das System der Netzentgelte reformieren. Die goldenen Zeiten für die Einspeisung von Solarstrom könnten dadurch bald zu Ende gehen.
Um die Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen, muss das Stromnetz stark ausgebaut werden – finanziert wird dies über die sogenannten Netzentgelte, die bisher ausschließlich von Stromverbrauchern gezahlt werden. Die Bundesnetzagentur plant nun, diese Kosten gerechter zu verteilen und auch Einspeiser wie private Betreiber von Photovoltaikanlagen stärker in die Finanzierung einzubeziehen. Ein im Mai veröffentlichtes Eckpunktepapier bildet die Grundlage für die anstehende Reformdiskussion. Behördenpräsident Klaus Müller betont, dass die Last der Netzkosten auf mehr Schultern verteilt werden müsse, da die Zahl der voll zahlenden Nutzer sinke. Künftig könnte also auch für eingespeisten Strom ein Entgelt fällig werden. Parallel dazu plant die Bundesregierung Maßnahmen zur Strompreisdämpfung, darunter eine Reduzierung und Deckelung der Netzentgelte, um langfristige Planungssicherheit für Haushalte und Unternehmen zu gewährleisten.
In diesen Städten ist Bauen am teuersten
In keiner anderen deutschen Stadt sind Bauprojekte so kostspielig wie in München. Selbst weltweit ist das Bauen nur in drei Städten teurer als in der Isarmetropole.
Wie der Berater Arcadis im Rahmen seiner globalen Baukostenindexberechnung mitteilte, bauen Investoren weltweit in Genf, London und Zürich am teuersten. München folgt auf Platz 4 und liegt damit noch vor New York City. Laut Arcadis verteuern vor allem die hohen Arbeitskosten sowie die mangelnden Kapazitäten bei ausführenden Unternehmen das Bauen in München. Auch Berlin und Frankfurt verzeichnen steigende Baukosten: Berlin rückte im Ranking von Platz 25 auf 19 vor, Frankfurt von 37 auf 34. Die günstigsten Baukosten weltweit gibt es laut Arcadis in Delhi, Kuala Lumpur, Bengaluru und Buenos Aires. In die Bewertung flossen 100 Städte und 20 Gebäudetypen ein, jedoch keine Grundstückspreise.
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