22.05.2025
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Ausländer zahlen pro Quadratmeter mehr Miete als Deutsche
Menschen ohne deutschen Pass zahlen in Deutschland im Schnitt 9,5 Prozent mehr Miete pro Quadratmeter. Das zeigen neue Zahlen des Statistischen Bundesamts. Ausschlaggebend ist dabei aber nicht die Nationalität.
Laut einer Auswertung des Zensus 2022 zahlen Ausländer in Deutschland durchschnittlich 7,75 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter – 67 Cent mehr als Deutsche (7,08 Euro). Ein Grund: Ausländer wohnen häufiger in kleineren Wohnungen, die pro Quadratmeter teurer sind. So leben 25 Prozent der Ausländer in Wohnungen unter 60 Quadratmetern, aber nur 12 Prozent der Deutschen. Der Effekt zeigt sich nicht nur in Großstädten, sondern in allen Ortsgrößen.
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Teuerste Großstädte Europas: Deutschland dominiert
Ein aktuelles Europa-Ranking der Immobilienpreise sieht München an der Spitze. Und auch zwei weitere deutsche Großstädte sind in den Top 5 vertreten.
Der Wohnimmobilien-Preisreport 2024 des Maklernetzwerks Remax zeigt: München bleibt im Europa-Ranking die teuerste Stadt für Immobilienkäufer, mit durchschnittlich 9.965 Euro pro Quadratmeter bei Wohnungen. Auf Platz 2 folgt Wien mit 6.762 Euro. Berlin (6.278 €/m²) und Hamburg (6.124 €/m²) sichern sich ebenfalls Spitzenplätze und machen Deutschland zur teuersten Immobiliennation im europäischen Vergleich. Madrid (5.221 €/m²) und Linz (4.796 €/m²) folgen auf Rang 5 und 6. Insgesamt wurden Kaufpreise in acht europäischen Ländern ausgewertet: in Deutschland, Italien, Luxemburg, Österreich, Portugal, Spanien, Tschechien und der Türkei.
Preise steigen, Renditen schrumpfen – Immobilien werden für Investoren unattraktiver
Der Immobilienmarkt zieht wieder an – zumindest bei den Preisen. Doch während Häuser und Wohnungen teurer werden, sinken die Renditen. Für viele Investoren lohnt sich der Kauf derzeit kaum. Und das könnte auch für Mieter Folgen haben.
Während die Immobilienpreise in Deutschland laut VDP-Index im ersten Quartal 2025 um 3,3 Prozent gestiegen sind, schrumpfen die Renditen für Investoren. Besonders bei Mehrfamilienhäusern sank der Ertrag um 0,4 Prozentpunkte. Grund ist das Missverhältnis zwischen gestiegenen Kaufpreisen und gleichbleibenden Finanzierungskosten. Private Käufer trifft das ebenfalls: Die monatliche Belastung bleibt hoch, ohne dass sich dadurch bessere Renditechancen ergeben. Gleichzeitig steigen die Mieten weiter – vor allem in den Top-7-Städten –, da Vermieter versuchen, sinkende Mietrenditen durch höhere Mieteinnahmen zu kompensieren.
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Bezahlbarer Wohnraum und Klimaschutz: Das fordern deutsche Immobilienverbände von der EU
Bei einem Treffen in Brüssel präsentierten führende Vertreter der deutschen Bau- und Wohnungswirtschaft konkrete Vorschläge für eine sozialverträgliche Klimawende im Gebäudesektor. Ziel: Weniger Bürokratie, mehr Tempo und Klimaschutz ohne steigende Mieten.
Deutsche Bau- und Wohnungsverbände haben EU-Kommissar Dan Jørgensen konkrete Vorschläge für eine nachhaltige europäische Wohnpolitik übergeben. GdW, BFW, Haus & Grund sowie der Hauptverband der Bauindustrie fordern unter anderem eine wirtschaftlich tragfähige Umsetzung der europäischen Gebäuderichtlinie EPBD, beschleunigte Genehmigungsverfahren, eine Vereinfachung der Förderstrukturen und die Förderung industrieller Bauverfahren. Ziel sei es, Klimaschutz im Gebäudebereich effizient umzusetzen, ohne Mieten weiter in die Höhe zu treiben. Auch das EU-Beihilferecht müsse mehr Spielraum für bezahlbares Wohnen ermöglichen. Die Verbände signalisierten ihre Bereitschaft zur aktiven Mitwirkung an der europäischen Wohnungsbauagenda.