17.06.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Klimaschutz macht Bauen teuer? Neue Studie räumt mit dem Mythos auf
Nachhaltiges Bauen muss nicht mehr kosten. Im Gegenteil: Eine neue Studie zeigt, dass klimafreundliche Neubauten oft sogar günstiger sind. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und das Buildings Performance Institute Europe (BPIE) haben die Ökobilanzen und Baukosten von 28 Neubauten analysiert – mit klarem Ergebnis.
Es besteht kein valider Zusammenhang zwischen CO₂-Emissionen und Baukosten. Im Gegenteil: Viele Projekte mit geringer Klimawirkung waren besonders kosteneffizient. Entscheidend sei die Lebenszykluskostenbetrachtung und nicht nur der Baupreis. Die Studie liefert konkrete Empfehlungen an Politik und Bauherren und ruft dazu auf, die EU-Vorgaben zur Ökobilanzierung jetzt aktiv umzusetzen. Die oft bemühte Mehrkosten-Argumentation sei schlicht nicht haltbar.
Technik-Turbo statt Flächenlogik: Baut Hubertz am Problem vorbei?
„Tempo, Technologie, Toleranz“ heißt der neue Kurs der Bauministerin. Doch günstiger Wohnraum braucht mehr als Buzzwords – nämlich Umbau statt Neubau.
Das meint zumindest Friedrich von Borries, Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Verena Hubertz wolle 15-Euro-Mieten mit 3D-Druck und Brechstange erreichen, scheue aber zentrale Fragen wie Bodenspekulation und Flächenverbrauch. Dabei steigen die Baupreise wegen Materialkosten und Fachkräftemangel weiter. Und: Der Wohnraumbestand ist laut von Borries oft überdimensioniert – 47,7 m² pro Kopf. Würden alle nur auf 45 m² wohnen, gäbe es Platz für 2,5 Mio. Menschen mehr. Architekten fordern daher: Bestehende Flächen effizient nutzen, neue Wohnformen ermöglichen, Umbau fördern – nicht nur neu bauen. Statt „TTT“ brauche es ein mutiges „U“ für Umbau.
Weniger Norm, mehr Mut: Bauingenieur fordert radikale Wohnwende
Kollektives Wohnen, weniger Vorschriften, serieller Bau – Bauingenieur Nathanael Over will die Wohnungskrise mit neuen Ideen und altem Gemeinschaftsgeist lösen. Er plädiert für niedrigere Standards, mehr Tempo und mehr soziales Miteinander.
Für ihn ist der eigentliche Hebel ein gesellschaftliches Umdenken: Jeder könne im eigenen Umfeld Verantwortung für Wohnraum übernehmen. Der oft beschworene Gebäudetyp E greife als Systemlösung zu kurz – gebraucht werde mehr Freiraum statt Normen. Auch beim Thema Zuwanderung mahnt Over an, nicht nur Unterbringung zu organisieren, sondern Teilhabe über echten Wohnraum zu ermöglichen. Serielle Holzbauten statt Container und Co-Living statt Quadratmeter-Maximierung – das sei der Weg zu mehr Tempo und Qualität beim Bauen.
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S&K-Skandalgründer feiern Comeback im Luxus – ohne Reue
Jonas Kölle und Stephan Schäfer saßen wegen Millionenbetrugs im Gefängnis. Nun sind sie zurück und machen nahtlos weiter. Ihr neues Projekt: maximaler Protz und alte Versprechen.
Auf Social Media zeigen sich die Ex-S&K-Chefs wie früher: Villen, Frauen, Sportwagen. Ihr YouTube-Kanal verspricht „Reich werden für immer“ – von Haftstrafe und Anlegerbetrug kein Wort. Unter dem neuen Namen „SK Universe“ kündigen sie eine Plattform an, auf der man angeblich Wohlstand lernen kann. Kritik an ihrem Comeback begegnen sie mit Spott und freuen sich besonders auf die Hater-Kommentare.