16.09.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Bauförderung: Vereinfachung wohl erst ab 2027 in Sicht
Die Bundesregierung hatte eine klare und einfache Förderstruktur für Bauvorhaben versprochen. Doch laut Bauindustriepräsident Peter Hübner wird die Reform erst 2027 greifen. Experten befürchten dadurch weiter Verzögerungen beim Bau bezahlbaren Wohnraums.
Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie kritisiert, dass die Förderkulisse schon in der Ampel-Zeit unübersichtlich war und Gelder deshalb nur zögerlich abgerufen wurden. Ursprünglich hatten Union und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart, die KfW-Programme auf zwei zentrale Fördertöpfe für Neubau und Modernisierung zu verschlanken. Eine Sprecherin des Bauministeriums bestätigte den Zeitplan nicht, sprach aber von laufenden Abstimmungen. Bundesbauministerin Verena Hubertz hatte die Vereinfachung mehrfach angekündigt, doch konkrete Schritte lassen auf sich warten. Im aktuellen Haushalt sind zwar Mittel für Programme wie Klimafreundlicher Neubau oder Wohneigentumsförderung vorgesehen, doch eine klare Struktur bleibt bis auf Weiteres aus.
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Wirtschaftsministerin will Solarförderung streichen und Energiewende umbauen
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche plant einen tiefgreifenden Umbau der Energiewende. Dazu gehört auch die Einschränkung der Solarförderung.
In ihrer Rede zur Vorstellung des Monitoringberichts zur Energiewende erklärte Reiche, die feste Einspeisevergütung für neue Solaranlagen abzuschaffen und stattdessen eine Pflicht zur Direktvermarktung einzuführen. Bestandsanlagen sollen weiterhin Bestandsschutz genießen. Als Alternative schlägt der Bericht Differenzverträge vor, bei denen Betreiber bei niedrigen Börsenpreisen Ausgleichszahlungen erhalten, bei hohen Preisen jedoch Überschüsse zurückgeben müssen. So sollen Strompreisspitzen abgefedert und Investitionen abgesichert werden. Reiche betonte, dass Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit künftig stärker in den Vordergrund rücken müssten, während das Ziel von 80 Prozent erneuerbarem Strom bis 2030 bestehen bleibt. Zudem kündigte sie an, den Ausbau von Offshore-Windkraft zu verlangsamen und beim Netzausbau stärker auf kostengünstige Freileitungen zu setzen. Ihr Ministerium rechnet dabei mit einem niedrigeren Strombedarf als bisher angenommen, was für zusätzlichen Diskussionsstoff sorgt.
Sylt verschärft Kontrolle gegen illegale Ferienwohnungen
Auf Sylt verschärft die Bauaufsicht den Druck auf illegale Ferienwohnungen. Viele Vermietungen sollen ohne Genehmigung laufen, teils in großem Ausmaß. Ziel ist es, mehr Wohnraum für Einheimische zu sichern.
Der Kreis Nordfriesland prüft derzeit verstärkt, ob Ferienwohnungen auf Sylt und den Nachbarinseln genehmigt sind. Nach Schätzungen gibt es allein auf Sylt rund 11.000 Ferienwohnungen, wovon in einigen Gemeinden bis zu 80 Prozent als nicht genehmigt gelten sollen. Bereits 2024 liefen zahlreiche Verfahren in Deutschlands nördlichstem Landkreis: 85 auf Sylt, 40 in St. Peter-Ording, 20 auf Amrum und 16 auf Föhr. In fast 30 Fällen auf Sylt wurde die Nutzung untersagt. Die Gemeinden der Insel haben zugesagt, ihre Bebauungspläne systematisch zu überprüfen, um illegale Vermietungen zu unterbinden. Kontrollen erfolgen sowohl vor Ort als auch über Buchungsportale. Während die Maßnahmen mehr Dauerwohnraum schaffen sollen, sorgen sie gleichzeitig für Verunsicherung in der Tourismusbranche, vor allem bei Kleinvermietern.
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Warum BÖCKER-Wohnimmobilien seit 30 Jahren auf immowelt setzt
BÖCKER-Wohnimmobilien blickt auf eine 30-jährige Historie zurück: Seit 1995 vermittelt das Familienunternehmen Immobilien in Düsseldorf, Essen und Umgebung. Geschäftsführerin Dagmar Böcker-Schüttken, seit 24 Jahren an der Firmenspitze, hat bereits viele Höhen und Tiefen am Markt erlebt. Aber eines war stets klar: Eine Partnerschaft mit immowelt ist für den Erfolg elementar.
BÖCKER-Wohnimmobilien ist dank jahrzehntelanger Erfolgshistorie und lokalem Engagement in Düsseldorf und Essen bestens bekannt. Doch im Premium-Segment kommen viele Käufer auch aus Hamburg, Berlin, München oder dem Ausland. „Diese Klientel ist digital unterwegs. Mit unserer Sichtbarkeit auf immowelt erreichen wir sie gezielt“, erklärt Geschäftsführerin Böcker-Schüttken. Zudem schätzt sie besonders das partnerschaftliche Verhältnis und den engen Austausch mit immowelt. Wichtige Services sind für sie die starke Social-Media-Reichweite sowie die Strahlkraft des Deutschen Immobilienpreises, mit dem BÖCKER-Wohnimmobilien 2021 ausgezeichnet wurde. So gelingt es, die Marke weit über die Region hinaus zu stärken.
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