16.12.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Steigende Bauzinsen erhöhen Druck auf Immobilienfinanzierungen
Die Bauzinsen haben ihren Aufwärtstrend fortgesetzt und könnten Immobilienkäufer im kommenden Jahr stärker belasten als viele erwartet haben. Experten warnen vor höheren Monatsraten und raten zu überlegtem Handeln. Bereits 2025 sind die Zinsen für Baufinanzierungen deutlich gestiegen und liegen so hoch wie seit zwei Jahren nicht mehr. Hintergrund sind steigende Renditen bei Bundesanleihen, die als Maßstab für die Finanzierungskosten der Banken gelten. Zusätzlich sorgen Erwartungen steigender Leitzinsen im Euroraum sowie die hohe Neuverschuldung des Bundes für einen Risikoaufschlag an den Kapitalmärkten. Fachleute halten Bauzinsen von bis zu 4,5 Prozent im Jahr 2026 für möglich. Das würde Kredite spürbar verteuern und Haushalte langfristig belasten. Entscheidend bleiben Eigenkapital, gute Vorbereitung und ein sorgfältiger Vergleich von Finanzierungsangeboten..
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Immobilienjahr 2025 im Rückblick: Gesetze, Urteile und politische Weichenstellungen
Das Immobilienjahr 2025 war geprägt von politischen Weichenstellungen, neuen Gesetzen, wichtigen Gerichtsentscheidungen und kontroversen Debatten. Die Entwicklungen beschäftigen die Branche bis heute und haben die Rahmenbedingungen für Wohnen, Bauen und Investieren spürbar verändert. Nach dem Regierungswechsel brachte die neue Koalition zahlreiche Vorhaben auf den Weg, darunter die Verlängerung der Mietpreisbremse, das Bauturbo-Gesetz, neue Pflichten wie die E-Rechnung sowie Regelungen zu Photovoltaik, Barrierefreiheit und Digitalisierung. Parallel sorgten Entscheidungen des Bundesgerichtshofs im Miet- und WEG-Recht für Klarheit, aber auch für Diskussionen. Förderprogramme für Neubau, Familien und sozialen Wohnungsbau wurden ausgeweitet oder angepasst. Aufreger blieben Themen wie Grundsteuer, möbliertes Wohnen, Energiepreise und Zinspolitik. Zugleich wurden zentrale Gesetzesprojekte für 2026 vorbereitet.
Spanien verschärft Vorgehen gegen illegale Kurzzeitvermietung
Spanien geht härter gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum vor. Dabei nimmt das Land auch große Plattformen ins Visier, während der Streit um Kurzzeitvermietungen und ihre Folgen für den Wohnungsmarkt weiter eskaliert. Das Verbraucherschutzministerium hat gegen Airbnb ein Bußgeld von rund 64 Millionen Euro verhängt, weil zahlreiche Wohnungen ohne Genehmigung touristisch vermietet worden sein sollen. Nach Angaben der Regierung trage die Plattform insbesondere in Städten wie Barcelona und Valencia zur Wohnungsnot bei, da sich Kurzzeitvermietungen für Eigentümer stärker lohnten als langfristige Mietverträge. Tausende Familien litten unter steigenden Mieten und knappen Angeboten. Gleichzeitig bleibt der Tourismus ein zentraler Wirtschaftsfaktor, da Spanien erneut Rekordzahlen bei Besucherinnen und Besuchern verzeichnet. Die Maßnahme verschärft den Konflikt zwischen Wohnraumschutz und touristischer Nutzung.
15 Millionen Euro Miete: Luxusprojekt in der Schweiz sorgt für Kontroverse
In Gstaad entsteht ein Luxusprojekt der Superlative, das mit extremen Mieten, enormen Baukosten und großer Symbolkraft für die Entwicklung exklusiver Ferienimmobilien in den Alpen steht. Vor Ort löst das Vorhaben kontroverse Reaktionen aus. Ein Immobilienunternehmer lässt im bekannten Schweizer Wintersportort ein Ski-Chalet errichten, das als teuerstes seiner Art gilt. Die jährliche Miete soll umgerechnet rund 15 Millionen Euro betragen. Geplant sind unter anderem ein privater Wellnessbereich, ein Kino, ein Weinkeller sowie ein Pool mit Blick auf die Berglandschaft. Das Gebäude soll mehr als 3000 Quadratmeter Wohnfläche bieten und bis zur Wintersaison 2028 fertiggestellt werden. Während Befürworter wirtschaftliche Impulse für die Region erwarten, wächst zugleich die Kritik an einer Entwicklung, die Gstaad für viele Menschen zunehmend unerschwinglich macht.
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