17.12.2025
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Bundesrat prüft Zukunft der Weiterbildungspflicht für Makler
Ob Makler und Verwalter weiter zur Fortbildung verpflichtet bleiben, ist noch offen. Der Bundesrat will die geplante Streichung prüfen und stößt damit eine Debatte über Qualität, Kosten und Verbraucherschutz an. Am 19. Dezember befasst sich die Länderkammer mit dem Vorhaben, die Weiterbildungspflicht im Zuge des Bürokratierückbaugesetzes abzuschaffen. Der Rechtsausschuss des Bundesrats spricht sich dafür aus, die Regelung kritisch zu prüfen. Begründet wird dies mit dem Bedarf an aktuellen Kenntnissen in rechtlichen und technischen Fragen, die sich laufend ändern. Unterstützung erhält diese Position von Branchenverbänden und Verbraucherschützern. Aktuell müssen Makler und Wohnimmobilienverwalter innerhalb von drei Jahren mindestens 20 Stunden Weiterbildung nachweisen. Ziel der geplanten Streichung wäre eine Entlastung von Bürokratiekosten.
Der Inhalt befindet sich hinter einer Paywall.
ANZEIGE

Mietverträge schnell und rechtssicher prüfen lassen
Für Immowelt-Leser*innen zum Vorteilspreis: Lassen Sie Mietverträge direkt von den erfahrenen Anwälten unseres Partners yourXpert prüfen und individuell anpassen. Oder holen Sie sich zu sonstigen rechtlichen Fragen eine kostenlose Ersteinschätzung.
Hubertz setzt auf Bauturbo und klare Förderstrukturen
Bundesbauministerin Verena Hubertz skizziert im Interview ihren Kurs für schnelleren Wohnungsbau und weniger Förderchaos. Sie erklärt, wie der Bauturbo greifen soll und warum sie trotz Kritik auf Planbarkeit und Umsetzung setzt. Im Fokus steht die Frage, wie in Deutschland wieder günstiger und verlässlicher gebaut werden kann. Hubertz betont den engen Austausch mit der Immobilienwirtschaft und verweist auf neue Dialogformate. Fördermittel für Neubau und sozialen Wohnungsbau seien langfristig gesichert und im Haushalt fest verankert. Um die Förderlandschaft zu vereinfachen, soll sie perspektivisch auf zwei Programme reduziert werden. Der inzwischen beschlossene Bauturbo wird von einem Umsetzungslabor begleitet, um Kommunen bei der praktischen Anwendung zu unterstützen.
KfW startet befristete Förderung für Effizienzhaus 55
Mit einer befristeten KfW-Förderung für das Effizienzhaus 55 will der Bund den Wohnungsbau wieder anschieben. Dabei setzt er auf deutlich vergünstigte Kredite, die für viele Projekte den Ausschlag geben könnten. Gefördert wird der Neubau von Wohneinheiten im Standard Effizienzhaus 55 Plus, sofern die Wärme vollständig aus erneuerbaren Energien stammt. Pro Wohneinheit stehen Kredite von bis zu 100.000 Euro zur Verfügung. Je nach Laufzeit und Zinsbindung liegen die Zinssätze deutlich unter dem Marktniveau. Voraussetzung für die Förderung ist eine gültige Baugenehmigung, zudem darf mit dem Bau noch nicht begonnen worden sein. Branchenvertreter sehen darin einen wichtigen Impuls, um genehmigte, aber bislang aufgeschobene Projekte wieder zu realisieren.
Unklare Heizungsregeln bremsen Markt und Investitionen
Die unklare Zukunft des Heizungsgesetzes bremst Kaufentscheidungen und verunsichert sowohl Eigentümer als auch die gesamte Branche. Der Markt verschiebt sich deutlich und es bleibt die Frage offen, welche Regeln und Förderungen im kommenden Jahr gelten. Der Absatz von Heizungen liegt unter dem Vorjahr, besonders Öl und Gas verlieren stark. Wärmepumpen übernehmen erstmals die Spitzenposition, bleiben aber hinter den politischen Ausbauzielen zurück. Ursache ist vor allem die Unsicherheit über mögliche Änderungen am Gebäudeenergiegesetz. Zwar ist das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 rechtlich vorgegeben, doch die Koalition ringt noch um Details wie die 65 Prozent Regel. Förderprogramme bestehen vorerst fort, könnten sich aber kurzfristig ändern. Branchenverbände fordern daher schnell verlässliche Rahmenbedingungen.
Padel-Tennis belebt Markt für Gewerbehallen
Der Boom von Padel-Tennis sorgt für neue Bewegung im Markt für Gewerbeimmobilien. Investoren und Betreiber suchen verstärkt nach leerstehenden Hallen und eröffnen Eigentümern damit unerwartete Nutzungsperspektiven. Vor allem stadtnahe Lager und Produktionshallen mit ausreichend Fläche und Höhe stehen im Fokus. Immobilienberater berichten von stark steigenden Anfragen in Metropolregionen wie Berlin, München oder dem Rhein-Neckar-Raum. Der Umbau zu Sportflächen gilt als vergleichsweise kostengünstig und macht Objekte wieder wirtschaftlich nutzbar, die zuletzt schwer zu vermarkten waren. Getrieben wird die Nachfrage durch das schnelle Wachstum der Sportart, deren Spielerzahlen und Anlagen in Deutschland deutlich steigen. Gleichzeitig bleibt offen, wie dauerhaft der Trend tatsächlich ist.
Aktuelle Beiträge
MagazinImmobilienmarkt 2025 Market Briefing

