16.01.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Städte-Ranking: Wo die Immobilienpreise am stärksten steigen
Deutschlands Immobilienmarkt hat 2025 wieder angezogen, doch die Entwicklung verläuft regional sehr unterschiedlich und zeigt überraschende Gewinner abseits der Metropolen, während andere Regionen mit sinkenden Preisen kämpfen. Laut einem neuen Immobilienpreisindex von Empirica Regio stiegen die Preise für Bestandswohnungen im vierten Quartal um 5,5 Prozent, Häuser verteuerten sich um drei Prozent. Besonders stark zogen die Mieten an, vor allem im Bestand. Neubaupreise entwickelten sich uneinheitlich und sanken im Quartalsvergleich leicht, lagen aber vielfach über dem Vorjahresniveau. Die höchsten Preise bleiben im Großraum München, während die stärksten Preiszuwächse zunehmend in günstigeren, teils ländlichen Regionen auftreten. Experten erwarten auch für 2026 weiter steigende Preise, begünstigt durch geringe Neubautätigkeit und anhaltende Nachfrage. Gleichzeitig verschärft sich der Druck auf den Mietmarkt vor allem außerhalb der großen Metropolen.
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Wohnungsmangel trifft vor allem Junge und Ältere
Der Wohnungsmangel in Deutschland trifft laut einer neuen Studie bestimmte Bevölkerungsgruppen besonders hart und verschärft soziale Spannungen, während der Neubau weit hinter dem tatsächlichen Bedarf zurückbleibt. Nach Angaben des Pestel Instituts fehlen bundesweit rund 1,4 Millionen Wohnungen. Besonders schwierig ist die Wohnungssuche für junge Menschen, Ältere sowie Menschen mit Behinderung, die auf dem Wohnungsmarkt häufig benachteiligt werden. Auch viele Babyboomer geraten demnach zunehmend unter Druck, da ihre Wohnungen im Ruhestand oft nicht mehr bezahlbar sind. Das Bündnis Soziales Wohnen warnt vor einem sozialen Problem und fordert jährlich rund 400.000 neue Wohnungen, um das Defizit abzubauen. Tatsächlich wurden 2025 jedoch nur etwa 220.000 Wohnungen fertiggestellt. Zudem gibt es deutlich zu wenige Sozialwohnungen, während Förderpraxis des Bundes den Neubau zusätzlich bremsen.
Nicht zu laut: Strengere Regeln an Wärmepumpen-Förderung
Seit Anfang 2026 gelten strengere Vorgaben für die staatliche Förderung von Wärmepumpen, die den Lärmschutz stärker in den Fokus rücken und für Eigentümer, Planer und Wohnungswirtschaft neue Anforderungen mit sich bringen. Förderfähig sind nur noch Geräte, deren Geräuschentwicklung deutlich unter den Grenzwerten der EU-Ökodesignverordnung liegt. Je nach Leistungsklasse dürfen Wärmepumpen maximal 55 bis 60 Dezibel am Gerät erzeugen. Entscheidend ist dabei der sogenannte Emissionswert, der nicht mit der tatsächlichen Lautstärke am Nachbargrundstück verwechselt werden darf. Für Wohngebiete gelten weiterhin strenge gesetzliche Emissionsgrenzen, insbesondere in den Nachtstunden. Fachleute raten deshalb zu einer sorgfältigen Auswahl des Geräts und des Aufstellungsortes, um Konflikte mit Anwohnern zu vermeiden und die Förderfähigkeit sicherzustellen.
Bauturbo beschleunigt Genehmigungen, nicht den Neubau
Mit dem sogenannten Bauturbo will die Bundesregierung den Wohnungsbau beschleunigen, doch Projektentwickler und Ökonomen bewerten Wirkung und Zeithorizont unterschiedlich und sehen Chancen ebenso wie klare Grenzen. Das Instrument ist Teil einer ersten Baurechtsnovelle, weitere Reformen des Baugesetzbuchs sollen 2026 folgen. Projektentwickler erwarten vor allem durch schnellere Genehmigungen neue Impulse für Projekte im Bestand und auf innerstädtischen Flächen. Kurzfristig könnten mehr Vorhaben genehmigt und pausierte Projekte reaktiviert werden, während neue Wohnungen erst mittelfristig entstehen dürften. Ökonomen warnen jedoch, dass der Bauturbo allein nicht ausreiche, da hohe Baukosten den Markt weiterhin belasten. Ohne zusätzliche Maßnahmen zur Kostensenkung werde die Zahl der Fertigstellungen 2026 weiter sinken. Entscheidend ist zudem, ob Kommunen die neuen Spielräume tatsächlich nutzen.
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