19.01.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Aufwärtstrend: Mehr neue Wohnungen genehmigt
Die Zahl der genehmigten Wohnungen steigt wieder leicht. Der Abstand zu dem, was tatsächlich gebraucht wird, bleibt dennoch groß und wirft die Frage auf, ob der aktuelle Aufwärtstrend den Wohnungsmangel spürbar lindern kann. Im November 2025 wurden bundesweit 20.100 neue Wohnungen genehmigt, rund 12,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Nach elf Monaten summieren sich die Genehmigungen auf 215.500 Einheiten und liegen damit über dem Vorjahreswert. Besonders deutlich legten Einfamilienhäuser zu, während Zweifamilienhäuser leicht zurückgingen. Trotz dieser Entwicklung bleibt das Niveau weit unter den politisch angestrebten 400.000 Wohnungen pro Jahr. Experten warnen, dass der Mangel mit rund 1,4 Millionen fehlenden Wohnungen bestehen bleibt und der Wohnungsbau erst ab 2027 spürbar an Fahrt gewinnen könnte.
„Mausetot“: Was die Union von den SPD-Erbschaftsplänen hält
Die SPD will die Erbschaftsteuer neu ordnen und hohe Vermögen stärker belasten. Aus der Union kommt jedoch scharfer Widerstand, der die Reformpläne schon kurz nach ihrer Vorstellung politisch ins Abseits stellt. Vertreter der Unionsfraktion erklären das SPD-Konzept für gescheitert und sehen keinen Bedarf für eine grundlegende Reform. Die Erbschaftsteuer sei in ihrer jetzigen Form verfassungskonform. Die SPD schlägt unter anderem einen lebenslangen Freibetrag von einer Million Euro vor sowie progressive Steuersätze für größere Erbschaften. Selbstgenutzte Wohnhäuser sollen steuerfrei bleiben, Unternehmen durch hohe Freibeträge und lange Zahlungsfristen entlastet werden. Neben der Union äußert auch die Wirtschaft Kritik. Aus Sicht der CDU drohen Steuererhöhungen, vor allem beim bislang begünstigten Betriebsvermögen.
Erster offener Immobilienfonds friert Anlegergelder ein
Der offene Immobilienfonds Wertgrund Wohnselect stoppt überraschend die Rücknahme von Anteilen. Damit werden Anleger zum Warten gezwungen. Das wirft Fragen nach den Gründen, den Risiken und den Folgen für den Markt offener Immobilienfonds auf. Seit dem 15. Januar können Anleger ihre Anteile nicht mehr an die Fondsgesellschaft zurückgeben, auch bereits geplante Auszahlungen werden ausgesetzt. Hintergrund sind hohe Rückgabewünsche bei gleichzeitig schwierigen Verkäufen von Immobilien. Der Fonds will damit vermeiden, Objekte unter Zeitdruck und mit Verlust zu veräußern. Eine solche Aussetzung ist gesetzlich erlaubt und bedeutet keine Insolvenz. Für Anleger bleibt aktuell nur der Verkauf über die Börse, allerdings mit deutlichen Abschlägen. Der Fall zeigt erneut, dass offene Immobilienfonds keine risikofreie Anlage sind.
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Skihütten-Report zeigt neue Gewinner unter den Alpenregionen
Skihütten kosten heute teils mehr als Luxuswohnungen in Metropolen. Doch der neue Skihütten-Report zeigt neben Rekordpreisen auch überraschende Verschiebungen, von denen einzelne Regionen und Standorte in Deutschland profitieren könnten. Laut Savills haben sich Skiimmobilien in vielen Ländern in den vergangenen 20 Jahren massiv verteuert, besonders in den USA, Frankreich sowie in Österreich und der Schweiz. Spitzenpreise werden in Aspen, Gstaad und Val d’Isère erzielt. Gleichzeitig geraten einige klassische Skigebiete durch strengere Bauvorschriften, rechtliche Hürden und den Klimawandel unter Druck. In Österreich und der Schweiz bremsen Regulierungen das Angebot, während Käufer ihren Erstwohnsitz verlagern. Deutschland profitiert davon, dass Ganzjahresnutzung und gute Erreichbarkeit wichtiger werden als reine Schneesicherheit.
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