20.01.2026
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Mietmarkt unter Druck: Steigende Preise und mehr Befristungen
Steigende Mieten, weniger Angebote und immer mehr befristete Verträge verschärfen die Lage auf dem Wohnungsmarkt spürbar. Deutlich wird das vor allem in Großstädten, wie neue Daten zur Entwicklung der Angebotsmieten zeigen. Laut dem GREIX Mietpreisindex des Instituts für Weltwirtschaft stiegen die Angebotsmieten im vierten Quartal 2025 um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und damit deutlich stärker als die Inflation. Gleichzeitig nimmt der Anteil befristeter und möblierter Mietangebote weiter zu und erreicht bundesweit ein Rekordniveau. In den größten Städten entfällt bereits fast jedes vierte Inserat auf dieses Segment, in München sogar rund ein Drittel. Parallel dazu geht das klassische Mietangebot zurück. Die Zahl der Inserate sank zuletzt deutlich, was den Wettbewerb um verfügbare Wohnungen weiter verschärft und insbesondere Haushalte mit geringerem Einkommen zunehmend belastet.
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Umfrage zeigt hohe Investitionsbereitschaft bei Expats
Eine aktuelle YouGov Umfrage zeigt deutliche Unterschiede bei der Bereitschaft zu Immobilieninvestments. Die Ergebnisse machen sichtbar, warum Menschen mit Migrationshintergrund dem Eigentum deutlich offener gegenüberstehen als viele deutsche Haushalte. Demnach haben 57 Prozent der Befragten mit Migrationshintergrund bereits konkret über ein Immobilieninvestment nachgedacht, während es bei Deutschen ohne Migrationshintergrund nur 35 Prozent sind. Hintergrund sind unterschiedliche Erfahrungen mit Wohnen und Vorsorge sowie ein international stärker verbreitetes Verständnis von Eigentum als Absicherung. In Deutschland wirken dagegen ein starker Mietmarkt, hohe Kaufnebenkosten und strenge Kreditvorgaben bremsend. Als größte Hürde nennen beide Gruppen fehlendes Eigenkapital, wobei deutsche Haushalte Immobilien häufiger als riskant einschätzen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass weniger fehlendes Interesse als strukturelle und wahrgenommene Risiken Investitionsentscheidungen beeinflussen.
Energiezustand wird zum entscheidenden Faktor für Finanzierungen
Der energetische Zustand von Bestandsimmobilien rückt immer stärker in den Fokus der Banken. Er entscheidet zunehmend darüber, ob Objekte finanzierbar bleiben und wie groß der Handlungsspielraum für Eigentümer und Investoren ist. Nach Einschätzung von Lukas Steinhilber, Gründer und CEO von Wallround, bewerten Kreditgeber Immobilien heute nicht mehr allein nach Lage und laufenden Erträgen, sondern nach ihrer langfristigen Werthaltigkeit unter Energie und Klimarisiken. Energetisch schwache Gebäude gelten dabei nicht automatisch als unverkäuflich oder unfinanzierbar. Entscheidend ist, ob ein nachvollziehbares und belastbares Sanierungskonzept vorliegt. Fehlen klare Planungen, reagieren Banken mit Abschlägen bei der Bewertung oder restriktiveren Kreditkonditionen. Transparenz, verlässliche Kostenschätzungen und realistische Zeitpläne werden damit zu zentralen Voraussetzungen, um Bestände finanzierbar und zukunftsfähig zu halten.
Bauministerin Hubertz ist Mutter geworden
Bundesbauministerin Verena Hubertz ist Mutter geworden und legt vorübergehend eine Pause ein, bevor sie ab März schrittweise in ihr Amt zurückkehren will und dabei auch neue Wege im politischen Alltag ankündigt. Die SPD Politikerin brachte in der vergangenen Woche einen Sohn zur Welt, wie ihr Ministerium bestätigte. In sozialen Medien zeigte sie sich glücklich und dankbar und erklärte, dass es Mutter und Kind gut gehe. Während ihrer Auszeit wird das Ministerium durch die Staatssekretäre geführt, wobei Olaf Joachim die Rolle des Amtschefs übernimmt. Ab März plant Hubertz die Rückkehr in den politischen Betrieb. Ihr Sohn soll sie dabei begleiten und sowohl den Bundestag als auch das Ministerium kennenlernen. Hubertz ist seit 2025 Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.
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