27.01.2026
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Wohnimmobilien werden teurer – vor allem jenseits der Metropolen
Die Immobilienpreise haben 2025 wieder spürbar angezogen. Besonders Eigentumswohnungen außerhalb der großen Metropolen verteuern sich deutlich. Auch auf dem Mietmarkt ist keine Entspannung in Sicht.
Laut Institut der deutschen Wirtschaft (IW) stiegen die Preise für Eigentumswohnungen 2025 bundesweit um 3,8 Prozent an. In den zehn größten Städten legten die Wohnungspreise im Jahresvergleich durchweg zu. Besonders stark fiel der Anstieg in Dortmund, Köln und Düsseldorf aus, während München und Stuttgart nur geringe Zuwächse verzeichneten. Die IW-Zahlen deuten jedoch darauf hin, dass sich die Wohnungsnachfrage verstärkt auf Städte und Regionen mit vergleichsweise niedrigeren Einstiegspreisen verlagert. Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich laut Studie im vergangenen Jahr bundesweit um 2,8 Prozent. Noch dynamischer als die Kaufpreise entwickelten sich die Mieten, die um 4,1 Prozent stiegen, mit besonders starken Zuwächsen in Köln, Leipzig und Hamburg.
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Deutsche für schärfere Regeln beim Mieterschutz
Die Mietpreisbremse bleibt politisch umstritten, findet in der Bevölkerung aber großen Rückhalt. Eine neue Studie zeigt Zustimmung weit über Mieterkreise hinaus. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach strengeren Regeln und klaren Sanktionen.
Rund 80 Prozent der Bevölkerung befürworten die Verlängerung der Mietpreisbremse bis 2029, wie das „Wohnraummangel-Barometer 2025“ von immowelt zeigt. Besonders hoch ist die Zustimmung unter Mietern, doch auch drei Viertel der Vermieter stehen hinter der Regelung. Eine klare Mehrheit spricht sich zudem für härtere Sanktionen bei Verstößen gegen Mietpreisvorgaben aus. Viele Befragte fordern außerdem eine gesetzliche Begrenzung von Indexmieten sowie strengere Regeln für Kurzzeit- und möbliertes Wohnen. Gleichzeitig wünschen sich 83 Prozent steuerliche Anreize für Vermieter, die günstigen Wohnraum anbieten. Trotz der breiten Zustimmung sieht eine Mehrheit auch Nachteile, etwa geringere Investitionsanreize und weniger Planungssicherheit für Vermieter.
AKTUELLE FOLGE
Von 0 auf 100: Über Gründung und Skalierung
Manuel Schellmann, Mitgründer von Grethe Schellmann Immobilien, erzählt, wie aus einem knappen Startkapital ein wachsendes Maklerunternehmen wurde und warum Offline-Sichtbarkeit, Struktur und persönlicher Einsatz bis heute den Unterschied machen.
Heizungsgesetz: Bleibt die 65-Prozent-Regel?
Das Aus für das sogenannte Heizgesetz wackelt. Innerhalb von Schwarz-Rot wächst der Streit um die Zukunft der 65-Prozent-Regel. Vor allem die SPD bremst den ursprünglich vereinbarten Zeitplan aus.
Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag angekündigt, das umstrittene Heizgesetz abzuschaffen und neu zu gestalten. Doch bei der Reform des Gebäudeenergiegesetzes hakt es vor allem an der 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Energien bei neuen Heizungen. Während die CDU diese Regel lockern will, hält die SPD an ihrem Kern fest. Die eigentlich für Januar geplanten Eckpunkte verzögern sich, ein Kabinettsbeschluss rückt in die Ferne. Kritiker warnen vor einer Wärmepumpenpflicht durch indirekte Vorgaben. Zusätzliche Zweifel kommen aus der CDU selbst, die die versprochene Technologieoffenheit etwa bei Wasserstoff als unrealistisch bezeichnet. Damit bleibt unklar, wann und wie die Reform des Heizgesetzes tatsächlich umgesetzt wird.
Bis zu 500.000 Dollar: Luxusmieten zum Super Bowl
Zum Super Bowl reisen auch die Superreichen an. Rund um das Stadion im Silicon Valley explodieren deshalb die Mieten für Luxusvillen. Für eine Woche Nähe zum Event werden Summen fällig, die weit über dem Ticketpreis liegen.
Der Super Bowl findet am 8. Februar im Levi’s Stadium bei San Francisco statt. Während die Ticketpreise offiziell bei umgerechnet rund 7.500 Euro beginnen, mieten sich vermögende Gäste exklusive Villen in Stadionnähe für deutlich mehr Geld. Laut einem Immobilienmakler zahlen Unternehmen und Privatpersonen dafür zwischen 250.000 und 500.000 Dollar für nur eine Woche. Besonders gefragt sind Anwesen in Orten wie Los Gatos und Saratoga mit großen Grundstücken und luxuriöser Ausstattung. Die Nachfrage kommt vor allem von Konzernen aus dem Umfeld der Fortune-500-Liste.
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