05.02.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Neue Studie zum Wohnungsbau: Kommt der Aufschwung?
Nach Jahren der Krise mehren sich im Wohnungsbau vorsichtige Signale der Erholung. Doch der erhoffte Aufschwung hängt an klaren Bedingungen, die Projektentwickler, Banken und Politik jetzt gemeinsam erfüllen müssen. Laut dem aktuellen Development Monitor von Bulwiengesa wird 2026 mit rund 150.000 fertiggestellten Wohnungen der Tiefpunkt erreicht. Gleichzeitig bereiten sich viele Entwickler bereits auf einen neuen Marktzyklus vor. Voraussetzung für steigende Baustarts ab 2027 sind bezahlbare Standards, weniger Regulierung und stabile Finanzierungsbedingungen. Banken zeigen sich wieder offener, verlangen aber weiterhin hohe Eigenkapitalquoten und Vorvermarktung. Neue Transparenz bringt zudem die erstmalige detaillierte Erfassung des Seniorenwohnens, das sich zu einem relevanten Investitionssegment entwickelt.
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Die Nominierten des Branchen-Awards
Die Expertenjury hat entschieden: Das sind die Finalisten, die sich nun im Wettbewerb um die hochkarätige Auszeichnung beweisen dürfen.
Frist verpasst: Schwarz-Rot bleibt beim Heizungsgesetz unklar
Die geplante Reform des Heizungsgesetzes lässt weiter auf sich warten, denn Union und SPD haben ihre selbst gesetzte Frist nicht eingehalten. Zentrale Fragen für Eigentümer, Neubauprojekte und Bestandsimmobilien bleiben weiterhin unbeantwortet. Eigentlich sollten bis Ende Januar Eckpunkte für die Reform des Gebäudeenergiegesetzes vorliegen. Stattdessen verweisen die beteiligten Ministerien auf laufende Gespräche ohne neuen Zeitplan. Innerhalb der Koalition kursieren zwei Deutungen. Einerseits könnten ungelöste Konflikte und die Angst vor neuem Streit die Verhandlungen bremsen. Andererseits könnte die Verzögerung darauf hindeuten, dass die Wärmewende umfassender neu geordnet werden soll. Inhaltlich umstritten bleibt vor allem die Vorgabe, dass neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen.
Gefördertes Wohnen wird für Investoren zunehmend attraktiv
Steigende Baukosten und höhere Zinsen bremsen den Neubau, doch gefördertes Wohnen rückt für große Investoren stärker in den Fokus, weil sich Projekte mit staatlicher Unterstützung wieder verlässlich rechnen können. Fabian Klingler, Deutschlandchef von Aberdeen Investments, sieht öffentlich geförderten Wohnungsbau als langfristig planbares Investment. Förderprogramme mit Zuschüssen und günstigen Krediten können Neubauprojekte wirtschaftlich machen, sind jedoch komplex und regional unterschiedlich. Gefördertes Wohnen bietet geringere Renditen als der freie Markt, dafür stabile Einnahmen und wenig Leerstand. Entscheidend ist laut Klingler eine gute Vermietung und die Kontrolle über die Belegung, um häufige Mieterwechsel zu vermeiden. So lassen sich Kosten senken und Erträge über viele Jahre sichern.
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