06.02.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Immobilienpreise steigen nur noch langsam
Der Immobilienmarkt kommt weiter zur Ruhe. Zwar liegen die Kaufpreise noch über dem Vorjahr, doch neue Daten zeigen, dass sich die Dynamik deutlich abgeschwächt hat und nicht mehr mit der allgemeinen Teuerung Schritt hält. Grundlage ist der Greix-Kaufpreisindex, der auf realen, notariell erfassten Verkaufsdaten aus 24 Städten und Regionen basiert. Im vierten Quartal 2025 gaben die Preise für Eigentumswohnungen leicht nach, während Einfamilienhäuser nur geringfügig teurer wurden. Deutlichere Zuwächse verzeichneten Mehrfamilienhäuser, deren Aussagekraft wegen geringer Verkaufszahlen jedoch eingeschränkt bleibt. Im Jahresvergleich stiegen die Preise moderat, blieben aber unter der Inflationsrate. Gleichzeitig nahm die Marktaktivität weiter zu, allerdings langsamer als zuvor.
Deutscher Immobilienpreis 2026: Bühne für Qualität und Innovation
Die Immobilienwirtschaft steht vor großen Herausforderungen und sucht nach Orientierung. Der Deutsche Immobilienpreis 2026 rückt genau jene Unternehmen und Persönlichkeiten ins Rampenlicht, die mit Qualität und Innovationskraft Maßstäbe setzen. Aus mehr als 600 Bewerbungen wurden nun die Finalisten gekürt. Der Deutsche Immobilienpreis 2026 nominiert die besten Vertreter der Immobilienwirtschaft und unterstreicht damit die wachsende Bedeutung von Professionalität und Innovation in einem anspruchsvollen Marktumfeld. Eine unabhängige Fachjury hat in sieben von neun Kategorien jeweils drei Finalisten bestimmt, während Publikum und Jury über weitere Auszeichnungen entscheiden. Die hohe Zahl an Einreichungen bestätigt den Award als wichtiges Qualitätssiegel der Branche. Die Preisträger werden am 25. März 2026 bei einer feierlichen Gala im Kölner Palladium ausgezeichnet.
Gericht warnt Makler vor KI in der Akquise
KI-Tools versprechen Immobilienmaklern einen schnellen Zugang zu privaten Verkäufern. Doch ein aktuelles Urteil zeigt, dass solche Systeme rechtliche Risiken bergen können und Nutzer sich schneller als gedacht wettbewerbswidrig verhalten. Das Landgericht Augsburg hat ein KI-Tool untersagt, das Kontaktdaten privater Immobilienverkäufer aus Onlineportalen gewinnen sollte. Nach Auffassung der Wettbewerbszentrale handelte es sich dabei um belästigende Werbung, da für eine Kontaktaufnahme eine ausdrückliche Einwilligung erforderlich ist. Das Tool konnte solche Einwilligungen nicht einholen, auch wenn Inserate ohne Maklerwunsch herausgefiltert wurden. Zudem werteten die Richter die Werbung mit angeblich vermiedenen Rechtsrisiken als irreführend. Makler, die solche Systeme nutzen, können sich nach Ansicht der Verbraucherschützer selbst wettbewerbswidrig verhalten.
Keine Entlastung für Immobilienmarkt: EZB hält Zins stabil
Die Europäische Zentralbank setzt ihre Zinspause fort und belässt den Leitzins bei 2,0 Prozent. Für den Immobilienmarkt bedeutet das vor allem Stabilität, aber noch keine spürbare Entlastung. Sinkende Inflation nährt zwar Hoffnungen, doch schnelle Zinssenkungen bleiben unsicher. Die EZB hat den Einlagensatz auch im Februar 2026 unverändert gelassen und setzt damit ihren geldpolitischen Kurs fort. Für den Immobilienmarkt sorgt das für Planungssicherheit bei Bau- und Immobilienfinanzierungen, da die Zinsen vorerst nicht weiter steigen. Gleichzeitig bleiben Kredite auf einem vergleichsweise hohen Niveau, was Kaufentscheidungen weiterhin bremst. Sollten Inflation und Euro-Stärke anhalten, könnten spätere Zinssenkungen den Markt beleben, kurzfristig ist jedoch kaum mit einem Finanzierungsschub zu rechnen.
Studie sieht Ruhrgebiet bei Lebensqualität vorn
Eine neue Studie bewertet die Lebensqualität in deutschen Metropolregionen. Das Ruhrgebiet schneidet darin besonders gut ab und liegt sogar vor etablierten Standorten wie München. Das Institut der Deutschen Wirtschaft hat zwölf Metropolregionen anhand von 23 Kriterien untersucht, darunter Wohnen, Verkehr, Familie, Freizeit und Kultur. In der Gesamtwertung erreicht das Ruhrgebiet den höchsten Punktwert, während München am Ende des Rankings liegt. Als besondere Stärke gelten kurze Wege im Alltag, durch die Familien im Schnitt täglich Zeit sparen. Auch vergleichsweise niedrige Mieten und moderate Kaufpreise flossen positiv in die Bewertung ein. Hinzu kommen eine hohe Dichte an Sportvereinen, viel Freizeitfläche sowie ein breites Angebot an kulturellen Veranstaltungen. Die Studie wurde allerdings vom Regionalverband Ruhr selbst in Auftrag gegeben.
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