11.02.2026
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Pfandbriefbanken: In diesen Städten sind die Immobilienpreise am stärksten gestiegen
Die Immobilienpreise in Deutschland haben 2025 weiter zugelegt. Sie bestätigen den Aufwärtstrend nach der Zinswende, wobei insbesondere Wohnimmobilien und große Städte als Preistreiber wirken. Zugleich werden neue politische Impulse für den Markt gefordert. Laut Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP) stiegen die Preise im Jahresverlauf um 4,2 Prozent, nachdem 2024 bereits ein Plus von 1,8 Prozent erreicht worden war. Alle vier Quartale wiesen Preiszuwächse auf. Wohnimmobilien verteuerten sich stärker als Gewerbeobjekte, getragen vor allem von Mehrfamilienhäusern. In den sieben größten Städten fiel das Wachstum überdurchschnittlich aus, mit Frankfurt am Main an der Spitze. Gleichzeitig legten die Neuvertragsmieten weiter zu: Zum Ende des vergangenen Jahres lagen sie laut VDP im Bundesschnitt 3,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Der VDP sieht weiteren Handlungsbedarf, insbesondere beim Wohnungsneubau.
Prognose: Beim Neubau droht 2026 ein Negativrekord
Eine neue Prognose zeigt, wie sich Kaufpreise und Mieten 2026 entwickeln könnten. Der Wohnungsneubau steuert laut Experten auf einen neuen Tiefstand zu. Der Wohnungsmarktbericht 2026 des Analysehauses Empirica erwartet weitgehend unveränderte Rahmenbedingungen. Neubauwohnungen zum Kauf dürften erneut teurer werden, während die Preise im Bestand eher stagnieren. Besonders im erweiterten Umland großer Metropolen rechnen Fachleute mit höheren Zuwächsen als in den Kernstädten. Gleichzeitig bleiben höhere Zinsen und schwache Einkommensentwicklungen eine Belastung für die Nachfrage. Beim Neubau droht mit rund 178.000 Fertigstellungen der niedrigste Wert seit 2012, was den Wohnraummangel weiter verschärfen könnte. Die Mietpreise sollen bundesweit um drei bis vier Prozent steigen, nachdem sie 2025 bereits deutlich zugelegt hatten.
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SPD fordert Gesundheitsabgabe auf Mieteinnahmen
Die SPD bringt eine Gesundheitsabgabe auf Mieteinnahmen ins Spiel. Damit sollen Krankenkassen und Pflege stabilisiert werden. Der Vorschlag stößt eine Debatte über neue Lasten für Eigentümer und die Finanzierung des Sozialstaats an. Hintergrund sind steigende Defizite in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung, die sich durch den demografischen Wandel weiter verschärfen dürften. Bislang tragen vor allem Beschäftigte und Rentner die wachsenden Kosten, während Einkünfte aus Vermögen außen vor bleiben. Die SPD argumentiert, eine breitere Finanzierungsbasis könne den Faktor Arbeit entlasten und die Wettbewerbsfähigkeit sichern. Kritik kommt vor allem aus der Union, die vor zusätzlichen Belastungen warnt.
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Immobilienweisen sehen wachsende Belastung durch Bürokratie
Alles spricht vom Bürokratieabbau. Doch die Zahl staatlicher Vorgaben wächst weiter und belastet die Wirtschaft spürbar, wie eine neue Studie der Immobilienweisen zeigt, besonders in der Bau- und Immobilienbranche. Das Frühjahrsgutachten 2026, erstellt im Auftrag des Spitzenverbands der Immobilienwirtschaft ZIA, kommt zu dem Ergebnis, dass die Bauwirtschaft seit 2022 deutlich an Leistung verloren hat. Hohe Regulierungsdichte, langwierige Genehmigungsverfahren und uneinheitliche Vorgaben bremsen Investitionen und verzögern Projekte. Besonders im Wohnungsbau verschärft sich der Mangel weiter, da die Zahl der fertiggestellten Wohnungen klar unter dem langfristigen Bedarf bleibt. Die Autoren warnen vor einer strukturellen Krise und fordern einfachere Regeln, schnellere Verfahren und verlässlichere Rahmenbedingungen.
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