12.02.2026
Ihr News-Update für die erfolgreiche
Stimmung im Minus, trotzdem Chancen im Markt?
Die Stimmung am Immobilienmarkt bleibt im Februar gedämpft. Experten sehen in der aktuellen Phase der Stabilisierung jedoch neue Chancen für Investitionen und Bestandsentwicklung. Das zeigt der jüngste Deutsche Hypo Sentimentindex für Februar 2026. Das Immobilienklima sinkt zum dritten Mal in Folge auf 90,6 Punkte. Sowohl Investmentklima als auch Ertragsklima geben nach. Mit Ausnahme des Bürosegments verzeichnen alle Assetklassen Rückgänge, besonders deutlich im Handel. Logistik fällt unter die Marke von 100 Punkten, während Wohnen trotz leichter Verluste Spitzenreiter bleibt. Hintergrund sind geopolitische Unsicherheiten, regulatorische Anforderungen und hoher Transformationsdruck. Gleichzeitig sorgt ein stabiles Zinsumfeld für mehr Planungssicherheit. ESG-konforme und energieeffiziente Bestände gewinnen an Bedeutung, da sie Vermietbarkeit, Wertstabilität und Finanzierbarkeit stärken und im aktuellen Marktumfeld strategische Chancen eröffnen.
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Wenn der Winter Millionen kostet: Deutschlands exklusivste Berg-Domizile
In Deutschlands Wintersport-Orten stehen Luxusimmobilien zum Verkauf, die selbst im Hochpreissegment herausragen. Die Angebote zeigen, wie renditestark und prestigeträchtig Immobilien in exklusiven Berglagen mittlerweile sind. An der Spitze steht eine Villa in Oberaudorf für rund 5,3 Millionen Euro mit großzügiger Wohnfläche und weitläufigem Grundstück in abgeschirmter Alleinlage. Auch in Reit im Winkl und Lenggries werden Anwesen für mehrere Millionen Euro angeboten. Besonders teuer sind zudem Orte wie Oberstdorf oder Garmisch-Partenkirchen, wo die durchschnittlichen Quadratmeterpreise ein Großstadtniveau erreichen. Gleichzeitig zeigt sich eine deutliche Preisspanne zu Mittelgebirgsregionen. Der Markt differenziert sich weiter und macht alpine Lagen zunehmend zur festen Hochpreiszone.
Diese Objekte stecken in René Benkos „Schatzkästlein“
Ein Schweizer Schiedsgericht hat die Laura Privatstiftung dazu verurteilt, rund 680 Millionen Euro an den Staatsfonds Mubadala zu zahlen. Doch das Vermögen von René Benkos „Schatzkästlein“ dürfte deutlich geringer sein, wie eine interne Übersicht zeigt. Mit dem in Österreich vollstreckbaren Titel kann Mubadala, ein Staatsfond aus Abu Dhabi, nun Exekutionsschritte einleiten oder einen Insolvenzantrag prüfen. Das Immobilienvermögen der Stiftung wird brutto auf rund 300 Millionen Euro geschätzt und liegt damit klar unter der Forderung. Es verteilt sich im Wesentlichen auf ein Zinshausportfolio in Innsbruck, Wohn- und Geschäftshäuser in mehreren mitteldeutschen Städten und Zinshäusern, die die Stiftung im Joint Venture mit dem Berliner Immobilienunternehmer Nikolaus Ziegert hält. Als Herzstück gilt das Berliner Schokoladenhaus am Gendarmenmarkt.
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Elektroverband: Heizungsgesetz muss bleiben
Der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) erhöht beim Heizungsgesetz den Druck auf die Regierung und rät dazu, das Gesetz in seiner jetzigen Form zu belassen. Sonst drohe neue Unsicherheit und damit auch Zurückhaltung bei Investitionen in Heiztechnik und Sanierungen im Immobilienmarkt, so der Verband. Der ZVEI drängt die Bundesregierung vor allem, die 65-Prozent-Vorgabe im Gebäudeenergiegesetz weitgehend zu behalten. Verbandschefin Kerstin Stratmann sagt, die Zahlen, Gutachten und Marktentwicklungen zeigten, dass die Vorgabe bei Verbrauchern angekommen sei. Der Verband verweist auf eine Studie, die ein grundsätzlich hohes Interesse an Wärmepumpen und ähnlichen Technologien sieht, fordert dafür aber verlässliche Förderung. Hintergrund ist der Koalitionsstreit, denn SPD und Union sind sich bei der 65 Prozent Regel uneinig und eine Überarbeitung des Heizungsgesetzes lässt weiter auf sich warten.
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